Wann ist es Zeit für den Abschied?

      Wann ist es Zeit für den Abschied?

      Liebe Community!
      Mir laufen gerade die Tränen herunter und ich habe im Netz nach diesem Thema zu Artikeln gegoogelt. Es ist so schwer das zu lesen.
      Ich brauche nun Menschen die mir ein wenig "unter die Arme greifen" - deswegen die Anmeldung in einem Forum.

      Meine Perserkatze, vermutlich 16 oder 17 Jahre alt (kann auch älter, das wissen wir nicht) ist am ende Ihres Lebens angekommen, so wie es scheint.
      Kann gar nicht weiterschreiben...

      Zu den Fakten. Sie hat eine Niereninsuffiziens, kann nur noch alle 5 Tage Kot absetzen, uriniert aber ganz viel und nur noch wie Wasser so klar, frisst mittlerweile fast gar nichts mehr, ausser gekochtes Hähnchen mit wenig Möhren und Quark mit Eigelb.
      Alles weitere bleibt keine Stunde in der Katze drin. Das starke Kotzen (bis zu 3 mal täglich hat aber aufgehört) Ausserdem hat Sie einige Geschwülste unter der Haut, sowas wie Tumore. Ihr Zahnbild ist sehr schlecht, die letzte Zahnstein OP mit Entfernung von 2 Zähnen hat sie vor einigen Monaten noch gut weggesteckt, aber man müsste schon wieder ran. Im Maul ist eine Entzündung, weil der untere Reißzahn rausgefallen ist, trotz mehrmaliger Antibiotikum Gabe geht es nicht vollständig zurück. Meine Sally ist ständig nass vom Speichel der ihr rausläuft und sie kommt jetzt morgens nicht mehr zum Futterplatz wenn es Futter für sie und unseren Hund gibt. Auch morgens liegt sie noch im Bett und steht nicht mehr auf, obwohl sie immer schon am schreien war in der früh. Dieses rumfetzen macht sie auch nicht mehr, was zumindest noch ab und zu mal passierte. Seit der letzten Behandlung beim Tierarztm ist nun 1 Woche her, hab ich das Gefühl das es noch viel schlechter geworden ist, vorallem wegen den Medikamenten die sie bekommen hat.
      Gestern hab ich mit Erschrecken festgestellt, das sie aus der aufgerissenen Haut nicht mal geblutet hat, aber die Haut klaffte auseinander und war blutleer.
      Aber Sie schnurrt noch leicht wenn ich sie streichel und ich könnte so weinen um meinen kleine liebe Katze. Sie ist so ein herzliches Wesen.
      Sie baut so schrecklich ab und ich weiß nicht wann der richtige Zeitpunkt ist sie gehen zu lassen. Ob sie leidet weiß ich nicht, ich denke nur wenn sie doch den Kopf hebt wenn ich komm, noch auf Ihren Namen reagiert und leise schnurrt wenn man sie streichelt, dann leidet sie doch nicht. Obwohl das Schnurren bei ihr schon immer extrem war, auch in aussergewöhnlichen Situationen.
      Sie war ihr Leben lang eine Katze die sich nichts anmerken lies wenn sie was hatte, man konnte es oft sehr spät erkennen, deswegen habe ich so Angst es zu vermenschlichen oder falsch einzuschätzen.

      Auf was muss ich achten, was habt ihr für Erfahrungen? Ist ja kein einfaches Thema. Heute werde ich nochmal zu meinen TA fahren wegen ihrem Mäulchen und ob eine OP sinnvoll ist.

