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patsy

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1

Mittwoch, 9. Februar 2011, 17:38

Diagnose HCM

Stewie ist jetz 18 Monate alt und vor 2 Wochen ging es ab zum Nachimpfen. Da er diesesmal zum ersten Mal nicht schnurrte, als er beim Doc war, konnte die Ärztin Nebengeräusche am Herzen hören, was einige Untersuchungen zur Folge hatte.........

Gestern dann war die letzte Untersuchung - nämlich Doppler-Farbultraschall dran und die Dieagnose lautete HCM - etwas über 6mm. Aufgrund der extremen Körpergröße (er geht mir locker bis zur Hüfte wenn er aufrecht an mir steht) sind die 6mm noch nicht sehr beeinträchtigend bei ihm - er zeigt also noch keine starken Symptome wie Wasser, Dauerhecheln etc., aber mir ist klar, das es nur eine Frage der Zeit ist wann das beginnt. :-(
Das fiese ist ja, das man bei diesem Mist so gar keine Prognose machen kann - Medis bekommt er noch nicht, da noch keine Stauungen etc. vorhanden sind. Keiner kann sagen wie alt er damit werden kann - wann die ersten deutlicheren Symptome auftreten und ganz paradox ist ja, das die aber immer noch nicht wissen, was diese Nebengeräusche verursacht. :?
Ich mach mir ja jetzt nicht nur Gedanken wegen Stewie - Lenny ist ja auch noch da und den darf man bei alledem nicht vergessen. Was ist mit ihm wenn Stewie nicht mehr da ist? Je älter die beiden sind, umso schwerer wird es, Lenny an einen gleichaltrigen Artgenossen zu gewöhnen. Oder schlimmer noch - das Lenny mir vor Kummer eingeht!
Meine Überlegung ist ja, noch eine dritte Katze jetzt schon dazu zu holen - solange auch Stewie noch fit ist und beide noch jung genug um einen neuen Kumpel in die Familie aufzunehmen - zumal ich auch nicht möchte dass dann ein "Nachfolger" bzw. "Ersatz" einzieht wenn Stewie nicht mehr sein sollte.
Problem ist nur: Ich lebe ja noch mit einen Zweibeiner der da auch ein Wörtchen mitzureden hat und da wirds schwer - er vedrängt die Diagnose von Stewie nach dem Motto: Solange keine Symptome - solange ist die Welt noch heil. Eigentlich ja richtig, aber uneigentlich mit Blick auf Lenny einfach doof.

Ach Leute, ich bin so durcheinander. Ich hasse diese Art der Hilflosigkeit gegenüber Stewie, dieses Grübeln wie es nun weitergeht und das ich meinen lieben Zweibeiner notfalls brutal mit der Diagnose immer wieder konfrontieren muss bis er es an sich ran lässt :(

hat denn hier irgendjemand Erfahrungen mit HCM - ohne Symptome und kann mir zumindes annähernd sagen was maximal (also unter den allerbesten Umständen) an Zeit uns mit der Knuschkugel bleibt?
Grüßle von Lenny, Stewie und Cookie :love:

Pitti

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2

Mittwoch, 9. Februar 2011, 18:18

Die Diagnose ist natürlich erst mal nicht so schön :-( .

Aber auch Katzen mit HCM können eine sehr gute Lebenserwartung haben :yes , wenn wie in eurem Fall die Beeintrechtigung nur gering ist oder
aber mit Medikamenten gut einstellbar.

Den Gedanken an eine neue Katze würde ich erst mal ganz schnell und ganz weit wieder beiseiteschieben ;) .

Erst mal würde ich Stewie bei einem Tierkardiologen vorstellen, falls dein TA im zertifizierten Kardiologieverein ist erübrigt sich das, dann sollte er dir aber auch Auskunft darüber geben können in wieweit sich diese Verdickung bemerkbar macht, ob es sich verschlimmern könnte etcpp....

Wenn du im Forum bei der Suche HCM eingibst findest du ganz viele Beiträge, die dir erst mal helfen können.

Stewie lebt und damit das möglichst lange so bleibt erst mal alles über HCM lesen lernen, bevor du an Ersatz denkst ;) .

LG Diana

patsy

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3

Mittwoch, 9. Februar 2011, 19:47

Ja, das war eine Kardiologin aus ner Tierklinik die in die Praxis kommt bei Bedarf......... Sie wollte keine Prognose abgeben,weil sie auch sagte, dass es bei dieser verfl*** Krankheit einfach nicht möglich ist. :-(

Nun, mit ner 3. Katze meine ich ja grade, weil ich nicht denke (bzw. nicht hoffe) das Stewies Zustand sich so schnell verschlechtert - ich bin nur realistisch genug um mir im Klaren zu sein, das er nicht so alt werden wird wie Lenny und je älter Lenny ist umso schwerer wird es eine gleichaltrige "neue" Katze einzugewöhnen.

Ich habe viel über HCM gelesen - sogar schon vor der Diagnose, weil ich sowas befürchtet habe. Habe auf einigen Tierkardiologenseiten gelesen - durch Foren gewühlt und was es sonst noch gibt. Daher weiß ich auch, das HCM unberechenbar ist - es kann jahrelang nichts zu merken sein, es kann aber auch ganz schnell eine Verschlechterung eintreten. Ich habe auf einigen Seiten gelesen, das bei so jungen Tieren wie Stewie - wo es scheinbar genetisch bedingt ist - die Lebenserwartung bei sehr guten Prognosen und Medis ca. 8 Jahre ist. Für eine Katze ist das nicht unbedingt viel.

Es geht ja auch grade darum, das ich Stewie nicht "austauschen" oder "ersetzen" will - genau deshalb will ich ja auch jetzt darüber nachdenken, denn wenn erst bei Symptomen eine neue einzieht oder schlimmer noch, wenn Stewie über die Brücke gegangen ist, dann hätte ich auch für mich das Gefühl "nur einen Ersatz" geholt zu haben. So wäre es aber einfach nur ein 3. Schmuse-Terrorist der bei uns lebt.

Hach, ich weiß nicht wie ich das anders erklären soll was ich meine :-(
Grüßle von Lenny, Stewie und Cookie :love:

Pitti

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4

Mittwoch, 9. Februar 2011, 20:09

Du denkst zuviel, das meinte ich gerade auch, zu viel und zu weit ;) .

Du machst den zweiten Schritt vor dem ersten :left-right , zuerst Stewie und dann kommt nix.

Ich meine Berlin hätte einen sehr guten Kardiologen, muss ich aber erst suchen, ich mein Lilykin wüsste das.

Aber das wichtigste ist ein guter Kardiologe sagt nicht HCM, Medis brauchts nicht und geht :x .

HCM ist nicht immer gleich das Todesurteil.

Hier im Forum gibts mehrere HCM Mietzen die gut damit leben.

5

Mittwoch, 9. Februar 2011, 22:58

Hallo,

ich denke mal, es werden sich bei Dir noch einige melden, es gibt leider viel zu viele die Erfahrungen mit HCM haben...

Mir tut die Diagnose sehr leid, aber ich kann Dir nicht weiterhelfen.
Jedoch möchte ich Dir eine der besten Tierkardiologen Berlins ans Herz legen:


PD Dr. Marianne Skrodzki,
Fachtierärztin für Kleintiere, Kardiologie
Kardiologische Kleintierpraxis
Manfred-von-Richthofen-Str. 40, Tel.: 030-80908604, Fax 030-80909618

BONFE schwört auf diese Ärztin, und auch ich hab mit ihr schon super Erfahrungen sammeln können.
Welche Tierklinik hast Du denn aufgesucht?

So und nun muß ich Dir kurz und sanft den Kopf waschen!
Mach Dich nicht wahnsinnig! So böse die Diagnose auch sein mag, viele Katzen leben damit sehr lange und glücklich.
Mensch, mal Dir doch nicht jetzt schon eine gruselig traurige Zukunft aus, wo Du nicht mal ansatzweise voraussagen kannst, dass sie wirklich so eintritt.
So schwer es für Dich ist (und ich meine, wir Dosis leiden manchmal mehr als unsere Tiere :roll ) Dein Stewie braucht Dich hier und jetzt. Deswegen, schieb bitte die häßlichen Befürchtungen beiseite und sei für ihn voll und ganz da und mach Dir nicht zu viele Sorgen. Das merkt Dein Tiger und das kann ihn durchaus verunsichern ;)

So, und nu wünsch ich Euch viel Kraft und Energie :love:
Dinchen - ich hab am Horizont Dein Licht gesehen...


