Gizmo & Mia / Infos & Fragen

      Justusunddiemiez schrieb:

      Mich wundert es nur wie jetzt alle hier das so bejubeln einer Katze Tablettenchemie einzuflösen von der noch nichts bekannt ist.

      Hhmm, das habe ich so aber von keinem bzw. bei keinem hier so gelesen. Dass Dennis allerdings einer Trächtigkeit in dieser Situation vorbeugen will, kann ich durchaus nachvollziehen.
      Liebe Grüße Zaubermaus Daria :love: , Clown Stanley :love: & noch Fauchi Chenoa :love: + Dosi Gudy
      Patentante von Hibbelchens Thilly von Elbflorenz :herz , Iwons Moriah :herz , Kathi & Kaya vom KatzenTRaum :herz & BiBoKas Kaspar :stern
      Merlin im Herzen
      Im Zauberland mit den "Drei Taskalis" Daria, Stanley & Chenoa

      Samttatze schrieb:

      Dass Dennis allerdings einer Trächtigkeit in dieser Situation vorbeugen will, kann ich durchaus nachvollziehen.


      Ich möchte ja nicht einer Trächtigkeit vorbeugen, sondern ich möchte die Symptome für die Katze mindern. Denn so eine Rolligkeit bedeutet für die Katze in allererster Hinsicht viel Stress. Zum einen ist der Lautstärkepegel jetzt auch nicht so ignorierbar und zum anderen geht es ja darum, dass die Tabletten die Rolligkeit unterbrechen weil bei der Rolligkeit mehr Blut im Körper der Katze vorhanden ist, um Organe wie die Gebärmutter optimal durchbluten zu können. Dies bedeutet wiederum ein höheres Risiko bei der Kastration und das ist auch überhaupt der Grund, weshalb die Tierärztin uns dazu geraten hat, diese Tabletten zu geben und den Termin nach hinten zu verschieben. Das habe ich so auch schon sehr oft gelesen in anderen Foren. Während einer Rolligkeit sollte eine Katze besser nicht kastriert werden.
      Selbstverständlich sollte niemals ein tier kastriert werden während der rolligkeit/ läufigkeit. Das hat ja auch niemand hier gesagt. Die Blutung wäre viel zu stark und gefährlich.

      Allerdings ist es wahrscheinlich momentan mehr stress für euch als für die Katze und die Tabletten dienen eher für euch als für das Tier ;)

      ist halt doof gelaufen. Am besten wäre es natürlich gewesen wenn sie vor der Rolligkeit kastroert worden wäre. Aber ist ja nun wie es ist, mich hat nur verwundert das in anderen beiträgen sowas sofort angeprangert wurde und man hier mit der taBlettengabe mitgefiebert hat, und nichts dazu gesagt wurde das man das lustig findet dass der nacken der schwester schon nass war ( was ja heisst dass der Bruder schon ordentlich drauf gegangen ist, der nacken meiner pinkie war noch nie nass,
      das ist alles.

      Justusunddiemiez schrieb:

      und nichts dazu gesagt wurde das man das lustig findet dass der nacken der schwester schon nass war


      Dass wir das lustig finden, hat hier überhaupt niemand in keinem Wort gesagt, bleiben wir bitte bei den Fakten. Ich denke, dass es doch viel mehr Stress für die Katze ist, als für uns. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass solch eine starke Änderung der Verhaltensweisen für eine Katze angenehm ist. Im Prinzip tut sie das was sie tut ja nur, weil die Hormone es ihr vorschreiben. Draufgegangen ist der Bruder auch noch nicht - zumindest haben wir es nicht mitbekommen. Er ist noch nicht soweit. Er beisst ihr lediglich in den Nacken wenn er seitlich neben ihr liegt und sie am raufen sind. Wirklich bestiegen in der Form hat er sie noch nicht.