      Liebe Grüße an alle.
      Hallo,
      fühl Dich erst mal ganz doll gedrückt....es kann Dir hier leider niemand sagen, wann der "Richtige Zeitpunkt" ist....ich möchte Dir ganz viel Kraft wünschen und sagen, das "leidende" Katzen auch schnurren um sich zu "beruhigen"...es ist nicht immer ein Zeichen das es ihnen noch gut geht....... :traurig
      Liebe Grüße
      .............von den Fellnasen und Yvonne
      ............................................................. im hohen Norden
      :wink
      11+ zwei unter einem Dach
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      Hallo Hein Mück!
      Lag gerade bei meiner Katze drüben auf dem Bett und hab geweint. Sie lag mit dem Bauch nach ob und das Mäulchen war offen und die Zunge hing etwas heraus.
      So schlief sie aber öfter und hat auch gleich reagiert, aber das mit der Zunge ist erst seit kurzer Zeit, die zieht sie nicht mehr ganz ein und schaut immer raus.
      Der Stress heute beim TA würde ich ihr gerne ersparen, sie ist da immer ganz fertig. Wenn sie wieder was gespritzt bekommt, dann geht es ihr wieder schlechter.
      Ich muss mir das überlegen, weil sie zumindets für den Moment nicht den Anschein macht als hätte sie Probleme mit Ihrer entzündung. Ich wäge ab.
      Es ist wirklich schwer und es bricht mir das Herz. Mir wäre es am liebsten Sie müsste nicht eingeschläfert werden und stirbt natürlich zuhause und am besten im Schlaf!
      Liebe Grüße Dir

      Joseff schrieb:

      Mir wäre es am liebsten Sie müsste nicht eingeschläfert werden


      Es ist schwer aber kann ein Leiden auch beenden......

      Joseff schrieb:

      und stirbt natürlich zuhause
      den "Gefallen" tun sie uns eher selten....und ich bin froh das wir bei Tieren Leiden beenden dürfen....

      Joseff schrieb:

      am besten im Schlaf!
      davon Träumt jeder Tierbesitzer.....

      Es kann sicher darüber gestritten werden...der eine sagt, einschläfern ist nicht natürlich und begleitet sein Tier...der andere sieht darin "die Erlösung" (zu denen gehöre ich) Verurteilen tu ich beides nicht...denn Beide Wege sind hart....
      Liebe Grüße
      .............von den Fellnasen und Yvonne
      ............................................................. im hohen Norden
      :wink
      11+ zwei unter einem Dach

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Hein Mück“ ()

      Fühl dich von mir bitte auch gedrückt :traurig , mir kommen schon beim Lesen die Tränen. Leider kann dir wirklich niemand raten, was du am besten tun kannst, ich kann mir vorstellen, dass die Entscheidung sehr schwer ist, ob du das Richtige tust.

      Ich habe 3 Perserkatzen, und ich kann dir sehr gut nachfühlen, wie es dir geht :((
      Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt:
      Durchs Leben zu gehen ohne Lärm zu machen

      Viele Grüße von Tapsy cat_scratch, Pauli cat_wag und Sir Winston :littlecat:
      :traurig ich kann mir gut vorstellen, wie es dir geht. Vielleicht können dir die Seiten, die ich dir rausgesucht habe, bei deiner Entscheidumg helfen. Ich selber habe in der vergangenheit bei zwei meiner Perser :stern chen, Zalima und Mike Sterbebegleitung gemacht und hatte beim ersten mal eine sehr gute Tierkommunikatorin im Hintergrund, die mich telefonisch auch , wenn und wann ich ich es wollte, zur Seite stand. Du mußt nur wissen, was zu beachten ist und ob du das durchhalten kannst. Bei den letzten :stern chen habe ich mich wegen der begleitenden Umstände anders entschieden , würde aber, wenn es beim nächsten Tier ansteht, und nichts dagegen spricht, wieder Sterbebegleitung machen. Es ist wirklich sehr intensive Momente, in denen du deinem Tier sehr, sehr nah bist. Wenn du magst, kannst du mir eine PN schicken, dann kann ich dir dazu mehr mitteilen. m.tierwelt.ch/?rub=4483&id=42565
      tierheilpraktiker-faber.de/leistungen/sterbebegleitung/
      claudia-taubert.com/diverses/sterbebegleitung-bei-tieren/
      tierhilfe-spikyranch.org/Sterbeprozess beim Tier.html
      unvergessen:meine :stern Kaspar, Ballerina,Mike, Zalima, Mäxi, Khalil, Mori, Philipp, Kater Carlo und Tipsi
      Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ( Schopenhauer)
      ____________________________________________________________________________________________

      Wie sich Perser in mein Herz geschlichen haben

      Joseff schrieb:


      Es ist wirklich schwer und es bricht mir das Herz. Mir wäre es am liebsten Sie müsste nicht eingeschläfert werden und stirbt natürlich zuhause und am besten im Schlaf!
      Hach, lieber Joseff, das sind oft die schwersten Entscheidungen, die man im Leben treffen muss. Ein guter Freund von mir sagte einst: "Mit der Katz' ziehen auch Tränen und Schmerz ins Haus..." Wie Recht er doch hatte! Aber die schönen und freudigen Momente sind viel zahlreicher und an die erinnern wir uns gerne zurück, wenn wir an unsere Lieben denken...

