Katzen (und andere Haustiere) im Alter

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      Beitrag von „Marani“ ()

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      Finde ich gut, dass das Thema abgekoppelt wurde. Ich fände es aber erforderlich, einen erklärenden Eingangspost zu setzen, weil der Einstieg sonst schnell missverstanden werden könnte.
      Liebe Grüße Zaubermaus Daria :love: , Clown Stanley :love: & noch Fauchi Chenoa :love: + Dosi Gudy
      Patentante von Hibbelchens Thilly von Elbflorenz :herz , Iwons Moriah :herz , Kathi & Kaya vom KatzenTRaum :herz & BiBoKas Kaspar :stern
      Merlin im Herzen
      Im Zauberland mit den "Drei Taskalis" Daria, Stanley & Chenoa
      das muss dann ein Mod machen, der weiß, wie's geht ;) ich musste ja einen "Eingangspost" machen um das Thema erstellen zu können und der tauchte dann nach dem verschieben am Ende der verschobenen Teile auf :haha
      Die Erde ist rund, damit die Menschen auch dann an ihrem Ziel ankommen, wenn sie in die falsche Richtung laufen

      Betrachte immer die helle Seite der Dinge oder reibe die dunkle, bis sie glänzt (Norman Vincent Peale)

      Kreatinin-Wert bei gebarften Katzen
      "Groß" Gedanken machen wir uns ehrlich gesagt nicht.
      Wir haben fast nur Fellnasen die "normale" Menschen gar nicht wollen und vom Verstand her, dürfte man dann nur eine davon haben, um die noch gut im Bekanntenkreis unterbringen zu können.....wir haben aber gut ein dutzend hier....
      Wir haben uns und leben für die Tiere, sollte uns zeitgleich was passieren zB Krankenhaus, habe ich meine Mutter oder Bruder mit Familie die sich hier "durch kämpfen" würden.
      Wenn einer von uns gehen sollte, ist das Dach über dem Kopf erst mal so abgesichert, das finanziell keine Katastrophe entsteht. Dann muss jeder für sich entscheiden, wie es weiter geht...wen er vermittelt oder ob alle bleiben können.....Die "Arbeit", die wir gerne machen, ist für einen alleine aber kaum zu schaffen.....
      Liebe Grüße
      .............von den Fellnasen und Yvonne
      ............................................................. im hohen Norden
      :wink
      11+ zwei unter einem Dach
      Ist bei mir ähnlich.
      Der Einzug von Zoey und Lilly hat sich sehr spontan ergeben, Akiba kam dann als Kumpel für Lilly dazu und Sara blieb halt bei mir hängen, weil ich keinen Platz für sie gefunden hatte und sie mit den anderen dann ganz gut zurecht kam.

      An zehn oder mehr Jahre später habe ich da kein bißchen gedacht
      :pfeif bis dahin kann so viel passieren und auch die vermeintlichen Lösungen haben sich u. U. in Luft aufgelöst.

      Manches im Leben ergibt sich einfach und alles perfekt abzusichern ist sowieso unmöglich.

      Natürlich ist es gut sich Gedanken zu machen und schon im Vorwege nach Lösungen zu suchen, aber mamchmal verhindern solche Gedanken und Sorgen dann, dass man im Hier und Heute voll lebt und handelt...... bei mir auf jeden Fall und ich bin froh, dass ich diese Gedanken in den Momenten nicht hatte.
      Da ist eben jeder unterschiedlich und das ist auch gut so
      :-)
      :herz
      "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Amiga de los animales“ ()

      Amiga de los animales schrieb:

      Ohne weiteres zu kennen wäre meine Idee die 2 Katzen auf jeden Fall zu kastrieren und dann eine Betreuung / Haushaltshilfe / Betreunung durch eine Sozialstation einzuschalten oder was in dem speziellen Fall eben möglich ist.


      NicAn schrieb:

      Zusätzlich dazu stehen Tierschützer vor der Herausforderung, dass es sich eben gesetzlich um Eigentum handelt.


