Katzen (und andere Haustiere) im Alter

      Sorry, dass es so spät ist, ich habe den Thread durch Zufall gefunden

      Müffchen schrieb:

      Dann dürften ja nur Rentner und dauerhaft Arbeitsunfähige überhaupt Haustiere halten... Ob genau DAS dann die richtigen sind ?


      Oh, oh - das stößt mir eher sauer auf. Ich bin Rentner und dauerhaft arbeitsunfähig. Ich bin gar nicht amüsiert, wie ich hier diskreminiert werde :no



      Müffchen schrieb:

      Finanzielle Sicherheit, psychische Stabilität und letztlich auch hinreichende Gesundheit bietet diese "Gruppe" ja nun eher weniger (bei Rentnern kommt dann noch irgendwann die potenzielle Lebenserwartung dazu)


      Jetzt ufert es aber ganz schön aus, findest du nicht? Wie kann man denn hingehen, und Rentnern und Arbeitsunfähigen finanzielle Sicherheit, psychische Stabilität und Gesundheit abzusprechen? Das mit der "potentiellen Lebenserwartung" setzt dem dann die Krone auf.

      Ich vermute, du bist dir gar nicht bewußt, wie herabsetzend und beleidigend das ist, was du von dir gibst. Hast du denn schon so viel Lebenserfahrung, dass du es wagen kannst, solche irrwitzigen Statements abzugeben? Vielleicht wäre es klug, wenn du einmal in Ruhe darüber nachdenkst.

      Ich zumindest habe genug Lebenserfahrung um zu wissen wie schnell ein Mensch arbeitsunfähig werden kann. Bei Rot über die Ampel reicht da oft. Oder ein Tumor am falschen Platz. Und die Rente - glaub mir, die kommt schneller als einem lieb sein kann. Gibst du dann deine Katze mit 70 Jahren ab?

      Dylan & Kimba

      ich find's etwas schräg, sich in einem alten Thread von einer allgemeinen Aussage (die in ihrer Allgemeinheit durchaus eine gewisse Gültigkeit besitzt), die man zufällig findet, persönlich angegriffen zu fühlen. Mindestens ein weiterer Rentner hat in diesem Topic geschrieben und sich NICHT persönlich angegriffen gefühlt ;) Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel
      Die Erde ist rund, damit die Menschen auch dann an ihrem Ziel ankommen, wenn sie in die falsche Richtung laufen

      Betrachte immer die helle Seite der Dinge oder reibe die dunkle, bis sie glänzt (Norman Vincent Peale)

      Kreatinin-Wert bei gebarften Katzen
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      Zumal es auch völlig am Thema vorbei geht. :ko Ging ja nicht um die Frage, OB sich Rentner Katzen anschaffen dürfen, sondern ob NUR Rentner (und andere Leute, die viel zuhause sind) gute Tierhalter sein können.

      Ich bleibe bei dem, was ich damals dazu geschrieben habe: In den 20 Jahren, die so eine Katze lebt, ändern sich die Lebensumstände sowieso. Also sollte man einfach schauen, dass man die Katzen so hält, dass es ihnen unter den jeweiligen Bedingungen gut geht. Alles andere muss man halt regeln, wenn es soweit ist.
      Pflegestelle ist ein guter Gedanke, oder eben Senioren.
      Solange ich mit einer Katze selbstständig zum TA komme, das ist für mich eine wichtige Bedingung, werde ich hoffentlich Katzen halten können. Ich freu mich schon, wenn ich dann ganz Zuhause bin :D
      Ich hoffe aber inständig keine Glucke zu werden, weil das freut die Katzen i.d.R. tatsächlich nicht.
      Im Moment ist es noch so, dass sie ausflippen wenn ich unverhofft Zuhause bin (also nicht Wochenende). Die Freude zu sehen ist immer süß.
      Liebe Grüße,
      Heike

      Hier sind wir :-)

      "Jeder, der eine Weile mit einer Katze zusammengelebt hat, weiß, dass die Tiere unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben." C. Amory

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Kaya&Stella“ ()

      Weiß jetzt gar nicht, was ich dazu schreiben soll :left-right ... Natürlich wollte ich NICHT damit sagen, dass Rentner nicht in der Lage sind, gute Dosis zu sein. Es ging im Gegenteil um die Aussage einer Vorschreiberin, die es so darstellte, dass Zeit allein das Seligmachende für die Katz sei. Ich wollte nur anmerken, dass noch ein paar andere Faktoren entscheidend sind - und das die "Viel-Zeit-Haber" diese Faktoren nicht automatisch erfüllen...