      Vielleicht kannst Du Deinen TA fragen, ob er zu Dir nach Hause kommen kann, wenn es soweit ist?

      Das Loslassen tut weh - aber Abschied nehmen gehört leider dazu... :traurig
      In dubio pro secco :gläser
      Hallo Joseff undwillkommen bei uns :-)

      ich versteh Dich gut. Niemand macht sich eine solche Entscheidung leicht, aber dennoch müssen wir sie dann und wann treffen. Das steht schon in dem Moment fest, in dem das Tier in unser Heim und in unser Herz einzieht.
      Ich finde es ungemein wichtig, dass man einen Tierarzt hat, dem man uneingeschränkt vertraut. Natürlich sind aber auch die nur Menschen und können nicht alles vorhersehen.
      Wir sind mit unserem 19jährigen Siam-Mix Dicker gerade in ähnlicher Situation wie ihr. Es geht ihm nicht so schlecht wie Eurer Miez - noch nicht - aber er baut seit einigen Wochen stetig ab. Er wird zunehmend dement, wobei seine Werte altersgemäß in Ordnung sind. Möglicherweise war es ein Schlaganfall.
      Sein Herzchen macht Probleme, sein Blutdruck ist zu hoch, seine Zähne sind nicht mehr die besten.
      Er bekommt Medikamente für Herz und Blutdruck und auch Homöopathisches und Vitamine, aber es sieht so aus, als hätte sein Niesen mit einem der Fangzähne zu tun, da wir es mit Antibiotika nicht dauerhaft in den Griff bekommen. Eine OP wäre nötig, bei der er aufgrund seines Alters und Gesamtzustandes aber durchaus sterben könnte.
      Und falls er sie überlebt, könnte die Narkose die Demenz verschlimmern. Ständige Schmerzmittelgabe belastet aber wiederum die Organe.
      Wir haben also die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub.
      Beschlossen haben wir nun, dass wir ihn noch etwas päppeln und dann nochmal ein Blutbild machen, um zu sehen, ob man eine Narkose wagen kann.
      Und trotzdem besteht dann die Gefahr, dass er dabei stirbt.
      Ein Leben unter ständigen Schmerzen und Medikamenten, während er zunehmend ins Dunkel driftet, ist aber auch kein Leben, oder?
      Es mag ein seltsamer Vergleich sein, aber in einem Katzenforum geht sowas. Mein Vater starb letztes Jahr. Er hatte eine sehr aggressive Form von Alzheimer, musste dann aufgrund eines Sturzes operiert werden und kam aus der Narkose nicht mehr wirklich zurück. Innerhalb eines halben Jahres war er nicht mehr ansprechbar, bekam dann eine Lungenentzündung und starb innerhalb von 10 Tagen.
      Bei unserem Kater scheint sich das nun zu wiederholen. Falls unser Doc denkt, die OP könnte gutgehen, bekommt er die Chance. Schafft er es nicht, dann soll es wohl so sein. Schafft er es, ist aber danach geistig weg, werden wir den notwendigen, wenn auch sehr traurigen Schritt gehen.
      Können wir nicht operieren, wird er palliativ behandelt werden, bis wir sehen, dass es nimmer geht.
      Ich werde meinem Kater nicht wissentlich etwas antun, was ich meinem Vater gerne erspart gewusst hätte.
      Man darf halt das Alter nicht vergessen, und 17 bzw. 19 ist schon ein recht gesegnetes Alter für Katzen. Und da muss man realistisch sein, was noch Sinn macht und Behandlung gegen Lebensqualität abwägen.
      Du schreibst, Deine Miez konnte ihr Leben lang gut verbergen, wenn etwas nicht stimmte. Jetzt kann sie es nicht mehr, und das zeigt wohl, dass es ihr sehr schlecht geht. Hilf ihr, auch wenn es das Herz dabei zerreißen will :traurig
      Very matsch Metal!
      Guten Morgen zusammen!
      Herzlichen Dank an alle Schreiber! :3some:

      Ich möchte euch an Update geben und vielleicht möchtet Ihre eure Meinung dazu geben - ja es gibt keinen Rat, aber eure Meinung!

