Fusion von Bayer-Monsanto stoppen!

      Fusion von Bayer-Monsanto stoppen!

      wenn das deutsche Unternehmen Bayer das US-Unternehmen Monsanto
      kauft, dann entsteht ein Konzern, der den Weltmarkt für Saatgut und für
      Pestizide dominieren wird. Es gibt in Europa eine Person, die dazu "Ja" sagen muss: Margrethe Vestager, die EU-Kommissarin für Wettbewerbsrecht. Am Donnerstag abend hat uns ihr Büro informiert, dass Sie uns am Dienstag in Brüssel treffen wird.

      Lange haben wir auf dieses Treffen gewartet und wir werden ihr unsere guten Argumente präsentieren. Wir sind in dem Gespräch aber viel stärker, wenn wir viele Menschen aus Europa vertreten.
      Bitte geben Sie uns Rückenstärkung. Sie haben ja schon zusammen mit
      256.000 Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Europa unseren Appell
      unterzeichnet. Daher bitten wir Sie: Teilen Sie die Kampagne auf Facebook und Twitter oder leiten Sie die untenstehende E-Mail an Freunde und Familie weiter.

      act.wemove.eu/campaigns/baysan…&utm_campaign=20180225_DE

      Zwei Fusionen im Agrobusiness bekommen ihren Segen: ChemChina
      darf Syngenta schlucken und Dow Chemical verschmilzt mit DuPont.
      Margrethe Vestager, die zuständige Wettbewerbskommissarin der EU, stimmt
      in diesen Tagen zu. Über die größte und verheerendste Fusion muss sie
      aber noch entscheiden: die Übernahme von Monsanto durch Bayer. BaySanto wäre der weltweit größte Anbieter von Saatgut und Pestiziden.
      Ein gefährliches Monopol würde entstehen [1] und Landwirte hätten kaum
      noch eine andere Wahl, als ihr Saatgut und ihre Ackergifte von diesen
      Agro-Giganten zu kaufen.

      So übel die genehmigten Fusionen sind, so bergen sie doch eine
      Chance für uns, die BaySanto-Fusion noch zu stoppen. Bei jeder
      Genehmigung muss Margrethe Vestager prüfen, welche Mitbewerber es auf
      dem Markt gibt. Wenn Bayer sein Übernahmebegehren einreicht -
      und das kann jeden Tag geschehen - muss Vestager die beiden genehmigten
      Fusionen berücksichtigen. Bereits mit ihnen ist eine erhebliche Marktkonzentration entstanden.

      Wir müssen deshalb jetzt so laut und entschieden wie möglich fordern: “Frau Vestager, handeln Sie im Interesse der Bürgerinnen und Bürger! Sagen Sie Nein zu der Mega-Fusion!”
      Unser Appell ist Teil einer wachsenden Protestbewegung. Ein weiterer
      Teil ist unser offener Brief an die Wettbewerbskommissarin, den wir
      zusammen mit mehr als 200 Organisationen aus ganz Europa letzte Woche
      veröffentlicht haben [2].
      act.wemove.eu/campaigns/baysan…&utm_campaign=20180225_DE

      Bayer und Monsanto behaupten, eine Fusion würde ihre Produkte
      billiger machen und damit auch unsere Nahrungsmittel. Was sie dabei
      nicht einberechnen: Für die gravierenden Schäden, die ihre
      Ackergifte anrichten, müssen wir alle zahlen und zwar mit unseren
      Steuern und Krankenversicherungsbeiträgen. Bayer verdient übrigens in jedem Fall: Sei es durch den Verkauf von krebserregenden Pestiziden oder dem von Krebsmedikamenten.

      Wie wir erfahren haben, verhandelt Margrethe Vestager bereits
      hinter verschlossenen Türen mit der Bayer AG. Jetzt, noch bevor der
      offizielle Antrag von Bayer eingereicht wird, müssen wir daher von der
      Wettbewerbskommissarin fordern: “Sagen Sie Nein zu diesem Deal!”

      Wir wollen unserem Protest mit wissenschaftlichen Belegen Nachdruck verleihen
      und haben Professor Ioannis Lianos vom University College in London mit
      einer Studie beauftragt. Er untersucht für uns die möglichen
      Auswirkungen der BaySanto-Fusion. Der ausgewiesene Experte für
      Wettbewerbsrecht soll insbesondere prüfen, was die beiden bereits
      genehmigten Fusionen für die Bayer-Monsanto-Hochzeit bedeuten.
      Finanziert wird die Studie von uns Bürgerinnen und Bürger und wir senden Frau Vestager damit klare Signale: Wir sind besorgt, wir sind aufgebracht, und wir haben gute Argumente.

      Teilen Sie jetzt die Kampagne mit Familie und Freunden auf Facebook
      und Twitter oder leiten Sie einfach diese E-Mail weiter. Die Ergebnisse
      unserer Studie werden wir in den kommenden Wochen veröffentlichen. Wir
      planen weitere Protestaktionen und halten Sie auf dem Laufenden.
      unvergessen:meine :stern Kaspar, Ballerina,Mike, Zalima, Mäxi, Khalil, Mori, Philipp, Kater Carlo und Tipsi
      Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ( Schopenhauer)
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      Wie sich Perser in mein Herz geschlichen haben