Das "Verwilderte Katzen Tagebuch"

      Danke, danke! :love:

      Ihr könnt euch vorstellen wie quälend das war, dass ich sie nicht anfassen konnte!
      Ich wusste genau, nur eine falsche Bewegung und weg sind sie!
      Und da wusste ich ja noch nicht, wie sich das entwickeln würde, ob man sie so zahm bekommen kann, dass ich sie streicheln darf, oder ob sie überhaupt bei mir bleiben...

      Zu einer Freundin, die ihre Katze auf dem Arm hatte, und sich danach die Haare abgewischt hat, hab ich gesagt: Wenn ich mal Haare von meinen Katzen auf dem T-Shirt hab, dann hab ichs geschafft!

      Liebe Grüsse

      Babs und die 16Paws
      Super, du hast das mit den Fotos hinbekommen :yes , die Kleinen sind ja so knuffig :inlove , kann mir gut vorstellen, das man die auch mal gern streicheln würde. Wie Sienna dich anschaut :love: so ne Mischung aus Skepsis und Frage :?

      16Paws schrieb:

      Wenn ich mal Haare von meinen Katzen auf dem T-Shirt hab, dann hab ichs geschafft!
      Verständlich!
      Einen schönen Sonntag noch
      BiBoBa :wink
      unvergessen:meine :stern Kaspar, Ballerina,Mike, Zalima, Mäxi, Khalil, Mori, Philipp, Kater Carlo und Tipsi
      Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ( Schopenhauer)
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      Wie sich Perser in mein Herz geschlichen haben

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      Hey, ich verfolge deine Geschichte mit großem Interesse und bin schon ganz gespannt, wie es weiter geht und wie die Hübschen aussehen. :-)
      KitKat (verschwunden vom 17.02.-05.03.10) und Tiger (verschwunden vom 16.06.-21.07.10), beide Dank ihrem adressbeschriftetem Zeckenhalsband zurück!:love:Diese Zeit möchte ich nie wieder erleben. Auf das, das nie wieder passiert!
      Sienna sollte ja nach der Kastra 1 Woche drin bleiben. Montags hatte sie die Kastration, aber Samstag war schien sie mir schon einigermassen fit. Ich wollte auch das Wochenende dazu nutzen, zu beobachten, wie es ihr draussen geht.
      Oder würde sie, wie nach der missglückten Fangaktion die Babies schnappen und verschwinden?
      Sienna kam mir unruhig vor, und ich wollte auch nicht riskieren, dass sie in ihrem Zimmer randaliert. Nicht weil sie etwas kaputt machen könnte, sondern weil sie sich vielleicht durch das Toben weh tun könnte.

      Also, die Freilassung wurde geplant.
      Ich habe alle Türen geöffnet, die offen sein mussten, und alle geschlossen, die zu sein mussten. Erst dann habe ich die Tür zu ihrem Zimmer leise 2 handbreit geöffnet und bin flott nach unten hinter die Türe des unteren Flur gewieselt, damit sie nicht an mir vorbei muss. Durch den Türspalt sehe ich, wie sie geduckt und zielstrebig nach draussen läuft. Sie ist nicht gerannt und ihr Bewegungsablauf sah gut aus.
      Prima!

      Natürlich spioniere ich gleich hinterher. Die Babies kommen gleich raus und begrüssen sie. Ich bleibe mal lieber drin, um nicht unnötig Druck durch meine Anwesenheit auszuüben.
      Als sie gerade nicht zu sehen sind, stelle ich Futter raus. Oh Wunder! Sie kommen raus und fressen und ich darf daneben sitzen bleiben.
      Sie ganze Woche kam ich nur auf 2 bis 3 Meter an die Jungen dran, jetzt da Mama wieder da ist, sind sie wie ausgewechselt.
      Zwar sind alle 4 etwas skeptischer als vorher, aber lange nicht so schlimm wie befürchtet.
      Auch am nächsten Tag sind sie noch da! Hurra!!!
      Und ein paar Tage später sind sie wieder genau wie vorher :-)

      Kastra Part 1 erfolgreich beendet! :-)
      Ich weiß zwar weder, wo du wohnst noch wie es bei dir aussieht, aber bei deiner Beschreibung war ich jetzt komplett mit dabei :D . Ich hätte genau wie du Angst davor gehabt, dass sie ausreißen würde. Ich denke, die Tiger lernen schnell, wer es gut mit ihnen meint ;) Glückwunsch also zu Part 1 :applaus
      Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt:
      Durchs Leben zu gehen ohne Lärm zu machen

