Vorher | Nachher - Bildbearbeitung

      Vorher | Nachher - Bildbearbeitung

      Mich würde mal interessieren, mit welchen Kniffen und wie sehr ihr eure Bilder bearbeitet.
      Hab einfach mal mein aktuelles Beispiel mitgebracht:



      Wie man sieht, mußte da noch einiges geändert werden. Habe hauptsächlich mit Helligkeit und Kontrast gespielt, Farbstiche rausgenommen und z.B. den Schattenbereich im Gesicht aufgehellt.
      Ich finde es macht sich auch immer sehr schön bei Katzenfell, wenn man das Bild noch ein wenig nachschärft.

      Bin mal gespannt auf eure Beispiele.

      LG, Katchina
      Ich "fummele" eigentlich wenig an meinen Bildern rum (höchstens mal 'ne Ausschnittsvergrösserung/-veränderung). Ich mach dann lieber 1000 Bilder und schmeisse 999 weg bis ich das richtige habe... ;)

      Viele liebe Grüsse
      Christel
      Es gibt keine bösartigen, falschen, hinterlistigen Tiere, nur vom Menschen fehlinterpretierte Verhaltensformen...

      Lust auf Katzenschmuck? Mehr Infos per PN... ;)
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      Ich bearbeite zwar keine Bilder, aber ich finde das Ganze echt gut. In der Schule bearbeiten wir zur Zeit Fotos mit dem Adobe Photoshop CS4. Ein super tolles Programm für schlappe knappe 1400€. :D

      Mit den low budget Programmen aus dem Netz komme ich auch nicht klar irgendwie.

      Liebe Grüße
      Hat eine Katze sich erst einmal auf Ihren Schoß niedergelassen,dann haben Sie nicht mehr aufzustehen,es sei denn,Sie befänden sich in Lebensgefahr.


      Has Du echt toll bearbeitet, Katchina! :up

      Ich benutze nur gimp, ist ja fast eine abgespeckte Photoshop-Version. ;)
      Außerdem ist es kostenlos. :D

      Ich verändere eigentlich immer die Gradationskurve, das finde ich am wichtigstens.
      Farbsättigung (einzelne oder alle Farben) erhöhe ich manchmal, aber ich reduzier sie auch oft, je nach Motiv.
      Nachschärfen kommt drauf an, wie´s paßt.

      Bildauschnitt veränder ich zu 99,9% nie, da gucke ich im Sucher schon genau, ob´s so für mich ok ist. Ganz selten übersieht man mal ein kleines störendes Eckchen oder das Motiv sitzt nicht genau mittig, wenn ich ein quadratisches Bild haben möchte.

      Muß nachher mal gucken, wecleh vorher/nachher-Bilder ich grad habe, wo man die Unterschiede gut erkennt.
      Hi,

      ich arbeite mit photoshop.
      zur zeit komme ich nur wenig dazu, mache es allerdings auch im job bei bildbearbeitungen.
      hab hier mal ein paar beispiele:

      pasci, da habe ich s/w und die zunge farbig


      pasci geklont


      augenblicke


      bildmontage ( war ein auftrag)


      und hier ein vorher nacher:

      Mit der Gradationskurve (oder Tonwertkorrektur) kann man dunkle Stellen heller oder dunkler machen und helle Stellen dunkler oder heller machen.
      Man bearbeitet dann sozusagen nicht das ganze Bild, sondern getrennt die hellen und dunklen Bereiche.

      Es ist anders als nur die Helligkeit zu verändern, da man da ja das ganze Bild z.B. heller macht
      oder die Kontraste erhöhen, da erhöht man ja auch alles.

      Ich zeig gleich mal ein Beispiel-Bild, muß ich mal eins raussuchen.
      Bild 1 Original
      Bild 2 helle Stellen heller
      Bild 3 dunkle Stellen heller, man erkennt den grünen Stiel
      Bild 4 das heller wieder dunkel gemacht, grüner Stiel bleibt

      Natürlich werden alel Bereiche automatisch auch etwas dunkler oder heller, direkt nur einzelne Stellen muß man dann mit Maske bearbeiten.
      Bilder
      • _small_IMG_2980.jpg

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      • _small_heller2.jpg

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      • _small_dunkler.jpg

        99,59 kB, 1.000×667, 311 mal angesehen
      Dateien
      Bei Adobe Photoshop CS4 kann ich auch ein wenig einbringen. Man komme mir aber nicht mit Freeware. Ein folgender Dialog ist klassisch bei mir:
      Alex, kennst du gute Bildbearbeitungssoftware?
      Ja.
      Freeware und einfach?
      Nein.