      Meine Lebenserfahrung sagt mir auf jeden Fall, dass es gerade für die heutig arbeitende Generation - also auch mich - im Alter verdammt schwierig werden wird, einen Lebensstandard, mit dem man sich Tierhaltung leisten kann (sowohl was den Platz angeht als auch die medizinische Versorgung der Vierbeiner), zu halten. Da werden sich viele sicherlich umschauen. Ich versuche mein Möglichstes, um dem vorzubeugen (durch ein Berufsständiges Versorgungswerk jenseits der BfA bin ich da GsD auch recht privilegiert aufgestellt hinsichtlich Alters- oder BU-Rente - lang machen muss ich mich trotzdem schon heute dafür - sowas wie halbtags könnte ich mir im Hinblick aufs Alter nicht leisten) - und nein: Abgeben werde ich daher hoffentlich im Alter keine Katz, solange ich noch körperlich dazu in der Lage bin. Anschaffung jenseits der 70 - sehe ich im Moment auch eher in Richtung Pflegestelle.

      Was ich aber ganz wichtig finde - ganz unabhängig von Alter, Krankheit etc:

      1. Finanziell so abgesichert zu sein, dass auch ein kostspieliger Krankheitsfall (und ich habe hier gelernt, dass das schnell in den 4-stelligen Bereich gehen kann) IMMER gestemmt werden kann. Dabei finde ich es wurscht, ob man das Geld auf dem Konto hat, eine Krankenversicherung für die Tiere, Freunde / Familie, die einem aushelfen oder kreditwürdig für einen Kleinkredit ist.

      2. Eine Absicherung hat, was mit den Tieren passiert, wenn man plötzlich nicht mehr kann / da ist (Ganz besonders wichtig, wenn man alleinig verantwortlich ist). Jemand halt, mit dem abgesprochen ist, dass das Tier / die Tiere übernommen werden und ein schönes neues Zuhause bekommen. Zurück zum TS-Verein wäre für mich in dem Fall übrigens keine Lösung. (Gerade da sitzen ja zu Hauf die alten Tiere von Leuten die sich nicht mehr kümmern können.)

      Wenn das den Leuten bei Anschaffung klar ist - ist doch alles schick. Von mir aus können die Lebensumstände dann sein wie sie wollen. Und natürlich sollten die Katzen zu den Bedingungen passen (bei kleiner Wohnung also eher gemütliche Senioren, etc.)

      In keinem Fall wollte ich jemanden diskreditieren oder absprechen, gute Dosis zu sein. Wenn das so verstanden wurde, tuts mir leid.
      Grüße von Britta und dem Müffchen vom See!

      "Eine Katze kommt nicht immer, wenn du sie rufst - aber sie ist immer da, wenn du sie brauchst :love: ."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Müffchen“ ()

      @Demian
      da hast du was wohl ziemlich mißverstanden
      da ich auch in Rente bin, geb ´ich mal meinen "Senf" auch dazu. Ich habe gerade auch alles nachgelesen und habe mich auch in keinerweise diskriminiert gefühlt. Wichtig ist doch, daß man alles gründlich überlegt, sich kundig macht wenn man ein Haustier(egal ob Hund oder Katze etc) um dem, den Tier(en) gerecht zu werden und auch seine eigene Lebendsitation mit einbezieht. Das nenne ich verantwortliche Tierhaltung. Mir ist auch klar, daß vorraussichtlich Beau,( fast 15J) und Elias(ca. bald 10J.), die jetzt bei, bzw.mit mir wohnen, meine letzten eigenen Katzen sein werden, werde ich ja in diesem Jahr 70 und auch nicht jünger. Das mit dem Pflegestelle werden, hatte ich mir auch schon für den Fall der Fälle überlegt, aber ich glaube, die ev.Katzen dann ev. wieder abgeben zu müssen(weil vermittelt), würde mir sehr, sehr schwer fallen. Aber noch sind beide Kater ja noch quicklebendig
      Weil ich 1998ja auch noch vollzeit berufstätig war, hatte ich,als meinen ersten Katzen hier in der Wohnung einzogen, bewußt 2 ältere Katzen gewollt, die zusammen von der Vorbesitzerin abgegeben wurden und sonst im Tierheim gelandet wären.
      unvergessen:meine :stern Kaspar, Ballerina,Mike, Zalima, Mäxi, Khalil, Mori, Philipp, Kater Carlo und Tipsi
      Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ( Schopenhauer)
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      Wie sich Perser in mein Herz geschlichen haben