Kuschelpatentante von Utes Mika-Schatz

patsy

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6

Donnerstag, 10. Februar 2011, 06:22

Danke wegen der Kardiologin :love:

Ach, ich weiß ja, das ihr Recht habt wenn ihr sagt, ich soll mich nicht verrückt machen - aber ich kann leider nicht anders. Dazu muss ich sagen, das meine Mutter 2008 aufgrund von Herzkammerflimmern einfach tod umgefallen ist (mit 62) und sie wohl ein Problem am Herzmuskel hatte, was unendteckt war und nur 1 Jahr später ist mein Dad ebenfalls mit Herzkammerflimmern (auch 62) einfach tod umgefallen - er hatte Medis und auch mit Wasser zu kämpfen. Das treibt meine Sorge und meine Gedanken um Stewie jetzt natürlich noch mehr an, da ich auch noch weiß, wie viel Angst es meinem Dad jedesmal machte, wenn das Wasser "anstieg".

ich erzähl euch das jetzt auch nur, damit ihr evtl. versteht, warum dieses Thema für mich jetzt schon so schlimm ist, ich mir auch ohne deutliche Symptome solche Sorgen mache und auch soooo weit in die Zukunft schaue -. weil ich leider nur zu gut weiß, wie schnell es bei einer Herzerkrankung einfach vorbei sein kann :(
Im Sommer will ich die nächste Vorsorge machen lassen, da Stewie schon letzten Sommer manchmal mehr die Wärme zu schaffen machte (wobei ich mir da aber noch nichts dachte) und dann werd ich mal zu der Kardiologin gehen, die ihr mir empfohlen habt :-(
Grüßle von Lenny, Stewie und Cookie :love:

Floh67

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7

Donnerstag, 10. Februar 2011, 08:07

Hallo

Ich schließ mich mal Pitti und cnuff an....nicht verrückt machen ist die Alternative.
Aber ich weiß, wie furchtbar schwer das ist und kann dich verstehen.

Nicolaus ist mein Herzchenkater....und wenn du mal in den Beiträgen weiter runter schaust und meinen Thread überblätterst.....es geht ihm nicht schlecht.....nur manchmal*seufz*
Und dann ist die Angst wieder da und die Bedenken, ob ich auch wirklich alles tu, damit es ihm nicht noch schlechter geht....
Was wird, wenn es ihn nicht mehr gibt....neeee...daran mag ich beim besten Willen nicht denken. Zum Leben gehört auch der Tod und das Abschiednehmen......aber an deiner Stelle würde ich nicht alle Energie daran verschwenden.

Frau Dr. Skrodzki ist ne Alternative, wenn du noch eine zweite Meinung hören möchtest. Ich habe hier nur Gutes über sie gelesen.
Nicolaus' Kardiologe hat damals auch im Anfangsstadium schon eine kleine Dosis Medis verordnet...aber das entscheidet ja der Doc.

Also....tief durchatmen......Stewie kuscheln...und jede Sekunde genießen....nicht nur, weil es die letzte Sekunde sein kann (daran sollst du ja nicht denken)....sondern weil Katzenschnurren den Menschen beruhigt.


LG
Floh mit Cara cat_scratch und Nicolaus cat_wag



LIEBE -
-wo sie am tiefsten ist, ist sie ganz still -
oder sie schnurrt.

Wolke

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8

Donnerstag, 10. Februar 2011, 09:15

Die Diagnose ist nicht schön und ich verstehe, dass du verängstigt bist. Aber sieh es mal so: du kennst den Feind und kannst ihn beobachten und rechtzeitig mit Medis in Schach halten. :yes
Du hast bei keinem Tier die Gewissheit, dass es viele Jahre gesund an deiner Seite lebt. Passieren kann immer etwas.

Deshalb: mach dir nicht zu viele Sorgen, bleib wachsam, aber nicht ängstlich und genieße jeden Tag mit ihm.

Und einen "künftigen" Ersatz für ihn musst du auch nicht holen. Wenn es denn wirklich irgendwann soweit sein sollte, wird sich euer anderer Kater auch wieder vergesellschaften lassen, weil er es gewöhnt ist, nicht alleine zu sein.