      Viele Grüße von Tapsy cat_scratch, Pauli cat_wag und Sir Winston :littlecat:
      Irgendwo hatte ich gelesen, dass die Prägephase bei Katzen bis zur 12. Lebenswoche ist.
      Da sie schätzungsweise jetzt so alt waren, und ich es nicht wirklich geschafft hatte, sie anfassen zu dürfen, hatte ich denn überhaupt noch eine Chance, unsere Beziehung zu verbessern?
      Hm... egal, die Hoffnung stirbt zuletzt!
      Siennas Begrüssung besteht immernoch hauptsächlich aus fauchen, aber wenigstens schlägt sie kaum mehr mit der Pfote nach mir. Vorausgesetzt ich bewegte mich langsam genug...
      Ich überlege, wie ich an ihrem Verhalten etwas ändern kann. Schimpfen oder schnelle Bewegungen scheiden total aus, weil dann ist sie weg wie der Blitz!
      Ich vermute, das Fauchen ist als Drohung gedacht, weil sie Angst vor mir hat und mich warnen will, nicht zu nahe zu kommen.
      Was würde eine andere Katze tun? Zurück fauchen?
      Ok, das probiere ich! Als ich das erste Mal zurück fauche, ist Sienna sehr überrascht und verwirrt, aber sie rennt nicht weg. Super!
      Nach ein paar Tagen faucht sie zwar weniger, aber sie meidet meine Nähe mehr als sonst und ist weniger entspannt, so als wäre sie auf einen Angriff von mir gefasst.
      Mensch, klar! Sie sagt: "Pass bloss auf, wenn du zu nahe kommst, schmier ich dir eine!"
      Und ich sage: "Pass du lieber auf, sonst fängst du von mir eine!"
      Ok, das hilft jetzt wirklich nicht! Also Schluss mit Zurückfauchen.

      Nächste Überlegung:
      Sie will ja, dass ich das Futter bringe. Sie rennt mir ja auch entgegen und begleitet mich zum Napf, aber faucht dabei immer wieder.
      Ok, dann erfülle ich ihr den Wunsch und lasse mich durch das Fauchen beeindrucken!
      Sobald sie faucht, bleibe ich stehen. Siennas Gesicht hättet ihr sehen sollen!!!
      Sie war völlig entgeistert, dass sie mir Angst einjagen konnte!
      Ich hab dann gewartet, bis sie wieder freundlich war, dann bin ich weiter gelaufen... bis zum nächsten Faucher und wieder stehen geblieben...
      Nach ein paar Tagen mit diesem Spielchen, fing sie an, mich anzumaunzen! "Los, komm doch!"
      Hurra!!! Das war der Wendepunkt. Von da an wurde das Fauchen immer weniger und das Maunzen immer mehr. Ausser ich hatte es eilig und hab mich zu schnell bewegt, dann hat sie sofort wieder gefaucht.

      Das war ein wichtiger Fortschritt in unserer Beziehung!

      Beim Füttern sass ich mit ausgestreckten Beinen, den Napf auf dem Schoss und die Babies kletterten schon recht entspannt über meine Beine. Auch Sienna traute sich langsam und setzte immer wieder einen Fuss auf mein Bein, um sich was aus dem Napf zu angeln.
      Gleichzeitig hab ich vorsichtig und heimlich die Babies mit dem Finger am Rücken gestreichelt. Toll fanden sie das nicht, aber wenigstens kannten sie die Berührung und ich konnte meinen Geruch auf ihr Fell bringen.
      So richtig verstehe ich das nicht, ich wollte heute nämlich nachfragen, wie es denn weitergegangen ist bei euch, da sehe ich, dass du schon berichtet hast und ich bin mir absolut sicher, darauf geantwortet zu haben, weil ich diesen Teil der Geschichte bereits kannte - aber: Fehlmeldung :( .

      Bitte, schreib doch weiter, ich bin immer noch soo neugierig :applaus .
      Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt:
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      Viele Grüße von Tapsy cat_scratch, Pauli cat_wag und Sir Winston :littlecat: