Was ist das Beste für Mia?

      Was ist das Beste für Mia?

      Hallo ihr Lieben, :-)

      wie ja einige von euch wissen, habe ich vor zweieinhalb Jahren die süße Mia :love: aus Spanien aufgenommen. Sie stammt von einem dort aktiven Tierschutzverein, der sie aus einer Tötungsstation gerettet und vermittelt hat.



      So wet, so gut - aber...auch nach zweieinhalb Jahren hat Mia noch immer keinerlei nennenswerte Bindung zu mir entwickelt und vertraut mir auch immer noch nicht. :( Über ein gelegentliches am-Finger-schnuppern und dass sie beim Futter vorbereiten mit in der Küche sitzt, sind wir bisher nicht hinausgekommen. Allerdings ist sie sehr neugierig und läuft mir gerne hinterher, um zu gucken, was ich mache. Wenn ich mich dann aber umdrehe und bemerke, dass sie da ist, geht sie wieder auf Abstand.

      Mit den anderen Fellnasen versteht sie sich gut, alle liegen zusammen und fressen nebeneinander, manchmal wird auch Nachlaufen gespielt. Mit mir spielt sie allerdings recht wenig, dafür müsste sie mir ja zu nahe kommen. :( Außerdem kann sie sich auch nicht aufs Spiel konzentreieren, weil sie ja immer aufpassen muss, dass ich keine falsche Bewegung mache und ihr nicht zu nahe komme.

      Ich finde das sehr traurig, :(( weil die Maus sich offensichtlich nicht wirklich wohl fühlt und sich nicht richtig entspannen kann.

      Ich überlege schon lange, was ich noch tun kann, damit es Mia besser geht. Ich habe wirklich mein Bestes gegeben, ihr zu zeigen, dass ich ihr nichts Böses will und dass sie mir vertrauen kann. Ich hatte ja auch die Hoffnung, dass sie sich das eventuell ein bisschen von den anderen Katzis abschaut, wenn sie sieht, dass die keine Angst vor mir haben, zum Kuscheln kommen usw. Bisher aber leider ohne Erfolg.

      Jetzt habe ich vorhin in einem anderen Faden hier etwas gelesen, was noch einen anderen Aspekt der Situation beleuchtet, und zwar das hier von @Frederike

      Was ich u. a. bedenklich finde, ist, dass mitunter frei lebende, erwachsene Tiere (also älter als zwei, drei Jahre) eingefangen und einfach an irgendwen in Deutschland vermittelt. Ohne dass diese sich durch eine besondere Menschenbezogenheit auszeichen würden. Ohne dass die künftigen Besitzer auf die gesonderten Bedürfnisse der Tiere hingewiesen wurden.
      Natürlich gibt es seltene Ausnahmen, bei denen sich ein paar Jahre in freier Wildbahn großgewordene Katzen auch in einem normalen Haushalt ohne nennenswertes Revier wohlfühlen. Das sind aber eher die Ausnahmen.


      Ich habe ja manchmal das Gefühl, dass Mia sich hier wie im Knast fühlt, :( zugegebenermaßen ein goldener Knast, aber zusammengesperrt mit einem Menschen und ohne Freigang. Das Problem ist, dass sie wild geboren und als Kitten nicht mit Menschen sozialisiert wurde. Zudem waren die ersten Erfahrungen, die sie dann mit Menschen gemacht hat, keine guten.

      Als ich Mia damals auf der Webseite des TSV entdeckt habe (da war sie anderthalb Jahre alt), wurde sie als schüchtern, Menschen gegenüber aber nicht abgeneigt beschrieben. Davon, dass sie eine völlig verängstigte, Menschen gegenüber zutiefst misstrauische Scheumietz ist, stand da kein Wort. Klar, der TSV wollte sie unbedingt vermitteln und mit der Beschreibung wäre es sehr schwer geworden, ein neues Zuhause für sie zu finden. Meinem besten Freund hat man beim selben TSV (zur gleichen Zeit) einen Kater vermittelt, der angeblich auf alles getestet und völlig gesund war. Von wegen! :x Der arme Kerl hatte Leukose und ist elendiglich daran zugrunde gegangen, :kerze1: nachdem er dann auch noch eine der Stammkatzen angesteckt hatte.