      Ich finde auch nicht, dass hier mit der Tablettengabe mitgefiebert wird/wurde. Es wurde uns eine erfolgreiche Kastration und schnelle Genesung gewünscht, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin gerne für Verbesserungsvorschläge und konstruktiver Kritik bereit, aber man muss auch bitte bei dem bleiben, was geschrieben wurde :)

      In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Abend :)

      Justusunddiemiez schrieb:


      Allerdings ist es wahrscheinlich momentan mehr stress für euch als für die Katze und die Tabletten dienen eher für euch als für das Tier ;)


      Das glaube ich nicht. Rolligkeit ist wahnsinniger Stress für das Tier. Der angedachte Kastrationszeitpunkt absolut im Rahmen. Dumm gelaufen, aber dem Tier die Situation erleichtern indem der Stress der Rolligkeit wegfällt, den nächsten Termin sichern (dass sie nicht wieder rollig wird, das kann schnell wieder sein) und noch eine Trächtigkeit verhindern ist einfach dad Richtige in der Situation.

      Hab jetzt auch nichts so rausgelesen wie du. Kann ich nicht finden. Wo liest du das raus?
      Liebe Grüße, Düdi mit Maja, Abby und Pearl :herz-pfeil
      Für immer unvergessen :stern Horsti
      Ähm, ich glaube, du schießt jetzt etwas übers Ziel hinaus, @Justusunddiemiez. ;) Züchter geben ihren Kätzinnen routinemäßig die Pille, das ist jetzt nichts so Exotisches und Neues. Über viele Jahre sollte man das nicht machen, aber um mal eine überraschende Rolligkeit abzubrechen wie hier, ist das gar kein Ding.

      Und ja, Rolligkeit ist Stress für die Katze. Nicht nur für die Halter. Zumal die ja nicht gedeckt wird, also nix mit "Natur", sondern nur unnötiger Stress.
      Vielleicht eine doofe Frage: endet die Rolligkeit, wenn die Katze trächtig ist?
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      Also gestern Abend gab es Tablette Nummer 2. Was wir direkt zu den Tagen davor gemerkt haben: der Hunger war wieder normal groß. Zuvor wurde - wenn überhaupt - nur die Hälfte von dem gefressen, was sie normal gefressen hat. Auch ist sie ruhiger geworden und wirkt generell entspannter. Sie hat noch ab und an ihre Phasenin der sie miaut und ihr Hinterteil entgegenstreckt, aber das hat sich schon sehr gelegt. Man merkt wieder richtig wie sie es genießt mehr zu spielen, ohne dass die blöden Hormone ihr vorschreiben durchzudrehen :)

      Heute gibt es Tablette 3, ab da soll sie ja ihre größte Wirkung entfalten (bei manchen auch erst nach 4-5 Stk.). Ich berichte weiter :)
      Hello! :)

      Lang ist es her und nachdem ich so viel Arbeit in mein "Tagebuch" hier gesteckt habe, wollte ich es gerne mal wieder aktualisieren. Auch weil ich denke, dass es sicherlich andere neue Katzenbesitzer gibt, die Angstkatzen bekommen und sie sich hier sicherlich ein paar Tipps abschauen können.

      Zu meinem letzten Beitrag: die Tabletten hatten ihre Wirkung gut entfaltet, die Rolligkeit war vollständig weg und die OP´s sind sehr gut verlaufen. Als ich sie zum Tierarzt brachte und wir im Behandlungsraum waren, sagte ich extra noch der Tierarztgehilfin (Azubine), dass sie aufpassen soll, da dies Angstkatzen sind. Ende vom Lied: sie machte Gizmos Transportbox auf und raus war er. Rannte im Zimmer umher, hat alles umgeschmissen und war voll in Panik. Hat eine Weile gedauert, bis sie in dann im Griff hatten :D Mia wurde auf unseren Wunsch hin nach der OP direkt in einen Body gesteckt, was ihr garnicht gefiel. Dieser war so enganliegend, dass sie immer nur dasaß und wie hypnotisiert in die Leere gestarrt hat. Sie wollte sich damit auch nicht wirklich hinlegen, aufs Klo ist sie aber ohne Probleme gegangen. Gizmo hat man von der OP überhaupt nichts angemerkt, er ist auch nicht anders gelaufen oder sonstiges. Die Tierärztin meinte, wir sollen Mia´s Body die ersten 5 Tage anlassen. Sie tat uns aber so leid, dass wir ihn nach Tag 3 schon entfernt haben. Meine Sorge bezüglich der Wunde war völlig unbegründet. Dieser relativ neue Seitenschnitt, den manche Praxen heutzutage machen ist nur zu empfehlen. Die Wunde ist sowas von minimal und keinerlei Behinderung für die Katze. Sie konnte direkt wieder umherspringen und hatte auch nicht den Drang drüberzulecken. Anbei ein Bild für euch, damit ihr seht, wie wirklich klein die Wunde war.



