4 Katzen in 65 m²?

      Super, dass das so gut klappt. :applaus

      Amiga de los animales schrieb:

      und nun ist sogar schon eine richtige Lösung in Sicht


      Ich glaube ich wäre eine miserable Pflegestelle.... ich würde immer alle selbst behalten und wäre irgendwann tatsächlich die Crazy Cat Lady die Katzen hortet. :schaem
      Einmal verliebt wäre abgeben keine Option mehr. :haha
      "There are two means of refuge from the miseries of life: music and cats."
      - Albert Schweitzer

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      Ich wollte nur kurz berichten, dass Nick und Sam heute in ihr neues Zuhause gezogen sind...

      In den letzten Wochen war es fast schon harmonisch zwischen den vier. Kaos hat sich richtig gut angefreundet mit den Neuzugängen, sogar mit ihnen gespielt und für den äußerst liebebedürftigen Nick sogar seinen Stammplatz auf meinem Schoß geteilt. Als wenn sie sich abgewechselt hätten. Sam hingegen hat sich etwas mit Katu angefreundet, der sich die ganze Zeit über zwar nicht so sozial wie Kaos gezeigt, aber die anderen schlussendlich dennoch akzeptiert hatte. Außer in den Anfangstagen gab es kein einziges Mal richtigen Streit zwischen den 4 Jungs. Ich bin so stolz auf alle, wie sie das gemeistert haben! :love:

      Trotzdem bin ich heute richtig traurig, weil sie nun ausgezogen sind. :( Ich hab sie in dieser Zeit richtig doll liebgewonnen, und ich eigne mich definitiv auch nicht als Pflegestelle. Vor allem von Nick fiel mir der Abschied sehr, sehr schwer. Erst gestern noch hatte er sich so lieb in meinen Armen eingerollt und entschieden, dass das jetzt sein Schlafplatz ist. Im Bett hat er sich oft so sehr an mich gekuschelt, dass er seinen Kopf regelrecht an meinen Hals geschmiegt hat. So sind wir dann beide immer eingeschlafen. Er hat sich zu so einem tollen gutmütigen, schmusigen Kater entwickelt - herzallerliebst!

      Ich kann die beiden zwar besuchen, aber trotzdem war das echt hart, sie zurückzulassen und ohne sie heimzukehren. Obwohl ich hier noch meine zwei Stubentiger hab, fühl ich mich irgendwie ein bisschen alleine. Es wirkt fast etwas leer ohne die zwei Rabauken. :(

      Erschreckend, wie zwei so kleine Wesen in so kurzer Zeit so sehr Besitz von meinem Herzen ergreifen können. Ich vermisse sie so sehr. :((

      LadyKaos schrieb:

      ch bin so stolz auf alle, wie sie das gemeistert haben!

      und auf Dich kannst Du auch stolz sein :yes

      Ihr habt das alle ganz toll gemacht
      :yes und auch wenn der Abschied jetzt schmerzt, das Wissen, dass die beiden jetzt eine schöne Zukunft haben und dass Du ihnen einen Aufenthalt im TH ersparen konntest ist das doch allemal wert :drdich :yes
      :herz
      "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar"

      Danke! :-)

      Ja, ich bin froh, dass ich ihnen das ersparen konnte. Es sind so liebe Katerchen, sie hätten es nicht verdient, dort ihr Dasein zu fristen und dann vielleicht an einen schlechten Platz zu kommen. :(

      Ich hab auch schon Nachrichten vom neuen Zuhause bekommen. Sie drehen dort schon neugierig ihre Runden und sind genauso aufgeweckt und zutraulich wie bei mir. Sam macht das Haus schon unsicher und springt wie bei mir auf alles rauf, wo er nicht soll. :haha

      Eine Frage hätte ich noch an euch:
      Die beiden werden dort Freigänger sein, haben aber bisher noch keine "Erfahrung" draußen. Sie kommen zwar von einem Bauernhof, waren aber nur in den ersten 8-10 Lebenswochen draußen. Wie lange sollten sie denn in ihrem neuen Zuhause drinnen bleiben oder worauf sollte man dann aufpassen, wenn sie dann nach draußen gelassen werden? Habe in diesem Fall keinerlei Erfahrung und auch die neuen Besitzer hatten bisher nur Freigänger aus der näheren Umgebung (also ohne richtige Eingewöhnungsphase).
      Ich habe jetzt keine große Erfahrung damit, aber ich würde sie 4 - 6 Wochen drinnen lassen, zwecks Akzeptanz des neuen Kernreviers, und sie dann beim ersten Ausflug begleiten. Das habe ich so nach meinem Umzug mit der (allerdings Freigang gewöhnten) Lucy gemacht.