      Ich meine, ich verstehe ja die hehren Ziele des TSV, möglichst viele Tiere zu vermitteln - aber doch nicht so und um jeden Preis! :left-right

      Jetzt überlege ich schon seit Monaten hin und her, was wohl das Beste für Mia ist. Ich hab über die Möglichkeit zum Freigang nachgedacht (suche ja aktuell eine neue Wohnung), aber ich denke, da wäre sie weg, da sie ja offensichtlich keine Bindung zu mir hat. Sie woanders hin vermitteln fällt auch flach, weil sie ja 1. nach wie vor Eigentum des TSV ist und der seine Zustimmung geben müsste und 2. ich nicht wüsste wohin. Wer nimmt so eine extreme Scheumietz auf und wäre sie dort überhaupt glücklicher als hier?

      Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll, ich würde der Maus so gerne ein glückliches oder wenigstens zufriedenes Katzenleben ermöglichen, aber wie ich es auch drehe und wende, ich weiß einfach nicht wie. :(

      Habt ihr noch irgendwelche Ideen oder Vorschläge? Bin für jeden Input dankbar.

      Sorry, dass das hier so ein Roman geworden ist, :schaem aber ich wollte die Situation halt möglichst genau beschreiben.
      :katze Liebe Grüße von Susanne mit Sheila, Maja und Mia :katze
      Meine geliebten :stern Monty, Amy und Gismo für immer in meinem Herzen :herz-pfeil

      Meine Herzenskatzen

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      Ich finde die Idee mit dem Freigang eigentlich gut. Denn nun wirst du dich ja auch verkleinern (müssen) - und eine 50qm Wohnung für 3 Katzen finde ich persönlich eh schon grenzwertig. Wenn dann eine dabei ist, die gerne immer einen guten Abstand zum Menschen haben möchte - wird's auf der Größe eher schwieriger und stresst sie u.U. noch mehr als jetzt. Und ich glaube, damit irrst du dich:

      Candyqueen schrieb:

      Ich hab über die Möglichkeit zum Freigang nachgedacht (suche ja aktuell eine neue Wohnung), aber ich denke, da wäre sie weg, da sie ja offensichtlich keine Bindung zu mir hat.

      Überleg mal die ganzen Streuner an den Futterstellen oder die scheuen Bauernhofmietzen - sie alle bleiben dem Standort treu. Weil sie sich dort versorgt wissen. Und dann kommt ja noch der Bonus der Freundschaft zu den anderen beiden dazu. Aus welchem Grund sollte sie weglaufen? Sie weiß, was sie an dir hat - auch wenn sie es nicht so zeigen kann. Natürlich gilt bei Mia dann nicht die "6 Wochen im neuen Heim und dann raus" Regel - da musst du einfach individuell schauen, wann sie wieder auf dem Status ist, den sie jetzt hat, dann ist die neue Wohnung ihr Revier erster Ordnung, wo man ich sicher fühlt. Gerade Katzen wie Mia finden so einen safe Place ja nicht draußen an anderer Stelle - da sind die "Hallo hier bin ich"-Typen viel gefährdeter.

      Es scheint wohl Katzen zu geben, die so scheu bleiben - @Chrissie75 s Piri ist ja auch so ein Fall (vielleicht könnt ihr euch ja mal austauschen) - und selbst bei Taskali gibt's immer wieder Katzen, die sie nicht "gedreht" bekommt - ich erinnere mich z.B. an Kaya. Vielleicht schreibst du sie mal an und fragst, was sie von der Freigang-Idee hält. Sie kennt evtl. Scheuchen, die sie in den Freigang vermittelt hat (oder widerlegt meine Überlegungen....)
      Grüße von Britta und dem Müffchen vom See!

      "Eine Katze kommt nicht immer, wenn du sie rufst - aber sie ist immer da, wenn du sie brauchst :love: ."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Müffchen“ ()

      Müffchen schrieb:

      Überleg mal die ganzen Streuner an den Futterstellen oder die scheuen Bauernhofmietzen - sie alle bleiben dem Standort treu. Weil sie sich dort versorgt wissen. Und dann kommt ja noch der Bonus der Freundschaft zu den anderen beiden dazu. Aus welchem Grund sollte sie weglaufen? Sie weiß, was sie an dir hat - auch wenn sie es nicht so zeigen kann. Natürlich gilt bei Mia dann nicht die "6 Wochen im neuen Heim und dann raus" Regel - da musst du einfach individuell schauen, wann sie wieder auf dem Status ist, den sie jetzt hat, dann ist die neue Wohnung ihr Revier erster Ordnung, wo man ich sicher fühlt. Gerade Katzen wie Mia finden so einen safe Place ja nicht draußen an anderer Stelle - da sind die "Hallo hier bin ich"-Typen viel gefährdeter.


      Hmmm...von der Seite hab ich das noch gar nicht betrachtet. Ich frage mal @Taskali, würde mich sehr interessieren, was sie da für Erfahrungen gemacht hat.

