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Andreadoro

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 13:11

Minnie hat einen Herzbasistumor

Hallo Zusammen,

ich bin neu bei Euch und mein erster Beitrag ist direkt ein sehr trauriger.

Unsere Minnie ist jetzt 6 1/2 Jahre alt und vor einer Woche wurde bei ihr Wasser im vorderen Bereich der Lunge und ein Herzbeutelerguss festgestellt. Sie hatte vor der Diagnose ganz plötzlich einen Zusammenbruch, sprich ... sie schrie auf und lag mit Schaum/Speichel vor dem Mäulchen und hecheln auf dem Boden. Wir sofort in die Tierklinik. Dort wurde eine Röntgenaufnahme vom Brustkorb gemacht und es wurde festgestellt, dass sie Wasser in der Lunge hat. Bei einer Herzultraschall-Untersuchung wurde dann die Flüssigkeit im Herzbeutel festgestellt. Heute sollte eigentlich der Kontrolltermin sein, aber sie hatte leider am Wochenende wieder einen Anfall und die Flüssigkeit (es war eine ganze Kanüle voll Blut) ist ihr dann am Sonntag aus dem Herzbeutel gezogen worden. Bei dieser Ultraschall-Untersuchung, die in einer anderen - meiner Meinung nach auch besseren - Tierklinik durchgeführt wurde, ist dann auch der Herzbasistumor diagnostiziert worden. Den hat der erste Kardiologe bei der Untersuchung nicht gesehen!!
Nun hatten wir gehofft, dass es ihr nach dem Entfernen des Blutes aus dem Herzbeutel wenigstens für eine Weile besser gehen würde. Der Tumor ist inoperabel und die Prognose liegt zwischen ein paar Wochen und mehreren Monaten. Also unsere kleine Süsse wird uns auf jeden Fall zu bald verlassen. :(
Nachdem sie jetzt aber kaum noch frisst und auch nicht viel trinkt, waren wir gestern wieder in der Tierklinik und sie hat etwas gegen Übelkeit bekommen. Das nimmt sie nur ungern und sie muss sich auch gleich nach dem Verabreichen wieder übergeben. Der TA meinte, das sei normal, denn das Zeug schmeckt bitter.
Es fällt schwer, darüber zu schreiben und ich sitze hier im Büro und heule vor mich hin. Nun ja, das hilft unserer Kleinen auch nicht.
Meine Frage jetzt an die vielen Katzenkundigen hier im Forum:

Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, Minnie doch noch ein bisschen Lebensfreude zu verschaffen? Sie leidet ganz offensichtlich unter einem gewissen Unwohlsein. Das hängt sicher mit dem Tumor zusammen, aber wie schon gesagt, sie hätte auf jeden Fall noch Chancen auf mehrere Monate, wenn sie nur fressen würde. Mäkelig war sie ja schon immer und vielleicht habe ich ihr bisher noch nicht das richtige Futter hingestellt. Aber langsam gehen mir auch die Ideen aus. Schwer ist natürlich auch die Verabreichung der Medis.
Es ist nicht leicht zu entscheiden, wann es Zeit ist, sie gehen zu lassen. Ach ja, der Bauch wurde gestern auch geröntgt und es war zum Glück nichts Auffälliges zu sehen.
Wir (also meine Familie und ich) haben uns auch schon gedacht, dass sie einfach nur ziemlich fertig ist von den vielen Untersuchungen. Sie war immer gesund und selten (höchstens einmal im Jahr zu Kontrolle) beim Tierarzt und jetzt seit 1 1/2 Wochen mindestens 6 x. Das schlaucht. Man wird gedrückt und gefühlt, gespritzt und gestreckt. Außerdem noch eine Nadel in den Herzbeutel. :(
Also wie wird uns auffallen, dass sie nicht mehr will? Noch geht sie ab und zu auf den Balkon und sitzt und schaut. Zwar nicht mehr mit großem Interesse, aber immerhin. Sie schläft ansonsten fast nur noch und insgeheim hasst sie uns sicher auch, weil wir so viel mit ihr veranstalten. Ich weiß einfach nicht weiter. Ich möchte nicht das sie leidet (mehr als jetzt schon) und ich möchte aber auch nicht, dass wir sie zu früh gehen lassen und sie eventuell doch noch leben könnte, für ein kleines Weilchen.

Na ja, Ihr habt sicher auch schon alle mal diese Erfahrung machen müssen. Und ich bin für jeden Rat dankbar.

Viele Grüße
Andrea

madita111

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 13:54

Liebe Andrea,

mir geht es gerade genauso wie dir.

