Kater nachtragend?

      Kater nachtragend?

      Ich bins mal wieder, mit einem Problem. Diesmal geht es um den 'ältesten' Kater (er ist trotzdem noch keine 2 Jahre).
      Vor ein paar Stunden, hat sich der Nachbarkater mal wieder durch die Katzenklappe geschlichen. Püppi hat das natürlich gleich gemerkt, und ist gleich auf ihn losgegangen. Er hat den armen so in die Ecke getrieben, dass er nirgens mehr weg konnte, und unter die kleine Lücke unterm Schrank geflüchtet ist. Das letzte Mal, als ich bei sowas dazwischen gegangen bin, war ich 4 Tage im Krankenhaus, also hatte ich eher etwas Respekt davor. Letztendlich mussten wir ja was machen. Meine Mutter hat den Besen genommen, um Püppi woanders hin zu scheuchen. Der wollte natürlich nicht, also hat er etwas abbekommen mit dem Besen (Nicht ohne vorher meiner Mutter ne ordentliche Wunde mit den Krallen zu verpassen) und ist dann den Nachbarkater hinterher, nachdem dieser wieder raus ist. Dabei hat er verängstigt (vor uns) gewirkt.

      Nun ist er seit einigen Stunden weg, da mach ich mir schon Sorgen, dass er jetzt Angst vor uns hat.... War nicht beabsichtigt gewesen, aber auf die Schnelle ist uns nichts anderes eingefallen :/ Wie soll man sich in einer solchen Situation am besten Verhalten?

      Sonst scheuchen wir den anderen Kater möglichst selbst raus, aber er kommt immer wieder... Die Nachbarin meinte nur wir sollen ihn nicht füttern. Das holt er sich aber einfach bei uns, wir haben 7 Katzen, etwas schwer das also zu verhindern. Und nicht nur der Kater kommt fressen.... auch die beiden irischen Wolfshunde. Die zerpflücken auch gerne unsere Mülltüten auf der Suche nach etwas Fressbarem (also vor dem Haus). Die sind so furchtbar dünn, dass ich denen dann doch was Ordentliches gebe (hab Trockenfutter für Hunde da). Die Nachbarin weiß das, fand es auch nicht schlimm.
      Hi,

      blöde Situation. Nachbarskatzen sollten auf keinen Fall bei euch rein kommen können; das ist eine Zumutung für deine eigenen. Stell dir vor, fremde Leute könnten jederzeit in dein Schlafzimmer marschieren und würden dann auch noch klauen? Nicht stimmungshebend, oder? ;)
      Chip-Klappen helfen.

      Ansonsten: Der Besen war schon mal das richtige Werkzeug. Immer auf Distanz bleiben bei sowas. Aber beim nächsten Mal lieber nicht scheuchen, sondern eher die Katze wegschieben. Ihr seid ja nicht sauer auf sie, sondern wollt nur Ruhe in die Situation bringen und die Lage sortieren.

      Edit: Und ja, Katzen können sehr nachtragend sein. Ich hab da auch so einen Spezialisten zuhause...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Song“ ()

      Song schrieb:

      Und ja, Katzen können sehr nachtragend sein
      spannend...ich bin jedes mal erstaunt das Katzen (unsere) so überhaupt nicht Nachtragend sind...im Vergleich zu unseren Hunden :?

      Song schrieb:

      Chip-Klappen helfen.


      :yes denke auch das ist die beste Möglichkeit
      Liebe Grüße
      .............von den Fellnasen und Yvonne
      ............................................................. im hohen Norden
      :wink
      11+ zwei unter einem Dach

      Hein Mück schrieb:

      ich bin jedes mal erstaunt das Katzen (unsere) so überhaupt nicht Nachtragend sind...

      Ich habe es auch für ein Märchen gehalten, bis ich es selbst erlebt habe. Von den 5 Katzen, mit denen ich in den letzten 20 Jahren zusammen gewohnt habe, macht das genau einer: mein jetziger Kater.
      Man sollte Katzen ja generell über Lob erziehen und nicht über Strafen (inkl. Schimpfen), aber gerade bei solchen Katzen "sollte" man das nicht nur machen, sondern "muss" das so machen. Ist eine gute Übung...
      Danke erstmal für die schnellen Antworten!

      Song schrieb:

      blöde Situation. Nachbarskatzen sollten auf keinen Fall bei euch rein kommen können; das ist eine Zumutung für deine eigenen. Stell dir vor, fremde Leute könnten jederzeit in dein Schlafzimmer marschieren und würden dann auch noch klauen? Nicht stimmungshebend, oder?

      Ja, deswegen verscheuchen wir den ja auch immer. Aber er ist hartnäckig, seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten. Ich versteh nicht warum er das macht, da er ja auch von unseren Katzen (den größeren) darauf hingewiesen wird, das er nicht willkommen ist.
      Übers chippen lassen, haben wir auch schon nachgedacht. Nur gerade sind wir erstmal dabei die Katzen kastrieren zu lassen, die 2 älteren Damen sind es schon, unsere Kleinen (4 Stück) müssen noch, 2 Mädchen und 2 Jungs. Sind natürlich Kosten. Noch dazu lassen sich die zwei kleinen Damen noch nicht wirklich von uns anfassen (sind ehemalige Streuner). Deswegen wäre es wohl besser wenn man das chippen und kastrieren verbinden könnte wenn man die schon mal in die Finger bekommt.
      Das mit dem chippen wird also wohl erst in einigen Monaten abgeschlossen sein :3

      Song schrieb:

      Ansonsten: Der Besen war schon mal das richtige Werkzeug. Immer auf Distanz bleiben bei sowas. Aber beim nächsten Mal lieber nicht scheuchen, sondern eher die Katze wegschieben. Ihr seid ja nicht sauer auf sie, sondern wollt nur Ruhe in die Situation bringen und die Lage sortieren.