      Ja, verkleinern müsste ich mich wahrscheinlich bei den aktuellen Mieten. :( 50 m2 sind das absolute Minimum, darunter geht gar nicht. Wobei - für Maja und Sheila wäre das wohl okay, die hängen eh immer da, wo ich gerade bin. Nur Mia bräuchte halt mehr Platz.

      Ich hatte ja an einen gut abzusichernden Balkon gedacht, denn in der Gegend, in der ich suche, ist es mit Freigang so eine Sache. Da ich auf die Öffis angewiesen bin, kann ich nicht so ländlich wohnen, wie ich gerne würde, sondern müsste schon wenigstens an den Stadtrand ziehen. Und da ist halt immer noch viel Verkehr und dichte Besiedelung.

      Am besten wäre wohl ein abgesicherter Garten wie bei Fania, aber sowas muss man ja erstmal finden...
      :katze Liebe Grüße von Susanne mit Sheila, Maja und Mia :katze
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      In einem anderen Forum war mal ein Extremfall. Viel extremer als bei Dir und noch nicht mal mit anderen Katzen verträglich. Sehr jung und komplett traumatisiert offenbar.
      Dann hat sie ihr die Freiheit gegeben (hatte sich vorher wegen "fehlender Bindung", die wie sich rausstellte gar nicht fehlte, nur nicht gelebt werden konnte, nicht getraut). Katze war erstmal weg und plötzlich tauchte sie wieder auf und war wie verwandelt. Sie schmiss sich ran und schmuste. Es war als hätte sie sich schon immer danach gesehnt, denn sie hat auch drinnen schon immer sehr genau geschaut was Katzen so mit Menschen machen. Unter der Bedingung des eingesperrt sein konnte sie es aber wohl nicht. Die Katze betritt bis heute nicht das Haus, hat aber Grundstück, Scheune, Rundumservice und ihren Menschen, den sie sehr liebt, im Dorf begleitet, vor der Post wartet usw.

      Wenn Du ohnehin suchst, würde ich es riskieren, glaube ich.
      Liebe Grüße,
      Heike

      Hier sind wir :-)

      "Jeder, der eine Weile mit einer Katze zusammengelebt hat, weiß, dass die Tiere unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben." C. Amory

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kaya&Stella“ ()

      Da hat sich für Mensch und Tier dann ja alles zum Guten gewendet, solche Geschichten machen Mut.

      Ja, ich denke, ich werde bei der Suche dann mal umschwenken von abgesichertem Balkon auf Möglichkeit zum Freigang. Könnte evtl. das Ganze noch schwieriger machen, weil ich dann ja auch noch drauf achten muss, in eine ruhige Ecke ohne allzuviel Verkehr zu ziehen. Hmpf... da wird es dann mit den Öffis wahrscheinlich schwierig. :( Aber mal sehen, ob sich was Geeignetes findet.
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      Der Vorteil wäre halt, dass die Größe der Wohnung - zumindest aus Katzensicht - unwichtiger wird. Freigängern ist die Größe der Wohnung - behaupte ich mal - ziemlich wurscht (Voraussetzung: Die Mietzen verstehen ich - aber das tun sie ja). Kommt natürlich drauf an, was man selbst für ein Typ ist - aber ich persönlich könnte locker auf qm verzichten - auf eine gute Lage (nicht nur für die Katz) und Natur drumherum nicht... Ich finde sog. Einliegerwohnungen zu dem Zweck immer ganz gut. (Sind ja meistens Leute mit größerem Haus, die z.B. im Souterrain als "Zubrot" noch ne kleine Wohnung anbieten.)
      Grüße von Britta und dem Müffchen vom See!

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      Ich hab nochmal über den Freigang für Mia nachgedacht und hab ehrlich gesagt immer noch Zweifel. Sie ist generell sehr ängstlich und draußen ist soviel, was sie ängstigen würde. Fremde Menschen (Uahhh... :eek ), Autos, Hunde... ich weiß nicht, ob die Maus damit klarkäme.

      Zudem hat sie auch noch nie gezeigt, dass sie raus möchte. Ich kann hier minutenlang die Wohnungstür offen lassen, ohne dass meine Fellnasen das irgendwie interessiert. Mia geht nie auch nur in die Nähe der Wohnungstür. Auch Ausbruchsversuche vom Balkon gab es noch nie. Sie ist völlig damit zufrieden, bei schönem Wetter in der Sonne liegen zu können.

