Gandalf, mein Herz!
Gestern, an meinem Geburtstag, mußte ich das schlimmste tun, was ich je in meinem Leben tun musste.
Für Dich wird es das Beste gewesen sein, das ich tun konnte.
Und doch tut es mir so sehr weh.
Du wolltest noch nicht gehen, hast gekämpft, wie ein Tiger.
Wir haben mit dir gekämpft,
und doch konnten wir dich jetzt nicht länger leiden lassen.
Du warst noch so jung, noch nicht mal 3 Jahre waren Dir vergönnt.
Und doch liebten wir Dich, als seist Du schon 20 Jahre bei uns.
Du warst unser erster Kater. Mein Wunschkater, um den ich bei meinem Mann lange gekämpft habe.
Und dann, warst Du der Herzenskater meines Mannes. Ihr habt Euch geliebt.
Immer wenn wir nach Hause kamen, hast Du Riese, mit Freude an der Tür gewartet.
Morgens hast Du uns immer pünktlich geweckt.
Du hast uns so viel gegeben und mit mir alle meine Geschenke ausgepackt.
Mit wem soll ich das jetzt tun?
Ich sehe dich an jeder Stelle in unserem Haus, ich denke jedes Mal Du kommst gleich um die Ecke.
Aber Du kommst nicht...
Gestern bist Du auf deinem Lieblingsplatz eingeschlafen. Wir mussten Dich halten, weil Du bei uns bleiben wolltest und uns noch nicht verlassen wolltest.
Es tut mir so Leid.
Du hast immer brav Deine Tabletten genommen und uns sogar dran erinnert, dass wir dir sie pünktlich geben.
Sie haben nicht geholfen.
Wir haben den Kampf verloren.
Wir lieben Dich so sehr. Auf einmal bist Du nicht mehr da.
Deine Freundin Rosi ist auch traurig. Sie sucht Dich die ganze Zeit.
Aber sie kann dich nicht finden.
Da ist eine Leere in uns. Wir sind nicht mehr vollständig.
Nichts ist mehr, wie es war.
Wir vermissen Dich.
Unendlich!