Ein Hallo an Euch -
und das auch gleich mit der Bitte um ratschläge oder Erfahrungsberichte Eurerseits:
Seit 2 Jahren hat uns ein ehemals wild lebender Kater adoptiert, den wir damals Gieri getauft haben, weil er so ausgehungert war.
Heute haben wir ein sehr 'schmusiges' Verhältnis und wenn es mal so richtig kalt ist, übernachtet er auch drinnen oder am Bettfussende.
Seine Geschichte: seit Montag steht fest (nach 2 Monaten Tierarztbesuchen (zuletzt alle 3 Tage) und letztendlich CT & Endoskopie), dass er ein malignes Lymphom im Nasengang hatte (wurde bei der Endoskopie mit Spülung rausgespült).
Therapievorschlag der Ärzte: 5 Wochen lang 2 Bestrahlungen in Narkose/Woche + evtl Chemotherapie danach.
Der kleine Kerl hat bis hierher schon so viel mitmachen müssen, dass mir die Vorstellung ein Graus ist, ihm das anzutun: als halbwilder Kater in die Katzenbox zu kommen + zum Tierarzt transportiert zu werden, erschüttert ihn ziemlich und hat ihn sehr verstört. Da keiner sagen kann, ob die Behandlung wirklich anschlägt (Überlebensprognose: zw. 5 Mo. und 5 Ja.), bin ich im Moment hin und her gerissen. Ich würde wirklich alles Geld für ihn ausgeben, aber ich will, dass er ein gutes Katzenleben hat (und nicht dass ich ein ruhiges gewissen habe ). keine Therapie um jeden Preis - den er letzten Endes bezahlen muss.
Wie seht ihr das?