      Heute mussten die Fellnasen auch unbedingt raus, obwohl es eiskalt war *zitter*, aber es schien ja die Sonne. :roll

      Ich hab nächste Woche einen Besichtigungstermin für eine Wohnung. Die wäre in vielen Punkten super, vor allem weil mein bester Freund direkt nebenan wohnt. :-) Das wäre auch fürs gegenseitige Catsitten prima, er hat auch Katzen. Da gäbe es allerdings nur einen Balkon...naja mal sehen.
      :katze Liebe Grüße von Susanne mit Sheila, Maja und Mia :katze
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      hallöchen,

      klingt jetzt nicht unbedingt so, als wenn freigang des rätsels lösung ist
      ich hab hier ein paar scheuchen, bei taylor, er zog als letzter ein... hatte ich arg das gefühl, er WILL, kann aber nicht.
      an bestimmten stellen in der wohnung klappte alles toll, mit den katzen klappte es gut. aber dieses letzte bisschen, das bekam er einfach nicht hin

      ich habe für zwei meiner lieblinge eine thp ... sie fragte ich dann auch wegen taylor
      also ich kann sie ohne bedenken weiterempfehlen.

      er kommt jetzt richtig aus sich raus. und das ist einfach nur schön

      manchmal, habe ich lernen müssen, reicht es nicht sie "kommen" zu lassen. da sind blockaden drin, die weg müssen. wie gesagt, ich kann es nur empfehlen.
      wenn du das möchtest, schicke ich dir gerne die kontaktdaten
      Anja
      mit der Plüschhausener Bande




      Vorsicht, viele Zitate :schaem

      Candyqueen schrieb:

      Allerdings ist sie sehr neugierig und läuft mir gerne hinterher, um zu gucken, was ich mache. Wenn ich mich dann aber umdrehe und bemerke, dass sie da ist, geht sie wieder auf Abstand.

      Fellnasen sind so individuell wie der Homo sapiens. Wenn sie dir neugierig hinterher läuft, ist das doch eine Art von Bindung.

      Candyqueen schrieb:

      Außerdem kann sie sich auch nicht aufs Spiel konzentreieren, weil sie ja immer aufpassen muss, dass ich keine falsche Bewegung mache und ihr nicht zu nahe komme.

      Du könntest Spiele versuchen, bei denen sie nicht in deiner unmittelbaren Nähe zu sein braucht: z.B. mit einer verlängerten Angel oder Leckerlis werfen.

      Candyqueen schrieb:

      weil die Maus sich offensichtlich nicht wirklich wohl fühlt und sich nicht richtig entspannen kann.

      Candyqueen schrieb:

      Ich habe ja manchmal das Gefühl, dass Mia sich hier wie im Knast fühlt,

      Woran machst du das genau fest? Vielleicht gehst du zu sehr von deinen Erwartungen aus? Kann es auch sein, dass sich Mia doch wohl fühlt, so wie es ist?

      Candyqueen schrieb:

      dass sie wild geboren und als Kitten nicht mit Menschen sozialisiert wurde.

      Das erinnert mich an meine Daria. Gut sie fordert inzwischen Streichel- und Kuscheleinheiten ein, aber auf den Schoß kommt sie (noch) nicht und muss immer die Freiheit haben, weg zu können, aber dennoch habe ich das Gefühl, sie ist hier glücklich. Ich habe sie auch erst in den Freigang gelassen, nachdem ich sie auf das Klappern der Leckerlidose zu 80% konditioniert hatte. Sie kommt auch wieder heim, auch wenn sie mehrere Stunden auf Tour war. Bei ihrer Vorgeschichte bin ich davon ausgegangen, dass Menschen für sie "strange" sind und bin glücklich über das Maß an Vertrauen, dass uns gegenüber entwickelt hat. Auch künftig vertraue ich darauf, dass sie von sich aus zeigt, wie weit der nächste Schritt geht.
      Liebe Grüße Zaubermaus Daria :love: & noch Fauchi Chenoa :love: und Dosine Gudy
      Patentante von Hibbelchens Thilly von Elbflorenz :herz , Iwons Moriah :herz , Kathi vom KatzenTRaum :herz & BiBoKas Kaspar :stern
      Merlin & Stanley im Herzen
      Im Zauberland mit den "Drei Taskalis" Daria, Stanley & Chenoa

      Annikki schrieb:

      ich hab hier ein paar scheuchen, bei taylor, er zog als letzter ein... hatte ich arg das gefühl, er WILL, kann aber nicht.
      an bestimmten stellen in der wohnung klappte alles toll, mit den katzen klappte es gut. aber dieses letzte bisschen, das bekam er einfach nicht hin


      Genau das Gefühl hab ich bei Mia auch manchmal. Wenn ich ihr z.B. einen Finger mit Malzpaste hinhalte, würde sie -glaube ich - schon gerne dran gehen, aber sie kann sich einfach nicht überwinden. Sie würde wohl auch manchmal gerne näher bei mir auf dem Sofa liegen, aber sie traut sich immer noch nicht.