Jedoch möchte ich Dir eine der besten Tierkardiologen Berlins ans Herz legen:

Sie gehört zum Kreis der zertifizierten Tierkardiologen. Vielleicht investiert ihr das Geld und geht nochmal zu ihr.
Mäuse trinken keinen Alkohol, sie haben Angst vor dem Kater.

Liebe Grüße, Wolke mit der Bande

Lillys, Milagritos' + Teppas-Patentante

BONFE

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9

Freitag, 11. Februar 2011, 21:00

hallo, HCM ist ersteinmal ein harter brocken, den ihr als dosis verkraften und verarbeiten müsst.

du schreibst, du hast schon viel darüber gelesen, dann brauche ich ja nicht weiter ausholen.
und je mehr du darüber weisst, desto besser kannst du deinem kater helfen.
auf symptome achten etc.

zu einem dritten kater würde ich dir dringend abraten. das ist zu viel stress für ein HCM tier.
und meine Bonita habe ich nach ihrem verlust ihres Herzbuben (HCM) mit 6 jahren wieder neu
vergesellschaftet. das ist jetzt wirklich das geringste, worüber du dir gedanken machen solltest.

HCM ist fies, tückisch, hinterlistig, gemein, unberechenbar und der verlauf ist nicht einzuschätzen.
egal wie alt das tier ist. jegliche prognosen sind unprofessionell.

mittlerweile haben wir den zweiten HCM fall innerhalb von 11 Jahren hier zu hause.
wir sind ausschließlich bei Frau Dr. Marianne Skrodzki in behandlung. seit 11 jahren.
nicht nur, daß sie selber Kardiologen ausbildet, etc. ist sie auch eine fantastische Ärzin.
sie hat ein extrem hohes fachwissen und ist über deutschlands grenzen hinaus bekannt.
sie hat am Kraft/Dürr mitgeschrieben.

im umgang mit den fellnasen kann ich mir keine einfühlsamere TA'in vorstellen.
sie ist sachlich und gründlich in der ganzen dramatik des kardiologischen geschehens.
sie erklärt alles so, daß wir laien es auch verstehen.
sie ist ehrlich und objektiv.

wenn du eine fundierte fachmeinung haben willst, dann geh zu ihr.
Bonita, Felisa, Sundary, Pino und *Pequeño

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patsy

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Samstag, 12. Februar 2011, 07:46

Ich danke euch für eure lieben Worte :love:
Mittlerweile bin ich auch wieder etwas "normaler" - dank Bachblüten und einen ellenlangen Artikel auf meinem Blog, wo ich mich einfach mal so richtig aus- :kotz habe :schaem
Lassen wir einfach mal die Zeit laufen und sehen erstmal zu, das Stewie das Kilo abspeckt - was suuuuuuper einfach ist bei einem Kater der allein beim anblick von Futter schon 50g zunimmt und beim Schnuppern vermutlich gleich 100g :roll
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Lilykin

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Sonntag, 13. Februar 2011, 20:40

Hallo,

Da ich hier erwähnt wurde, melde ich mich... Das tut mir sehr leid wegen der Diagnose :-( Aber bei guter Behandlung können HCM-kranke Katzen viele Jahre leben. Man kann natürlich keine Prognose geben, und ich verstehe dass Du durch den Wind bist... Ging mir bei Lily genauso...

Ich kann Dr.Skrodzki leider nicht völlig einwandfrei empfehlen... Und BONFE kann meine Kardiologin (mit der ich sehr zufrieden bin), Dr. Kattinger aus Kleinmachnow bei Berlin, auch nicht empfehlen. Ich denke, es ist einfach so dass auch die besten Ärzte nicht immer alles richtig machen.

Beide Kardiologinnen sind im Verzeichnis vom Collegium Cardiologicum, und bei Pawpeds registriert. Wo auch immer Du hingehst, hoffe ich dass Dein Kater dort gut aufgehoben sein wird.

