Gerade erst vor Kurzem habe ich einen Rottiger nach einem Autounfall zum TA gebracht, jetzt ist meine kleine Maggie-Maus ebenfalls Opfer eines Autos geworden
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wollte sie raus, hätte ich geahnt, dass ich sie da zum letzten Mal sehen würde hätte ich mich verabschiedet. Aber ich konnte ja nicht ahnen, was passieren würde. Maggie wurde wohl beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst. Der Lenker fuhr weiter und ließ meine Süße mit einem Knick in der Wirbelsäule querschnittsgelähmt zurück. Mir wurde später erzählt, dass sie verzweifelt versucht hat, sich allein mit den Vorderpfoten zum Straßenrand zu retten. Gott sei Dank musste sie nicht lange da liegen, die Tochter einer Nachbarin wartete gegenüber auf den Bus und hat ihre Mutter angerufen, die Maggie sofort mit einem Transportkorb holte und zu uns nach Hause brachte - die Beiden haben meinen größten Dank! Leider war ich schon in der Arbeit und habe mein Handy nicht gehört, sodass meine Mum alleine mit Maggie zum TA fuhr. Meine Maus wurde eingeschläfert, weil es keine Hoffnung mehr für sie gab, je wieder laufen zu können.
Die ganze Familie trauert um sie, am meisten wohl ich und natürlich ihre Schwester Emily, die nun allein bei uns lebt.
Maggie durfte ihren 2. Geburtstag knapp nicht erleben, das Haus ist jetzt so leer. Erst jetzt wird mir klar, dass sie immer die "Lautere" der beiden Schwestern war. Meine kleine Labertasche, die sich ankündigte, wenn sie draußen war und ich sie hereinrief, so als wollte sie mir zurufen: "Moment, ich bin gleich da, warte auf mich und mach die Tür noch nicht zu!"

Maggie, die mich in der Früh aufweckte sobald es halb 6 war um wehement ihr Futter einzufordern. Maggie, die nun nie mehr Abends beim Fernsehen auf meinem Schoß liegen und an ihrem Schwanz nuckeln wird. Maggie, die mich nie mehr trösten wird, wenn ich traurig bin, die nie mehr vor dem Computerbildschirm herumstolzieren wird, wenn ich gerade etwas lese. Und die mich nicht bei meinem kurz bevorstehenden Umzug begleiten wird. Es wird einsam ohne dich im neuen Haus.
Süße, es tut mir leid, dass ich dich nicht bei deinem letzten Weg begleitet habe, wie ich es bisher bei jedem unserer Haustiere gemacht habe. Ich hätte gerne nochmal dein Köpfchen gestreichelt und dir beigestanden - ich weiß doch, wie viel Angst du vor der Autofaht zum Tierarzt gehabt hast. Ich denke immer an dich und vermisse dich - jeden Tag, jede Stunde. Ich hoffe, dass es dir da wo du jetzt bist gut geht. Und bitte gib auf deine Schwester acht!
Wir sehen uns wieder