Ich habe mir fest vorgenommen meinen Kleinen, falls es ihm schlechter geht, zu erlösen. Selbst den Gang zum Tierarzt möchte ich ihm ersparen. Wenn ein Tier unheilbar krank ist, sollte es nicht auf einige Wochen ankommen. Zum Glück ist es bei Tieren doch einfacher als bei Menschen ihnen Schmerzen zu ersparen. Red doch nochmal mit dem Tierarzt, wie groß die Chance auf Besserung ist. Ich weiß, es ist ziemlich schwer loszulassen. Aber deine Kleine hat es doch sicherlich verdient, nicht unnötig zu leiden.

Ich wünsche dir viel Kraft.

Liebe mitfühlende Grüße

Madita

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 14:08

Es ist schwer

Liebe Madita,

danke für deine lieben Worte. Es ist echt schwer. Und es tut mir auch leid für deinen Kleinen.
Für uns ist es auch sehr schlimm, weil es eben so schnell gegangen ist.

Ich werde nochmal mit dem Tierarzt sprechen. Aber eine wirkilche Chance hat sie eben leider nicht. Ich will auch mit ihm darürber sprechen, sie eventuell doch zuhause zu erlösen. So bleibt ihr der Stress mit der Fahrt zur Tierklinik erspart.

Ach Mensch, wir dachten, wir hätten noch so viel Zeit zusammen. 6 1/2 Jahre sind einfach noch zu jung um zu sterben.

Ich wünsche dir auch viel Kraft

Andrea

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 14:25

Hallo,

das tut mir sehr leid mit eurer Minnie :drdich :3some:

Ich denke bei einer derart schlechten Prognose würd ich ihr jetzt alles füttern was sie gern mag - egal ob's gesund ist oder nicht.

Hast du ihr schon mal Applaws oder Almo nature angeboten? Das ist nur Ergänzungsfutter und sollte normalerweise nicht mehr als 20 % des Futteranteils betragen. Aber in Minnies Fall ist das glaub ich echt egal jetzt.

Ach Mensch, ich weiß gar ned, was ich sagen kann ... drum :drdich :3some:
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Andreadoro

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 14:33

Hallo, vielen Dank für die Anteilnahme. Das tut schon gut. Obwohl ich echt ständig am Heulen bin.

Wenn es so einfach wär mit dem Füttern. Almo Nature habe ich schon probiert. Fehlanzeige. Ich glaube, ich habe schon so ziemlich alles durch. Von Royal Canin über Kittekat und was weiß ich noch alles. Am liebsten mag/mochte sie eigentlich immer Felix mit Lachs. Aber im Augenblick ist das nicht so ihr Ding. Ich denk, ich werde mal Frischfisch in Sushi-Qualität kaufen. Vielleicht kriegt sie da was von runter. Die arme Maus schläft fast nur noch. Ich habe das Gefühl, wir müssen sie jetzt ganz bald gehen lassen. :(

Alles Liebe für Euch

Andrea

MaunziiMaunz

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 14:58

Hast du ihr auch schon mal Fisch angeboten?

TroFu?

Leckerlies?

Egal was ... aber ja, wenn sie gar nichts mehr zu sich nehmen mag und fast nur noch schläft ...

Sie wird dir sagen wenn es soweit ist :( :drdich
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madita111

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 15:03

Ich zerdrücke die Tabletten zu Pulver und mische sie mit einer Malt-Paste. Mein Kater merkt die Medis nicht und die Malt-Paste liebt er sowieso. Vom Tierarzt habe ich noch die Nutri Cal Paste bekommen. Eine Vitamin-Paste zum Aufbauen für Hunde und Katzen nach Operationen und bei geringer Nahrungsaufnahme. Vielleicht nimmt sie so wenigstens die Medikamente, die sind ja wichtig.

Viel Glück

Madita

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »madita111« (15. Juni 2011, 15:04)


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Mittwoch, 15. Juni 2011, 15:14

Das wär toll, wenn sie ihre Medis nehmen würde. Die muss man ihr leider mit mehr oder weniger Gewalt direkt ins Mäulchen verabreichen. Wir lösen die Medis in Wasser auf und sie bekommt das dann in einer Einmalspritze ins Mäulchen. Die Arme tut mir so leid. Das ist aber jetzt halt ihre letzte Chance. Aber wenn sie heute nicht trotz Medis nicht anfängt zu fressen, dann werde ich sie morgen erlösen lassen.

Alles Liebe
Andrea