      Die Kruste war noch ca. 3 Wochen dran, da war die Wunde aber schon wieder mit Haaren überwachsen. Bei Gizmo hab ich nie auch nur ansatzweise irgendeine Wunde erkennen können. Als wäre nichts gewesen :) Beide sind nach der Kastration auf jedenfall viel schmusiger geworden, aber gleichzeitig auch nicht ruhiger. Sie sind gerade in der Blüte ihres Lebens und können garnicht genug vom Spielen bekommen. Und verfressen sind sie auch.

      Das war´s jetzt mal vom Kastrationsbericht :) Bei Fragen, gerne fragen ;)
      Soo und nun zu den Fortschritten der letzten Monate :)

      Wie sich immer mehr herausstellt, haben die Beiden zwei völlig komplett unterschiedliche Charakter. Mia ist diejenige, die keine Pausen kennt, unermüdlich spielen kann, egal wie sehr sie auch hechelt. Sie ist die Chaosbraut, die immer Unsinn im Kopf hat und Aufmerksamkeit ohne Ende braucht. Sie war die Erste, die wir auf den Arm nehmen konnten und sie hat es auch echt genossen. Aber so nach der Kastration ist ihr das wohl zu blöd. Sie will nach maximal 30 Sekunden unbedingt wieder runter, obwohl sie aber auch kuscheln will. Sie streicht dann lieber um die Beine oder legt sich zu uns aufs Sofa. Seit 3 Tagen hat sie herausgefunden, dass sie die Küchenzeile hoch kommt...leider. Sie springt von dieser sogar auf die Dunstabzugshaube und klettert dann auf die obersten Regale. Die Küchenzeile war bisher immer der Ort, indem wir alles in Sicherheit bringen konnten, das war´s dann wohl :D

      Gizmo ist der "Gescheite" und erwachsenere. Er mag es ständig hochgenommen zu werden, stellt sich dann demonstrativ vor einen hin und macht einen Buckel. Er kann ewig auf dem Arm verbringen und mag es, wenn man sein Gesicht währenddessen an ihm reibt. Er kommt nicht die Küchenzeile hoch, warscheinlich weil er keinen "Grip" unter seinen Pfoten hat, durch die dichten Haarbüschel (norewigsche Waldkatze eben). Dafür kommt er auf Regale, auf die Mia nicht kommt. Er legt sich auch nicht so gerne zu uns auf das Sofa und wenn, dann eher in einem gewissen Abstand und streicheln ist dann auch nicht so sein Ding.

      Generell kann man sagen, die Marrotten der Einen, ist nie gleich wie die Marotten des Anderen. Was sie macht, macht er garnicht und andersrum genauso. Gizmo fährt auf Federbüschelspielzeug ab, Mia überhaupt nicht. Sie steht eher auf Stäbe der Angeln, was ihn garnicht interessiert.