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ElBiBo“ ()

      @All:

      Ich entschuldige mich in aller Form für meinen unangemessenen Ausbruch spontaner Empörung. Ich habe da etwas gründlich missverstanden. :(

      So etwas ist sonst nicht meine Art. Sollte ich jemand damit verletzt haben, tut mir das sehr leid. :stirnklatsch

      Ich bin den Umgang mit so vielen Menschen nicht mehr gewöhnt und sehe vieles mit einer speziellen Wahrnehmung. Ich weiß schon, warum ich seit über 10 Jahren nicht mehr in Foren schreibe. Es war nicht gut, das jetzt zu ändern.

      Euch vielen Dank für euer Feedback und noch wunderschöne Jahre mit euren Fellnasen! :danke

      Dylan & Kimba

      @Demian
      :wink So schlimm ist es ja nicht, solange man Mißverständnisse aufklären kann. Hat vielleicht ja auch einen Hintergrund, daß du das falsch vetstanden hast und so empfindlich reagiert hast. Ich fände es schade, wenn du jetzt daraufhin .hier im Forum nicht mehr schreiben würdest. :-)
      unvergessen:meine :stern Kaspar, Ballerina,Mike, Zalima, Mäxi, Khalil, Mori, Philipp, Kater Carlo und Tipsi
      Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ( Schopenhauer)
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      Wie sich Perser in mein Herz geschlichen haben
      Ich bin sehr froh, dass ihr so verständnisvoll reagiert. Mir ist das alles sehr peinlich. Das ist eigentlich nicht meine Art … :(


      ElBiBo schrieb:

      Mir ist auch klar, daß vorraussichtlich Beau,( fast 15J) und Elias(ca. bald 10J.), die jetzt bei, bzw.mit mir wohnen, meine letzten eigenen Katzen sein werden, werde ich ja in diesem Jahr 70 und auch nicht jünger.


      Nun gut, ich bin auch nur 7 Jahre jünger. Ich persönlich habe immer wieder erlebt, wie alte und einsame RentnerInnen förmlich auflebten, wenn sie ein Haustier hatten. Das war bei weitem besser, als sie mit Antidepressiva ruhig zu stellen. Und ich kann nicht so recht nachvollziehen, dass hohes Alter mit Haustierverbot einhergeht. Man muss nur darauf achten, notfalls etwas Hilfe zur Versorgung der Tiere zu holen. Ich sehe da die Pflegehilfe in der Pflicht. So ein Tier kann das Leben im Alter so bereichern, das ist besser als Antidepressiva oder Neuroleptika zu verorden.

      Und Punkt zwei: Immer möglichst viele katzenerfahrene Menschen mit ins Boot holen, die im Fall schwerer Erkrankung oder Todesfall die Tiere übernehmen. Das gilt, denke ich, nicht nur für alte Menschen. Als die Übernahme von Kimba beschlossene Sache war, habe ich gleich 3 Katzenhalter klar gemacht, die mich mit großer Wahrscheinlichkeit überleben und die Kater aufnehmen würden. Das gibt mir viel Sicherheit bei meiner Katzenhaltung.


      HolgerS schrieb:

      Niemand muss sich entschuldigen für seine Meinung.


      Das ist sicher richtig. Ich entschuldige mich nur für die unangebrachte Form und den unangebrachten Ort der Meinungsäußerung. :(


      Amiga de los animales schrieb:

      chreib ruhig wieder, wenn Dir danach ist


      Ich schreibe weiter, habe ich entschieden. Ich habe früher viel geschrieben, die unterschiedlichsten Genres. Aber seit vielen Jahren lag dieser Interessenbereich brach. Jetzt mit den Katzen lebt es wieder auf. Dafür bin ich dankbar. :-)


      ElBiBo schrieb:

      Hat vielleicht ja auch einen Hintergrund, daß du das falsch vetstanden hast und so empfindlich reagiert hast.


      Ja, das hat es. Ich war im Privaten und im Beruf immer überaus engagiert für die die krank, schwach, hilflos oder alt waren. Bis die Kraft eines Tages nicht mehr ausreichte, und ich selbst auf einmal Betroffener war. Mag sein, dass ich - nun beide Seiten kennend - bei dem Thema besonders sensibel bin und reagiere. Das sollte ich mir mal abgewöhnen.

      Dylan & Kimba