      Wir haben natürlich versucht, den Katzen so wenig wie möglich wehzutun oder Angst zu machen. Leider waren beide im Kampfmodus und der Nachbarskater, durch fehlende Fluchtwege sehr gestresst und ängstlich. Wir haben fürs nächste Mal jetzt ne Sprühflasche mit Wasser bereitgestellt. Aber wer weiß, vllt hat gestern dem fremden Kater ja schon gereicht.

      Song schrieb:

      Edit: Und ja, Katzen können sehr nachtragend sein. Ich hab da auch so einen Spezialisten zuhause...

      Püppi ist jetzt ein Glück wieder zurück. Streicheln darf ich ihn zwar, aber von alleine (wie sonst immer) kommt er gerade nicht kuscheln. Da muss ich wohl noch etwas warten bis der Herr sich beruhigt hat. Zum Glück hat er nichts abbekommen.

      Nerd schrieb:

      Übers chippen lassen, haben wir auch schon nachgedacht. Nur gerade sind wir erstmal dabei die Katzen kastrieren zu lassen, die 2 älteren Damen sind es schon, unsere Kleinen (4 Stück) müssen noch, 2 Mädchen und 2 Jungs. Sind natürlich Kosten. Noch dazu lassen sich die zwei kleinen Damen noch nicht wirklich von uns anfassen (sind ehemalige Streuner). Deswegen wäre es wohl besser wenn man das chippen und kastrieren verbinden könnte wenn man die schon mal in die Finger bekommt.
      Das mit dem chippen wird also wohl erst in einigen Monaten abgeschlossen sein :3

      ist jetzt nicht direkt zum Thema, aber wie alt sind denn die "Kleinen"................ nicht dass es am Ende noch eine böse Überraschung gibt, wenn Ihr zu lange mit der Kastra wartet :sehnix

      Nerd schrieb:

      Ja, deswegen verscheuchen wir den ja auch immer. Aber er ist hartnäckig, seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten. Ich versteh nicht warum er das macht, da er ja auch von unseren Katzen (den größeren) darauf hingewiesen wird, das er nicht willkommen ist.

      manche können da recht dickfellig sein, die stört das einfach nicht.
      Vielleicht riecht er aber auch, dass es bei Euch noch Unkastrierte gibt
      :left-right

      :herz
      "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Amiga de los animales“ ()

      Ja, chippen und kastrieren kann man gut miteinander verbinden. Ein Chip kostet etwa 30 € pro Katze, aber gerade für Freigänger ist das heutzutage ein absolutes Muss, finde ich. :-) (Und registrieren nicht vergessen. Kostet nix, hilft aber, wenn die Katze weg ist.) Als Alternative kann man auch Chip-Halsbänder benutzen, wenn man nichts implantieren will. Für die Klappen reichen die auch.

      Nachbarskatzen können verdammt hartnäckig sein, wenn es darum geht, in fremde Häuser zu wollen... Aber da gehen deine Katzen absolut vor. Dein Haus ist ihr absolutes Kernrevier, das ist die allerwichtigste und "sicherste" Zone - sollte jedenfalls so sein. Da haben fremde Katzen rein gar nichts zu suchen. Gar nicht erst rein lassen ist definitiv besser, als immer wieder raus scheuchen.

      Song schrieb:

      Da haben fremde Katzen rein gar nichts zu suchen. Gar nicht erst rein lassen ist definitiv besser, als immer wieder raus scheuchen.

      Finde ich auch und stimme in allem meinen Vorschreibern zu!
      Aber auch fremde Hunde sind ja Eindringlinge!n, wie kommen die denn bei euch rein? Irische Wolfshunde sind ja riesig, Ich finde das schon eine Zumutung von euren Nachbarn, Die fressen natürlich sehr, sehr viel und wenn die Nachbar sie nicht ausreichend füttern und sie darauf vertrauen, daß ihr sie mitdurchfüttert, finde ich das allerhand. Übrigens, man will´s fast nicht glauben, aber sie gehören zu den Windhunden und wirken deshalb vielleicht etwas dünn? Aber zwischen dürr und dünn gibt´s natürlich einen Unterschied. Es gab mal eine Zeit, da wäre so ein irischer Wolfshund mein Traumhund gewesen. Da sprach ich dann mal darüber mit einer Züchterin und die zeigte mir, was schon nur ein Vertreter der Rasse pro Tag so braucht und verputzt :staun :pfeif . Da habe ich dann nur so gestaunt und mich lieber nach was "Kleinerem" umgesehen, schließlich mußte ich ja auch noch von etwas leben ;)
      Wie reagieren denn die Katzen auf die beiden Riesen, wenn die bei euch ihr Unwesen so treiben?
      unvergessen:meine :stern Kaspar, Ballerina,Mike, Zalima, Mäxi, Khalil, Mori, Philipp, Kater Carlo und Tipsi
      Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ( Schopenhauer)
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      Wie sich Perser in mein Herz geschlichen haben