      Genau da liegt das Problem. Man ist machtlos, wenn sich jemand quer stellt. Die Dame lebt alleine in ihrem Häuschen in einem kleinen Dorf. Es ist offensichtlich das sie eigentlich Hilfe braucht, aber gegen ihren Willen geht da gar nix. Sie war erst bereit alle herzugeben, dann plötzlich eben nicht mehr.

      Wir hatten das Thema ja auch im Single-Thread schon mal. Passieren kann immer etwas. Egal in welchem Alter, da steckt man nicht drin. Man kann sich nicht unbedingt immer rund herum absichern. Ich wüsste jetzt auch keine wirkliche Lösung, sollte mir etwas passieren. Denn im Bekannten- und Familienkreis würde mein beiden Mädels wahrscheinlich auch niemand aufnehmen können oder wollen. Ich kann nur hoffen das meine Bekannte aus dem Tierschutz eine gute Lösung finden würde oder sich hier jemand finden würde der sie nimmt.

      Aber bei dem Thema Alter ging es ja auch vor allem darum, ob Menschen ab einem gewissen Alter noch Tiere aufnehmen sollten oder nicht. Das ist etwas, das man nicht so einfach mit Ja oder Nein beantworten kann. Ich denke Menschen im Alter ihre geliebten Tiere zu nehmen führt oft dazu, dass das letzte bisschen Lebensfreude genommen wird. Es wäre schön wenn es die Möglichkeit geben würde das Mensch und Tier gemeinsam betreut werden. Ob in einer Einrichtung oder zu Hause. Aber leider ist Deutschland ja noch Lichtjahre von einer guten Versorgung im Alter entfernt. Da ist an so ein Projekt wahrscheinlich gar nicht zu denken.
      Leben ist das was passiert während du planst :8

      Dany, Lilly und Hildegard

      unvergessen meine geliebten Fellnasen :stern AllyMcCat, :stern Attila :stern Cleopatra :stern Sheila :stern Felix :stern Molly :stern Strolchi
      Und natürlich auch :stern Nymphensittich Cinderella die mein Leben 21 Jahre lang begleitet hat :kerze1:
      Es kann immer was passieren, auch jungen Menschen. Mein justus ist doppelt und dreifach abgesichert um den würde man sich vermutlich sogar streiten :D

      Meine Katzen hätten bei meinen Eltern ein super Leben mit Freigang.

      Aber man kann nie auf alles vorbereitet sein, aber deswegen auf alles verzichten oder es nicht tun, nur weil ja was passieren könnte, dann hat man ja gar nichts vom leben.
      Ich hatte ja eigentlich gehofft, mein peinliches Posting sei still und leise mit dem alten Thread in den Tiefen des Forums versunken. Jetzt ist es ein Thread, mit diesem Posting als Start. :schaem


      Siska266 schrieb:

      Eine große und sehr erfreuliche Ausnahme ist dieses Forum!


      da muss ich mittlerweile anerkennent zustimmen. Weiter so! :-)


      Kaya&Stella schrieb:

      Klar könnte man als Formalie verlangen einen zu benennen, aber wozu?


      Ich kenne es schon, dass mich solche konkrete Aufforderungen auch zum Nachdenken bringen. Vor Dylans Aufnahme gab es eine Vorkontrolle. Das brachte mich auch dazu, möglichst alles noch einmal zu bedenken, was zur Katzenhaltung so dazugehört.


      AllyMcCat schrieb:

      Der alten Dame ihren Lebensinhalt wegnehmen, zumal sie anscheinend auch keine nähere Verwandschaft hatte? Die Tiere dort lassen in den Zuständen und mit dem Wissen, das wir in spätestens einem Jahr wahrscheinlich doppelt soviele dort abholen können.