LG
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Robert A. Heinlein

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Mittwoch, 16. Februar 2011, 18:12

das hast du sehr diplomatisch gesagt. :3some:
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Lilykin

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Freitag, 18. Februar 2011, 23:37

Danke! Meine ich aber ernst :3some:


@patsy: wie geht es Deinem Katerchen?
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Robert A. Heinlein

patsy

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14

Mittwoch, 23. Februar 2011, 13:37

Sorry das ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber das Leben hält mich aktuell ein bisschen auf Trab :schaem
Also mein Schatz und ich haben uns entschieden, dass wir Stewie im Sommer mal von dieser Dr. Skrodzki anschauen lassen. Mein TA den ich habe ist zwar klasse, aber die Kardiologin die da war - hmm hmm, da gab es das ein oder andere was mich störte (wie z.B. im Flüsterton zum TA zu sagen, dass sie aber immer noch nicht wisse was die "Nebentöne" verursacht). WIr haben uns auch deshalb für Dr. Skrodzki entschieden, da diese nur 10 Minuten weiter weg ist, als unser eigentlicher TA und wir Stewie keine rumkutscherei quer durch Berlin zumuten wollen (er hasst Autofahren).

Ihm selbst geht es soweit gut, er atmet überwiegend durchs Mäulchen, aber sonst ist er soweit fit (wegen der Atmung und des Schnaufens meinte übrigens die Kardiologin, dass das irgendwas mit den Atemwegen sei, aber nichts mit HCM zu tun hätte - komischerweise lese ich überall was anderes :? )

Abnehmen tut Stewie immer noch nicht - aber ich achte drauf das es nicht mehr wird und das 1 Kilo........... herrje.... Katzen können bis zum Ende des 2. Lebensjahres noch wachsen und vielleicht "verwächst" sich das ja auch noch. :roll Allerdings frag ich mich dann schon, wie groß der noch werden will - er hat ja jetzt schon eine "Auf-Hinterbeinen-steh-und-streck-länge" von über 1 Meter :zp
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patsy

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15

Mittwoch, 23. Februar 2011, 13:50

Ich versuch mal hier ein Bild eizufügen um das mal zu verdeutlichen, beide Katzen haben verschiedene Eltern - sind also werde verwant noch verschwägert :8
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anneli

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16

Montag, 17. Oktober 2011, 12:15


Meine kleine Coco (15Monate, BKH) hat auch HCM. Dies wurde vor ein paar Tagen festgestellt. Wir waren mit ihr beim Impfen und beim Abhorchen des Herzens stellte der Tierarzt ein Herzgeräusch fest. Somit hat er uns zu einem Kardiologen überwiesen. Dort haben sie dann Ultraschall mit Farbdoppler gemacht und dabei ist diese Diagnose herausgekommen.

Ich habe solche Angst, dass sie sich irgendwann quälen und ich das mit ansehen muss.

Vielleicht kann mir ja irgendjemand ein bisschen was dazu sagen, ob die HCM eher leicht oder mittel ist... als stark würde ich persönlich, nachdem ich sehr viel darüber gelesen habe, nicht einordnen.

Die folgenden Daten sind beim Ultraschall mit Farbdoppler herausgekommen:

linksventrikuläre Wand und Diameter in der Norm,
fokale Septumhypertrophie am Aortenausflusstrakt (5,7mm), Verhältins linkes Atrium/Aorta 1,3,
rechtes Atrium/Ventrikel obB,
Pulmonalklappe im Farbdoppler mit Reflux, Vmax Pulmonalis 0,7 m/s,
Aorta im Farbdoppler obB, Vmax Aorta 1,2 m/s,
SAM-Phänomen, Mitralklappe im Farbdoppler mit ggr. Reflux, Vmax Reflux 4,8 m/s,
Trikuspidalis obB, Perikard eng anliegend, unauffällig, simultanes EKG regelmäßig, HF 160/min

Diagnose: fokale hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) mit sekundärem SAM-Phänomen

Behandlung: 1/4 Atenolol täglich (6,25mg), in ca. 8 Wochen wurde geraten zur Ultraschallkontrolle zu kommen.


Weiß vielleicht jemand welcher Schweregrad das ist? Ich war total geschockt, als ich von der Diagnose hörte und habe den ganzen Tag nur geweint.

Wir dachten, wir hätten hier eine gesunde Katze zu Hause, weil sie KEINERLEI Symptome zeigte und zeigt. Ihr geht es super gut...ich verstehe es nicht..


LG Anne

Lilykin

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17

Montag, 17. Oktober 2011, 13:14

Lass Dich erstmal fest drücken :drdich Jeder HCM-Dosi weiß, wie Du Dich fühlst. Ich war auch am Boden zerstört...