      Was hat die THP denn mit Taylor gemacht, dass er sich so toll entwickelt hat? Und macht sie auch Hausbesuche? Weil - Mia einfangen, um sie irgendwohin zu bringen - Hilfe! :sehnix Sie hat dann solche Panik, dass sie wild um sich schlägt und beißt. Der bisher einzige und letzte Versuch, die Maus zum TA zu bringen, hat für meinen Ex und mich in der Notaufnahme geendet. Er war völlig zerkratzt und mir hatte sie eine Gelenkkapsel am Finger durchgebissen. :eek Und wir brauchten beide ne Tetanusimpfung. Für den nächsten Versuch werde ich wohl ne Lebendfalle brauchen.

      @Samttatze Ja, vielleicht hast du recht und ich betrachte das wirklich zu sehr aus meinem menschlichen Blickwinkel. Ich würde mir halt einfach wünschen, dass sie mir vertraut und nicht mehr immer auf Abstand geht. Sie muss ja keine Schmusekatze werden, auch wenn ich das schön fände. Aber ich respektiere auch, wenn sie das nicht möchte. Ich wäre schon zufrieden, wenn ich einfach mal nahe an ihr vorbei gehen könnte und sie nicht wegläuft.

      Aber wenn ich mal so vergleiche, wie sie hier angekommen ist und wie sie jetzt ist, da hat schon eine gute Entwicklung stattgefunden. Als sie hier ankam, war sie einfach nur ein abgemagertes, struppiges, verängstigtes Häufchen Katze, dass die ersten zwei Wochen unterm Bett gelebt hat. Jetzt liegt sie abends oft mit mir auf dem Sofa (in gebührendem Abstand natürlich) spielt auch manchmal mit mir, ist neugierig und verfressen. Also eigentlich gar nicht sooo schlecht. Vielleicht mache ich mir einfach zuviele Gedanken....
      :katze Liebe Grüße von Susanne mit Sheila, Maja und Mia :katze
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      Der bisher einzige und letzte Versuch, die Maus zum TA zu bringen, hat für meinen Ex und mich in der Notaufnahme geendet.


      ach je :traurig
      da gibts ne relativ "einfache" lösung...
      taskali haste ja schon gerufen, gell
      sie kann das besser erklären als ich. aber es funzt, das kann ich bestätigen
      denn manchmal ists ja nen notfall, da erst ne lebendfalle holen, ist ja auch blöd

      Was hat die THP denn mit Taylor gemacht, dass er sich so toll entwickelt hat? Und macht sie auch Hausbesuche?


      nein nein, da brauchts "nur" nen ausgefüllten fragebogen und ein foto, dann nen ausführliches telefongespräch und gutes erkennen deinerseits.
      sie sucht dann das richtige mittel raus. die frau ist gold wert.
      das schöne ist eben die klassische homöopathie. es gibt eine sorte globuli, und die einmalig... nach max 3 wochen rückmeldung und bei bedarf eine wiederholungsgabe.

      bei taylor hat es schnell geholfen. man merkte nach einer woche schon eine veränderung in ihm und kurz danach lag er aufm sofa. ich hab hier geheult vor freude :inlove

      du bist ja ansonsten nicht unerfahren, gell?
      selbstvertrauen aufbauen, nicht bedrängen aber sie "stärken" .
      ich bin so froh, dass ich mich nicht nur auf mich verlassen hab, so nen bissel unterstützung war einfach toll.
      Anja
      mit der Plüschhausener Bande




      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Annikki“ ()

      Okay, das klingt interessant. Ich bin der Homöopathie gegenüber eigentlich eher skeptisch, aber hier würde ich glatt nochmal einen Versuch starten. Frage ist nur - wie krieg ich die Globuli in die Katz? Ihr NaFu frisst sie eigentlich nie ganz auf und an Leckerlis nimmt sie nur Dreamies und Felix Crunch. Hmmmm...obwohl...Leberwurst müsste gehen. :D

      Nein unerfahren bin ich eher nicht, hab mein ganzes Leben mit Katzen verbracht, hatte auch einige Pflegis. Aber so eine extreme Scheumietz wie Mia hatte ich noch nie und da stoße ich an meine Grenzen. Etwas Unterstützung wäre toll und ich würd mich freuen, wenn du mir mal die Kontaktdaten von der THP schickst.
      :katze Liebe Grüße von Susanne mit Sheila, Maja und Mia :katze
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