      In dem Falle ist es einfach ganz schlecht gelaufen. Mal eine andere Geschichte dazu: Die Pflegestelle, von der ich Kimba bekam, war eine 84jährige Dame. Sie hatte noch eine, schon betagte Perserkatze. Falls diese vor ihr starben sollte, wollte sie keine weitere Katze mehr, da sie zunehmend gehbehindert wurde. Sollte sie vor der Katze sterben, gibt es einen Eintrag im Testament, in dem die Katze einem Vetrauten Menschen vermacht wird, plus einer geldlichen Zuwendung für Tierarztkosten. So geht es auch.


      Amiga de los animales schrieb:

      Ohne weiteres zu kennen wäre meine Idee die 2 Katzen auf jeden Fall zu kastrieren und dann eine Betreuung / Haushaltshilfe / Betreunung durch eine Sozialstation einzuschalten oder was in dem speziellen Fall eben möglich ist.


      Das fiel mir auch spontan ein. In dem Fall vorher ist der vertraute Mensch ein Mitarbeiter des Pflegedienstes, der sich jetzt schon um die Katze kümmert, etwa bei Krankenhausaufenthalten. Ich weiß jetzt nicht, welche Pflichten der Pflegedienst übernimmt. Wäre ich dort angestellt, wäre eine Versorgung der Haustiere für mich ein wesentlicher Pfeiler für die Gesundheit. Nicht umsonst gibt es mittlerweile Tierroboter (Seehundbaby + Katze) - welche mit erstaunlichem Erfolgen bei dementen Heimbewohnern eingesetzt werden.

      Müffchen schrieb:

      Sie hat sich ein wirklich gutes Netzwerk aufgebaut (nicht nur für den Hund, sondern auch, um in dem Alter immer noch selbstbestimmt in ihren / unserem uralten, großen Haus leben zu können - im weitesten Sinne zähle auch ich zu diesem Netzwerk).


      Netzwerk ist sehr, sehr gut! Das habe ich für mich schon lange installiert! Und schon vor den Katzen, für mich selbst!


      Amiga de los animales schrieb:

      Natürlich ist es gut sich Gedanken zu machen und schon im Vorwege nach Lösungen zu suchen, aber mamchmal verhindern solche Gedanken und Sorgen dann, dass man im Hier und Heute voll lebt und handelt


      Ähnliche Gedanken gingen mir die Tage durch den Kopf. Ich hatte lange zu Kimbas Erkrankung recherchiert. Irgendwann musste ich mich selbst zur Ordnung rufen. Ich merkte nämlich, dass ich Kimba primär als krankes Tier sah, und das gefiel mir nicht. Denn hier und heute geht es Kimba so gut, wie nie. Das sollte ich sehen …


      AllyMcCat schrieb:

      Aber bei dem Thema Alter ging es ja auch vor allem darum, ob Menschen ab einem gewissen Alter noch Tiere aufnehmen sollten oder nicht. Das ist etwas, das man nicht so einfach mit Ja oder Nein beantworten kann.


      Ich denke, alle Lebewesen, ob Mensch oder Katze sind ein komplexes Thema. Wir sind alle in uns alleine - ein anderes Wesen wirklich verstehen zu wollen braucht ganzen Einsatz, von Herz & Verstand. Wenn man mal überlegt, wie schwierig es schon ist, unter Menschen zurecht zu kommen! Und wir haben ein hochentwickeltes Ich-Bewußtsein. Trotzdem geht es zu oft daneben und Mißverständnisse sind schnell geschehen.

      Wie schwer muss es dann sein, andere Lebewesen zu verstehen, wo eine Kommunikation wesentlich eingeschränkt ist. Aber ich denke, da wissen die Mitglieder des Forums bestens Bescheid.

      Dylan & Kimba

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Demian“ ()

      Ally, bei uns gibt es eine Senioreneinrichtung, in die bei Aufnahme Haustiere mitgebracht werden dürfen. Von einer adäquaten Betreuung im eigenen Zuhause hab ich aber auch noch nichts gehört.
      In der Grundschule meiner Jungs gab es mal ein Projekt "Gassi gehen mit Nachbars Hund". Ich werde mal fragen, ob das Projekt heute noch läuft.
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      Samttatze schrieb:

      Ally, bei uns gibt es eine Senioreneinrichtung, in die bei Aufnahme Haustiere mitgebracht werden dürfen.


