Hallo zusammen,
wir wissen nicht, ob wir bei den Herz- und Atemwegserkrankungen richtig sind, aber wollen es doch versuchen. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp.
Unsere Buffy, 10 Jahre alt, Wohnungskatze und Dach-, aber kein Freigänger, hat vor Monaten begonnen zu Husten, nicht immer, aber immer öfter. Seit Tagen fraß sie immer weniger, hat aber uns zum Napf geführt, so als ob sie es versuchen wollte. Tagelang hat sie in ihrem Körbchen gelegen, ist gelegentlich zum Freßversuch aufgestanden und hat sich anschliessend wieder hingelegt. Teilweise zuckte sie im hinteren Bauchbereich. Manchmal wechselte sie nach kurzem Liegen wieder ihre Position, so als ob sie sich um etwas herum (Schmerz, Druck?) legen wolle. Weiter atmet sie sehr schnell, fast wie Hecheln, aber mit geschlossenem Mäulchen.
Wir dachten, es wäre vorübergehend, aber als sich dann die Figur änderte, Bustkorb rundlich bis geschwollen, Hinterteil zusammengezogen wie die Taille einer Cola Flasche, waren wir gestern beim Tierarzt.
Folgende Untersuchungen wurden gemacht, Aussagen des TA chronologisch:
- Abtasten, Zähne, Abhören, Temperatur etc.
- Aussage: Ernste Erkrankung, schweres Atmen, Brustkorb, Röntgen empfohlen
Nach dem Röntgen:
- Aussage: Zwerchfellbruch, -fraktur, dadurch Wandern der Organe vom Hinterteil in den Brustkorb, welches das Atmen erschwert und das Schrumpfen des Hinterteils erklärt (Wir waren am Boden zerstört, da wir die Katze nicht treten, sie nicht vom Dach gefallen ist oder gar von einem Auto angefahren wurde.)
- Bestätigung der Diagnose durch Röntgen mit Kontastmittel
Nach dem 2. Röntgen:
- Aussage: Entschuldigung des TA für erste Diagn., Magen, Darm liegen korrekt, aber Brustkorb, Lunge zeigt diffuses Bild, Empfehlung Blutbild, Test auf FIP & Antobiotika-Spritze.
- Erkrankung ist immer noch ernsthaftig, da die Atembeschwerden offensichtlich sind (sehen wir auch).
Die Ernüchterung:
Das Blutbild sei relativ normal, kein FIP. Lediglich die weißen Blutkörperchen sind erhöht, normal 11000, bei Buffy 13500. Eine Geschwulst oder ein Tumor sei jedoch weiterhin nicht auszuschliessen.
Immerhin hat Buffy seit der Spritze wieder etwas reger am Leben teilgenommen und frißt auch wieder besser, aber die Atmung ist immer noch sehr schnell und morgens hustet sie sehr stark.
Für uns bleibt die Ungewissheit, was es sein könnte. Sicher ist ein Weg die Antibiotikabehandlung.
Gruss
Buffy und die Menschen, die sie lieben