Ich bin kein Experte, also falls ich Quatsch schreibe, bitte korrigieren. Ich meine, die Stärke des Septums (also der Herzscheidewand zwischen den beiden Herzkammern) liegt im Normalfall bis 5 mm. Bis 6 mm ist eine "grauzone" und ab 6 mm fängt HCM an. Und Verhältnis A/Ao ist (je nach Quelle) bis 1,2-1,3 noch in Grenzen.
Vmax Pulmonalis, also Geschwindigkeit in der Lungenarterie ist bis 2 m/sec in Ordnung, und die Geschwindigkeit in der Aorta ist auch bis 2m/sec in Ordnung. Also liegt Coco darunter.
"Fokal" bedeutet, dass nur einzelne Teile des Herzmuskels betroffen sind - also in Cocos Fall die Herzscheidewand.
Wegen der Refluxwerten bin ich überfragt...

Über SAM und Atenolol-Gabe bei SAM kannst Du hier lesen. SAM bedeutet, dass die Mitralklappe nicht gut schliesst; daher der Reflux.

Prognosen kann niemand geben bei HCM... die Krankheit ist unberechenbar. Mit guter Behandlung kann Deine Coco viele glückliche Jahre vor sich haben - mit Dir :love: :3some:
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Robert A. Heinlein

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lilykin« (17. Oktober 2011, 13:18)


anneli

unregistriert

18

Montag, 17. Oktober 2011, 13:40

Danke erstmal für die lieben Worte. Irgendwie hilft es von anderen Betroffenen und ihren Erfahrungen zu lesen.
Die verlinkte Seite hatte ich mir auch komplett durchgelesen vor ein paar Tagen.
Ich hoffe nur, dass Coco auf die Medikamente anspringt und dass sich das alles nicht so schnell weiterentwickelt. Leider ist es so, wie du schon geschrieben hast, dass das niemand sagen kann. :-(
Ich hätte nie im Leben gedacht, dass sie eine solch schlimme Krankheit hat. Ihr geht es doch sooo gut. Ich bin so unendlich traurig. :(

blue-vie

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19

Montag, 17. Oktober 2011, 15:27

Hallo,

es tut mir leid, dass Ihr so eine blöde Dignose erhalten habt.

Die meisten Werte hat Lilykin ja schon aufgeschlüsselt, leider kann keiner hier so genaue Werte ermitteln, weil man einfach nicht weiß, mit welchen Geräten Deine Maus geschallt wurde. Referenzwerte sind zwar in der Regel so, wie sie hier bereits aufgeschrieben wurden, aber wie gesagt. Es kann von Gerät zu Gerät wirklich abweichen und daher ist es schwierig.

Vielleicht hilft es Dir, wenn man den Befund übersetzt? Ich kann es ja mal versuchen:

linksventrikuläre Wand und Diameter in der Norm
ich glaube das versteht man ganz gut: Die seitenwand der linken Herzkammer und der Durchmesser dieser sind in der Norm. Das ist gut, weil eine Hypertrophie sich oft linksseitig zeigt

fokale Septumhypertrophie am Aortenausflusstrakt (5,7mm), Verhältins linkes Atrium/Aorta 1,3,
fokal=von einem Herd ausgehend/im Fokus / Septum=Scheidewand
/ Hypertrophie =Vergrößerung von Geweben durch Zunahme des Zellvolumens bei gleichbleibender Zellzahl. Ich versuche das mal zu übersetzen:
Vergrößerung von Geweben, beginnend an der Herzscheidewand am Aortenausflusstrakt.
Übersetzt heißt das eigentlich, dass der Kardiologe glaubt, dass diese Hypertrophie noch stärker zunehmen wird, also noch am Anfang steht und dass er glaubt, dass der Aortenausflusstrakt, der jetzt mit 5,7 mm noch einigermaßen in Ordnung ist, sich weiter verengen wird. Daher auch eine schnelle Nachuntersuchung erforderlich macht. Es ist leider häufig so, dass der linksseitige Ausflusstrakt bei einer HCM verengt ist.
Das Verhältnis linkes Atrium (Vorhof des Herzen)/Aorta (Hauptschlagader, leitet das sauerstoffangereicherte Blut aus der linken Herzkammer) sagt aus, ob der linke Vorhof vergrößert ist. Es liegt bei Coco bei 1,3, was eine geringgradige Vergrößerung zeigt, aber bis 1,5 noch im Rahmen ist. Unter 1,2 sind Idealwerte. Also es ist wirklich eine geringe Vergrößerung. Eine Vergrößerung kommt dann vor, wenn das Herz durch die erhöhte Pumpleistung viel zu tun. Was bei einer HCM leider häufig der Fall ist.
Aorta im Farbdoppler obB, Vmax Aorta 1,2 m/s,
Aorta im Farbdoppler ohne besonderen Befund, also in Ordnung, Vmax (Die Flussgeschwindigkeit des Blutes in der Aorta) beträgt 1,2 m/s, das ist völlig normal bis 2 m/s. Das ist also gut.