      Da ich mal die Zeichenanzahl nicht sprengen will, erst einmal nur die Grundarbeiten bei einem Foto.
      Als Erstes sollte feststehen ob das Bild für den Druck oder das Web am Ende gespeichert werden soll. Für den Druck nehme man den CMYK Farbraum und für das Web den RGB. Will man das Bild in einem dieser Drucker beim Fotografen ausdrucken, dann muss man auch RGB wählen.
      Kameras speichern in RGB. Einzustellen ist das unter Bild -> Modus
      Soll das Foto sowohl als auch bestimmt sein, dann belasst es vorerst im RGB.

      Nun zur Berabeitung
      Bild -> Korrekturen -> Tonwertkorrektur
      Anfänger halten sich bitte dort nur in den Korrekturen des RGB bzw. CMYK auf und nicht in den einzelnen Farbbereichen.
      Dort bekommt ihr nun zwei Skalen angezeigt. Die obere mit den drei Pegeln lässt euch Lichter und Tiefen hinzufügen, die untere wegnehmen. Die untere lassen wir aber außer acht, denn diese ist auch nicht ganz Anfänger tauglich.
      Da die meisten Bilder ein wenig unterbelichtet sind nehmen wir den mittleren Pegel und ziehen diesen ein wenig nach Links. Damit wird das komplette Bild gleichmäßig aufgehellt. Dadurch aber verliert das Bild ein wenig an Schärfe, da schließlich eben alles gleichmäßig angesprochen worden ist. Deshalb ziehen wir jetzt den Linken Pegel nach Rechts und geben somit den Tiefen wieder Tiefe. Das Gleiche auch mit Rechts nach Links um den Lichtern mehr Helligkeit zu geben. Spielt daran herum und schaut einfach. Das Gefühl bekommt man nach der Zeit von selbst.
      Nun zu den Farbkorrekturen. Die Gradationskurven sind schon eine feine Sache, aber alles andere als Anfänger tauglich. Deshalb nehmen wir
      Bild -> Korrekturen -> Selektive Farbkorrektur
      Dort wird der CMYK Farbraum einzeln angesprochen. Dabei ist es gleich, ob ihr in diesem oder im RGB arbeitet.
      Ihr habt oben die Einstellung welche Farbe einzeln angesprochen werden soll und als erstes ist dies Rot. Darunter dann die Pegel für Cyan Magenta Yellow und BlacK.
      Schwarz solltet ihr auch erst einmal unbeachtet lassen bei den Pegeln. Da es jetzt darauf ankommt, wie die Farben des Fotos dargestellt sind, kann ich keine Vorgaben geben. Als Beispiel nehmen wir ein menschliches Portrait mit Rotstich. Hier ginge man daher und würde bei der Auswahl Rot den Pegel von Magenta nach Links ziehen und somit Magenta herausnehmen. Dies bis zu dem Grad, da die Haut leicht gelblich würde. Als nächstes wähle man oben die Farbe Gelb aus. Dort wieder rum gebe man Magenta hinzu, bis die Haut einen ausgewogenen und gleichmäßigeren Ton annimmt. Nun geht man zu den Grautönen und schaut vorsichtig, ob noch Magenta herausgenommen werden muss oder nicht. Bei Schwarz gibt man etwas Magenta wiederum hinzu.
      Hier müsst ihr einfach ein Gefühl dafür entwickeln, welche Farben sich genau und zu welchem Verhältnis zu stark verhalten im Bild.
      So nun müssten wir farblich schon einigermaßen zufrieden sein mit dem Bild. Aber an der Schärfe lässt dich bei so ziemlich jedem Bild noch etwas machen. Deshalb gehen wir jetzt zu den Filtern.
      Filter -> Scharfzeichnungsfilter -> Unscharf maskieren
      Nun haben wir wieder drei Pegel, wobei wir aber auch wieder den letzten, den Schwellenwert außer Acht lassen können. Widmen wir uns also der Stärke und dem Radius. Bei der Stärke gebt ihr an, wie stark eben nachgeschärft werden soll und beim Radius mit welchem Farbumfang angegleicht werden soll. Mehr als euch zu sagen, dass ihr auch hier ein wenig spielen und gucken müsst, kann ich an dieser Stelle nicht. Es empfielt sich dabei immer in kleinen Schritten abwechselnd die beiden Pegel zu ziehen, um zu sehen, worin die Effekte genau bestehen.
      Danach kann man schauen, ob es noch Sinn macht die Konturen anzusprechen.
      Filter -> Scharfzeichnungsfilter -> Konturen scharf zeichnen
      Zwischen speichern. Um die Arbeitsdatei in ihrer Qualität nicht zu verlieren das Bild nun Speichern unter als PSD Format.
      Nun sind wir bei der Bildgröße Bild -> Bildgröße
      Dort tauchen nun auch wieder mehrere Werte auf. Möchte man für das Web speichern, dann sind die oberen, also die Pixelmaße, die Wichtigen. Standardwerte für Webfotos sind 600x480 und 800x600 hochkant natürlich anders herum. Bei Webfotos lassen wir die Auflösung auch einfach mal zuerst außer Acht, denn das wird später von Photoshop automatisch gemacht. Hierbei sei gesagt, das Webfotos immer 72dpi haben sollten.
      Für Fotos die gedruckt werden sollen ist also die Dokumentengröße entscheidend. Diese dürfte standardmäßig in cm angegeben sein. Dort müsst ihr selbst wissen, wie groß das Bild denn nun sein soll.
      Bei der Auflösung sollte für den Druck mindestens 200dpi (Pixel/Inch) angegeben sein, am Besten 300dpi, aber wenn es weniger sind, dann braucht ihr sie auch nicht mehr hinauf schrauben, sondern einfach nur seufzen.
      Unten sollten alle Haken gesetzt sein und Bild neu berechnen mit bikubisch.
      Speichern.
      Das Foto soll für das Web gespeichert werden, also gehen wir auch auf
      Datei -> Für Web und Geräte speichern
      Registerkarte Optimiert wählen. Dateiformat für Fotos im Web ist JPEG.
      Progressiv bedeutet wie das Bild sich aufgebaut auf dem Monitor, wenn es lädt. Ist der Haken nicht gesetzt, dann baut es sich so auf, wie man es hier meistens sieht bei sehr großen Bildern. Nämlich von oben nach unten in Zeilen. Ist progressiv gesetzt, dann wird es in Schärfe aufgebaut. Das heißt der User sieht zuerst ein sehr unscharfes Bild, welches beim Laden immer schärfer wird.
      Bei der Qualität müsst ihr ein gutes Qualität/Dateigröße Verhältnis finden. Wie groß das Bild mit jeweiligen Einstellungen ist, das seht ihr links unterhalb der Bildvorschau. Schraubt es nicht über 100kb. Normal bei Standardgrößen sind zweichen 30 und 70 kb.
      Wenn das Bild gedruckt werden soll, dann empfielt sich das TIFF Format. Hierzu
      Bild -> Speichern unter -> TIFF
      Wählt bei den Speicheroptionen „Als Kopie“. So werden die einzelnen Ebenen auf eine Reduziert.