      Vielleicht ist es auch eine gute Idee, dass mit Einem nach dem Anderen zu machen. Eine einzelne Katze kann man besser im Auge behalten.

      Und dann würde ich den ersten Ausflug auch zeitlich begrenzen. Vielleicht machen sie das aber auch schon von sich aus, bei DEN vielen neuen Eindrücken, die sie zu verarbeiten haben. Das dürfte aber Typ abhängig sein.

      Aber vielleicht melden sich hier auch noch (mit dieser Situation) erfahrenere Forist(inn)en.

      Schönen Gruß
      ^..^___/`

      „Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.“ Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)
      "A black cat crossing your path signifies that the animal is going somewhere." Groucho Marx (1890 - 1977)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Schmart“ ()

      Das mit den vier bis sechs Wochen kenn ich auch...

      Ich hab meine Beiden mit fünf oder sechs Monaten schon raus gelassen... Es war Spätherbst, Wetter grausig und die ersten paar Mal ging's nur mit Kohldampf raus!
      Also ein echt beschissenes Wetter abwarten und die Katzen mit Kohldampf raus lassen.
      Und was beim "Reinholen" hilfreich sein kann, dass sie auf irgendwas konditioniert sind.

      Bei uns ist es das Rappeln der Leckerlidose, ein Pfiff, weil die Hühner auf den Piff reagieren und ich irgendwann drauf gekommen bin, dass ein paar Minuten später auch die Katzen um die Ecke kamen und das Scheppern von meinem Haustürschlüssel. (Die letzten beiden Dinge haben sich zufällig ergeben.)
      Das Leckerlidosengerappel hab ich ihnen antrainiert, sozusagen.
      Das wären so meine Tipps für die ersten Frischluft-Ausflüge...
      Mein junger Freund... wenn sie Verfasser psychologischer Romane werden und über die Rätsel der Menschenseele schreiben wollen, dann ist es das Beste, Sie schaffen sich ein Katzenpärchen an. (Aldous Huxley)

      Simba und Nala - Zwei wie Pech und Schwefel
      Vielleicht wahlweise die ersten Ausflüge an der Leine?
      So kann keiner abhauen und sich verlaufen.
      Kann ja immer mal sein, dass die sich erschrecken und dann einfach kopflos irgendwo verschwinden ohne sich den Rückweg zu merken.
      Würde ich jedenfalls so machen... aber ich bin auch ein Schisser was das angeht :schaem
      "There are two means of refuge from the miseries of life: music and cats."
      - Albert Schweitzer

      Ich wollte euch mal kurz von Nick und Sam berichten, die ich im Sommer als Notfall bei mir aufgenommen und dann erfolgreich an einen guten Platz vermittelt habe. :-)

      Die ersten Ausflüge an der Leine hat ihre neue Familie perfekt gemeistert. Beim ersten Mal war ich sogar selbst mit dabei. Mittlerweile dürfen sie jederzeit raus und kommen auch brav immer wieder nach Hause. :yes
      Einmal hatten sie wohl etwas gefressen, was ihnen nicht gut bekommen war, und mussten dann schleunigst zum Tierarzt, aber hoffentlich haben sie daraus gelernt. Jetzt geht es ihnen wieder blendend.

      Sam ist aufgeweckt wie eh und je und überall dran (er wird liebevoll kleiner schwarzer Teufel genannt :D ), und Nick hat sich zum größten Schmuser entwickelt, der vom Kuscheln gar nicht genug bekommen kann. Beide lieben ihre neue Familie und halten sie ganz schön auf Trab. Umgekehrt werden sie genauso geliebt und verwöhnt. Ich bin froh, dass ich sie besuchen kommen kann und es ihnen dort so gut geht. :inlove

      Danke noch mal an alle, die mir in dieser Situation geholfen haben! Eure Tipps waren wirklich wundervoll und haben mir sehr geholfen! :danke