      Das ist schön!! :-) Leider gibt es davon noch sehr wenige. Bei uns hier ist mir keine Einrichtung bekannt in der das möglich wäre. Meist ist ja noch nicht mal eine gute Versorgung der Menschen gewährleistet, geschweige denn das die alten Leutchen ihre Tiere da mit hinbringen könnten :( Wenn ich da nur an die Einrichtung denke in der meine Freundin arbeitet. Sie ist inzwischen so fertig, dass sie dauernd krank ist. Sie ist so unglücklich weil sie ihren Job einfach nicht so machen kann, wie sie gerne möchte. Wie es für die alten Menschen gut wäre. Es ist nur ein satt und einigermassen sauber. Mehr ist da nicht. Personalmangel. Einsparungen, Gewinn für die private Einrichtung etc. Ein permanenter Kampf mit Zeit, Vorgaben und Gewissen. Dabei hat sie den Beruf ursprünglich gewählt, weil sie alte Menschen begleiten und versorgen wollte. Als vor kurzem während ihrer Schicht eine alte Dame einsam und alleine verstorben ist, weil sie wieder mal alleine mit einer Schülerin Schicht hatte und keine Zeit da war um an ihrem Bett zu sitzen um sie aus dem Leben zu begleiten, hat sie tagelang geheult.

      Aber jetzt wird ja bald alles besser, da unsere neue Groko ja beschlossen hat, 8000 zusätzliche Pflegekräfte einzustellen *sarkasmus off*
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      Und natürlich auch :stern Nymphensittich Cinderella die mein Leben 21 Jahre lang begleitet hat :kerze1:

      AllyMcCat schrieb:

      Dabei hat sie den Beruf ursprünglich gewählt, weil sie alte Menschen begleiten und versorgen wollte. Als vor kurzem während ihrer Schicht eine alte Dame einsam und alleine verstorben ist, weil sie wieder mal alleine mit einer Schülerin Schicht hatte und keine Zeit da war um an ihrem Bett zu sitzen um sie aus dem Leben zu begleiten, hat sie tagelang geheult.


      Ich denke, es ist bekannt, dass ich 30 Jahre als Krankenpfleger/OP-Pfleger/Rettungssanitäter gearbeitet habe. Schon in den 3 Jahren meiner Ausbildung 1972/75 gab es genau diese Zustände. Schon damals wurden bereits ältere Umschüler genommen, ich hatte indische KollegInnen, weil sonst niemand in den Beruf wollte.

      Schon damals wurden hoch motivierte Pflegekräfte im Schnelldurchgang verschliessen, so wie deine Freundin, weil die Diskrepanz zwischen Ideal und Realität psychisch zermürbend ist. Ich wusste schon genau, warum ich mich in OP und Ambulanz "flüchtete". Zum Schluss musste ich nochmal in die Pflege, da ich alleinerziehend war. Und dann fiel ich einfach um und nichts ging mehr.

      Kurz und schlecht: Das Problem deiner Freundin ist gute
      45 (!) Jahre alt. Wer an eine Besserung glaubt ist weit, weit von der Realität entfernt.


      Dylan & Kimba

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Demian“ ()

      Dann habe ich wirklich Glück mit meinem Wohnort. Hier wird die 3. Einrichtung erbaut, in der explizit das Mehr-Generationen-miteinander-Wohnen praktiziert wird. Dies beinhaltet z.B., das ältere Menschen mit Klein- und Schulkindern Kontakt haben, das Einkäufe für Erkrankte und Gehschwache mit übernommen werden und das es regelmäßige Treffen mit allen Bewohnern gibt. Teilweise besteht auch die Möglichkeit des betreuten Wohnens. Und das Tolle - es funktioniert!
      Liebe Grüße Zaubermaus Daria :love: , Clown Stanley :love: & noch Fauchi Chenoa :love: + Dosi Gudy
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