      Kleine Merktipps
      Photoshop und Webprogramme rechnen die Dateigrößen unterschiedlich. Z.B. die Forensoftware, wenn ein Avatar hochgeladen wird.
      Photoshop rechnet die reelle Größe, nämlich 1024 Byte = 1 KiloByte, 1024 KiloByte = 1 MegaByte usw. usf.
      Das Forum aber rechnet in 1000er Schritten. Deshalb taucht bei vielen das Problem auf, dass obwohl ihre Avatare ja eigentlich den Werten entsprechen, die Dateigröße zu groß ist. Deshalb müsst ihr in diesen Fällen dann umrechnen bevor ihr speichert.
      Beim erstellen von Avataren oder Thumbs solltet ihr nachdem ihr die Größe verändert habt noch einmal den einfachen Scharfzeichnungsfilter durchlaufen lassen, da beim Verkleinern natürlich einiges an Schärfe und Qualität verloren geht. Filter – Scharfzeichnungsfilter -> Scharfzeichnen
      LG
      Eure Alexandra


      ~Satzzeichen sind keine Rudeltiere~
      also dann mal an alle ausser lady che :D

      wo gibts denn son freeware programm, bzw. wie heißt es?? eure bilder sehen echt gut aus!!! respekt!!!
      Liebe Grüße Claudi, Milea und Nina
      Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling!

    MietzMietz to go