      Eigentlich hab ich schon den Schock und Schmerz erlebt das Sally tot ist. Verwirrende Aussage, aber ich erzähl es euch!
      Am Samstag haben wir mit unserer langjährigen Freundin telefoniert und es kam das Thema auf unsere Katze. Sie kennt sie ja auch seit Anfang an und sagte uns unter Tränen, wir sollen doch bitte zum Tierarzt gehen und sie endlich schlafen lassen. Ich dachte, schon wieder will jemand das ich mit einer noch ansprechbaren Katze zum einschläfern gehe, ich konnte es nicht mehr hören. Ich habe einfach das gefühl das ich sie umbringe - versteht das jemand????

      Irgendwie rief ich dann Samstags trotzdem noch bei meinem Tierarzt an und er war zufällig da weil er eine OP hatte und wir durften kommen.
      Er holte unsere Katze aus dem Körbchen, sie ist ja wirklich komplett abgemagert, nur noch Haut über dem Brustkorb, aber sie war ihr Leben lang mager.
      Ich war richtig erschrocken als er mir was zeigte. Sally hatte einen STEINHARTEN Tumor, wirklich wie ein Stein im Unterkiefer rechtsseitig, da wo sie den Zahn verloren hat - das muss innerhalb 2 Wochen nun so stark gewachsen sein, nämlich von Haselnussgröße auf Wachteleigröße- er sagte da kann man nichts machen und er würde sie JETZT erlösen.
      Ich musste raus gehen, ich bekam Herzstolpern! Die Frau des Tierarztes kam mir nach und sagte es wäre besser. Ich meinte sie ist aber noch agil und lag heute in der Sonne auf der Terasse. Nach ein wenig hin und her sagte ich ihr, sie solle meiner Frau sagen das sie es entscheiden soll, ich gebe die Entscheidung jetzt an den Tierarzt und an meine Frau die noch im Sprechzimmer war.

      Mir war klar, Sally ist nun in wenigen Minuten tot und ich ging ins Auto, ich konnte nicht mehr. Nach 15 Minuten kam meine Frau mit dem Katzenkorb und mir wurde übel, sie stieg ins Auto und sagte, ich habe sie wieder mit rausgebracht - ich konnte nicht mehr und freute mich aber unter Tränen. Ich solle mich noch verabschieden können übers WE.

      Heute ist Montag und ich bin noch mehr durcheinander.
      Sally hat gestern auf einmal so gut gefressen, natürlich kein normales Futter mehr, sie verweigert alles. Aber 2 Scheiben gekochten Schinken, eine halbe Dose Thunfisch und 2 EL Quark und trank auch aus der Badewanne. Sie kam auch dann wieder zu uns auf die Couch, springt soagr selbst überall hin und lag in der Sonne. Und sie schnurrte.
      Wie soll ich ein "lebendiges" Tier zum töten bringen? Ich kann es nicht anders sagen, ich fühle mich so!
      Aber ich fühle auch in mir, das ich keine Untersuchungen mehr machen möchte, weil meine Frau meinte, wir könnten uns einfach weitere Meinungen von Tierärzten holen. Das möchte ich nicht.
      In einem bin ich mir immer sicher gewesen - wir Menschen MÜSSEN durch unsere Schulmedizin durch und es wird bei sehr alten Leuten noch das und das gemacht nur damit sie die letzten Monate ihres Lebens noch ansprechbar beliben - mehr ist es doch nicht - hab es bei meinen Eltern gesehen.
      Da ist meine Grenze für meine geliebten Tiere - ich möchte kein altes Tier mit Medikamenten, Infusionen oder ähnlichem am Leben HALTEN!
      Sally bekommt gar keine Medikamente, weil es bis dato keine Veranlassung dazu gab.
      Ich kenne meine Katze, sie ist am Ende ihres Lebens angekommen, das weiß ich, aber ich hab einfach das Gefühl, ich darf ihr erst dann die Euthanasie geben, wenn sie nicht mehr ansprechbar ist und überhaupt nichts mehr zu sich nimmt! Ich heule... es tut mir leid..
      Ist das falsch, ist das herzlos, ist meine Ansicht grausam!