      Die beiden sind seit 1 Monat sehr verfressen und da habe ich eine Frage an euch. Ich habe gelesen, dass man Katzen bis 12 Monaten so viel geben kann wie sie wollen und auch soll, damit sie ihre Sättigungsgrenze kennenlernen. Allerdings bekommt Mia langsam ein kleines Bäuchlein. Klar, sie springt umher wie ein junges Reh, aber ich glaube dieses Fitnessprogramm reicht nicht aus :)
      Wir haben bisher so gefüttert: jeden Morgen bekommt jeder eine Schale 100g Nassfutter. Am Abend dann jeder nochmal 100g Nassfutter und 2 Stunden später jeder eine gut gefüllte Schale Trockenfutter. Allerdings haben wir das nun seit 2 Wochen testweise gelassen mit dem Trockenfutter, da Mia davon Durchfall bekommt.

      Daher bekommen sie seit 2 Wochen wie folgt Futter: jeder morgens 200g Nassfutter, abends jeder 200g Nassfutter. Ist das zu viel? Was meint ihr? Mia scheint nicht mehr zu wachsen, sie ist relativ klein, Gizmo wächst aufgrund seiner Rasse eh noch 3-4 Jahre und er ist auch gut schlank. Wir können ihr aber nicht weniger geben als ihm, da sie viel schneller frisst und nachdem sie bei ihrem Napf fertig ist, sie zu seinem rüberwechselt.

      Ansonsten sind unsere Plände die nächsten Wochen, den Balkon abzusichern und innen an eine Wand mit ein paar Regalbrettern weitere Klettermöglichkeiten zu bieten. Ich habe nämlich stark das Gefühl, dass sie nicht ganz ausgelastet sind und ihnen allmählich langweilig wird. Ich versuche dem durch Austauschen von Spielzeug entgegen zu wirken, aber das bringt nur 1 Tag was.

      Habt ihr noch Tipps bezüglich das Betreten der Küchenzeile? Wenn sie oben ist, oder hochspringen will, rufe ich laut und bestimmt "NEIN!" und dann rennt sie sofort runter. Problem ist nur, dass wenn wir arbeiten sind oder in der Nacht, sie trotzdem hoch kann und sich das bei ihr meiner Meinung nach nicht so einbrennt, dass sie da nicht hoch darf.

      Ansonsten noch mein Tipp an Neulinge: wir haben unsere Katzen auf das Wort "Fein" getrimmt. Immer wenn sie etwas gut machen, oder ein Spielzeug bringen, wird dieses Wort genutzt. Das befriedigt sie genauso wie ein Leckerli, nur dass es keinerlei Kalorien hat :D Das funktioniert unglaublich gut und man merkt richtig wie stolz sie sind, wenn das Wort fällt.

      Außerdem lieben die Beiden es, sich von so einer Fellbürste aus Metall bürsten zu lassen. Ich hab sie einfach mal begonnen damit zu bürsten und immer "fein" gesagt. Mittlerweile legen sie sich dazu einfach hin und drehen sich dabei, damit ich ringsrum schön bürsten kann - klappt super und sie schlafen auch manchmal dabei ein.

      Soo...das war´s erstmal von mir, nun seid ihr up-to-date :) Anbei noch ein paar aktuelle Bilder der Beiden:

      Die Küche...
      Tja, ewiges Thema!
      Das ist die letzte Bastion, die ich nicht aufgeben will!
      Simba weiß das! Wenn der Zweibeiner mir keine Aufmerksamkeit schenkt, spring ich auf die Küche, dann reagiert sie schon!
      Er hat mich super erzogen! :pfeif

      Ich geb mich auch keinen Illusionen hin! Natürlich gehen die mal.nachschauen, was da oben ist, wenn ich nicht da bin, aber ansonsten gibt's konsequent ein “NEIN“ und/oder einen Freiflugschein!
      Und nix Essbares stehen lassen...

      Das fällt mir zum Thema Küche ein. Und sonst liest sich doch alles toll bei euch!
      Mein junger Freund... wenn sie Verfasser psychologischer Romane werden und über die Rätsel der Menschenseele schreiben wollen, dann ist es das Beste, Sie schaffen sich ein Katzenpärchen an. (Aldous Huxley)

      Simba und Nala - Zwei wie Pech und Schwefel