SAM-Phänomen, Mitralklappe im Farbdoppler mit ggr. Reflux, Vmax Reflux 4,8 m/s,

SAM-Phänomen bedeutet die Einengung des Ausflusstraktes durch die Mitralklappe, die Mitralklappe hat einen geringgradigen Rückfluss (also herausgedrücktes Blut fließt geringgeradig zurück, was bedeutet, dass die Mitralklappe nicht richtig schließt). Flussgeschwindigkeit des Rückflusses 4,8 m/s, was eben geringgradig ist, aber er ist nicht wegzudiskutieren.

Das SAM-Phänomen mit dem Reflux sind nicht so tolle Ergebnisse.

Trikuspidalis obB, Perikard eng anliegend, unauffällig, simultanes EKG regelmäßig, HF 160/min
Trikuspidalis (=3-zipfelige Segelklappe zwischen rechten Vorhof und rechter Herzkammer) ohne besonderen Befund, Herzbeutel (Perikard)=eng anliegend, das ist gut, dann ist er nicht mit Wasser o.ä. gefüllt, es zeigt sich keine Entzündung, unauffällig, simultanes EKG regelmäßiG = auch gleich so gut, dass es nicht besser sein könnte, Herzfrequenz 160/min, ziemlich hoch, aber nicht außergewöhnlich hoch.

Wie Du liest, liest es sich noch ganz gut, aber ich denke, Coco muss unbedingt im Auge behalten werden.

Coco hat eine Betablocker verschrieben bekommen. Der TA hat sich für Betablocker entschieden, weil Coco eine hohe Herzfrequenz hat und SAM. Bei diesen beiden Diagnosen bei einer HCM hat sich der Betablocker recht gut etabliert und zeigt relativ gute Erfolge. Eine HCM wirst Du damit nicht aufhalten können, leider, aber Du kannst Coco's Herz damit unterstützen und wenn sie die Therapie gut annimmt, kann sie gut mit ihrer Diagnose leben.

In 8 Wochen wird sich zeigen, wie die Betablocker anschlagen und wie Coco's Körper darauf reagiert. Sie wird vielleicht erst müde und schlapp wirken, was sich aber nach ein paar Wochen gegeben haben sollte. Außerdem werte diese Müdigkeit als gutes Zeichen, da dann die Therapie wahrscheinlich anschlägt.

Ich würde Coco noch nicht als hochgradig einstufen, aber die HCM ist leider so heimtückisch, dass sich eine Prognose nie stellen lässt, leider.

Aber wie Lilykin schon schrieb. Wenn alles gut eingestellt ist, kann Coco wirklich noch einige schöne Jahre haben.

Wenn Du Fragen hast, frag einfach.

LG

Andrea


anneli

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20

Montag, 17. Oktober 2011, 17:26

Danke erstmal an dich, Andrea.

Der Kardiologe meinte, die Hypertrophie, die jetzt fokal begonnen hat, kann sich weiterausbreiten, muss aber nicht. Er meinte, dass es somit nur fokal bleiben könnte und nicht der komplette Herzmuskel verdickt. Spielt das eigentlich eine Rolle oder ist eher ausschlaggebend, wie weit und wie schnell sich das Ganze verdickt? Oder hätte Coco mehr Glück, wenn es nur bei dieser Stelle bleibt?
Bei der Prognose schrieb der Kardiologe, dass sie vorsichtig ist, aber günstiger als bei einer generalisierten HCM.

Ich bin so traurig...... :(