      Sie ist doch noch da, ich bin so unheimlich traurig!
      Grüße an Euch!
      Joseff
      Ja, ich finde es falsch, grausam, und wenn auch nicht herzlos, so doch egoistisch.
      Und ganz ehrlich finde ich es sogar ziemlich feige, Deiner Frau und dem Tierarzt die Entscheidung zu überlassen.
      Lass ihr wenigstens Schmerzmittel geben, wenn sie schon die Gnade der Erlösung von ihrem Leid erst dann erfahren soll, wenn sie nicht mehr ansprechbar ist.
      Very matsch Metal!
      Trauer und Verlust sind immer egoistische Gefühle.
      Man betrauert seinen eigenen Verlust, das was man selbst verloren hat und nicht mehr haben kann. Aber es sind auch Gefühle die sich nicht abschalten lassen und nur schwer zu verarbeiten sind.
      Ich kann verstehen, dass du noch jeden möglichen Moment mit ihr rausholen willst, aber würde sie lieber gehen lassen, wenn sie das noch ein Würde tun kann.
      Unseren menschlichen Angehörigen können wir ein würdevolles Ende leider meist nicht bieten, aber zumindest unsere Vierbeiner müssen nicht länger leiden als nötig und sich durch zig, am Ende sinnlose, Torturen quälen.
      Mitzuerleben wie der eigene Körper um dich herum zerfällt und du kannst nichts dagegen tun außer die Schmerzen irgendwie zu ertragen, das möchte ich nicht, ich denke das will keiner.

      Ich kann dir nicht sagen was du tun sollst, aber ich weiß was ich tun würde, auch wenn es mir das Herz bräche.
      "There are two means of refuge from the miseries of life: music and cats."
      - Albert Schweitzer

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Varjo“ ()

      Hallo Loki!

      Danke für Deine Meinung! Ich habe sie gelesen!
      Ich möchte dich aber gerne bitten, Deine Sätze vielleicht ein wenig sanfter zu wählen, denn du siehst doch nur den Ausschnitt meines Schreibens.
      Ich bin nicht feige und das verletzt mich!
      Aber ich muss auf mich achten seit meiner Krankheit und auf mein Herz - und es hat reagiert mit Stolpern. Ich bin auch keine 30 mehr!

      Eben hat meine kleine Katze wieder gefressen und liegt nun in der Sonne - ich mache ihr immer die Terasse auf seit ein paar Tagen, weil es so schön ist.
      Warum soll ich ihr Schmerzmittel geben, aufs gerate Wohl hin? Sie macht keinen Anschein von Schmerz!
      Kein Verkriechen, keine Unruhe!

      Hab mir die Artikel oben von ElBiBo durchgelesen und natürlich stelle ich mir auch die Frage, warum ein Tier, so wie jeder Mensch, nicht natürlich sterben darf.
      Wahrscheinlich wird es dazu nicht kommen, aber die Frage ist ebenso gerechtfertigt!

      Ich liebe meine Katze und ich werde versuchen das Beste für sie zu tun - soweit man das sagen kann, denn schließlich weiß das keiner!
      Eurer Meinung nach wäre das einschläfern auch "jetzt schon" das Beste so wie ich es lese!

      Danke für den Austausch!
      LG
      Deswwegen hab ich ja so Probleme sie einschläfern zu lassen.
      Ich akzeptiere natürlich Deine Meinung, ganz klar, aber ich zweifle auch.
      Die Situation ist für mich sehr schwer zu ertragen, aber ich habe eben das gefühl es ist noch nicht richtig, verstehst du das?
      Ich SEHE sie ja, hier vor mir!
      Ich denke nicht, dass ich irre, wenn ich behaupte, dass ein Wesen Schmerzen hat, wenn der Krebs in ihm wütet.
      Man kann durchaus geteilter Meinung sein, was das Thema angeht, aber wenn man sich schon für das natürliche Sterben entscheidet, dann steht dem Tier wenigstens eine palliative Behandlung zu.
      Was spricht dagegen? Nichts!
      Very matsch Metal!