Hallo zusammen,
kurz zu mir/uns: Ich bin der Dosi von Jackie, die jetzt seit 1 1/2 Jahren bei uns ist.
Zu unserer Hausherrin: Sie war ca 8 Wochen alt, als ich sie ihrer Mama "entrissen" habe.
Jackie (a.k.a. "Heulboje", "Alte Ziege" oder "Sockenmonster"

) hat laut Aussage nie Freiluft geschnuppert, ihre Mama war aber eine Freigängerin; daher ist der Papa auch unbekannt. Sie ist eine gesprächige, aufgeweckte und aufmerksamkeitfordernde, kastrierte Katze.
"Laut Aussage" bedeutet übrigens, dass die Vorbesitzerin dies so gesagt hat, wir vom Verhalten her aber eher anderes vermuten: Denn Jackie jault/erzählt nicht nur den lieben langen Tag, nein, vorzüglich tut sie dies vor der geschlossenen Wohnungstür und lässt auch keine Gelegenheit verstreichen beim Betreten oder Verlassen der Wohnung in das Treppenhaus zu gelangen.
Daher bin ich mittlerweile auf "den Trichter" gekommen, dass Jackie wohl entgegen aller Aussagen von Experten, doch wohl ein "Freigänger-Gen" in sich trägt.
Grundsätzlich würden wir ihr den Freigang ja gern gewähren - zwar wohnen wir in einem reinen Wohngebiet mit traumhaftem Innenhof (reichlich Rasen, Bäume und Gestrüpp) - es befindet sich jedoch "ums Eck" eine relativ stark befahrene Straße. Hinzu kommt das viel größere Problem: Wir wohnen in der dritten Etage eines Mietshauses!!!
Momentan kann ich mir keine Situation vorstellen, wie unsere Jackie zur Freigängerin werden könnte (denn das möchte sie meiner Vermutung nach).
Wir haben zwar nette, verständnisvolle Nachbarn, die teilweile selbst Katzen halten, aber ich weiß nicht wie die auf ein jaulendes Etwas, dass gern in die Wohnung zurück möchte, reagieren... Habt ihr hierfür Lösungsvorschläge? Bin für alles mehr als DANKBAR!!!!
Falls die Lösung mit dem Freigang nicht machbar ist, wäre die Alternative mit ihr "Gassi" zu gehen. Sprich: Sie bekommt ein Katzengeschirr und dann ab an die "Laufleine" und erobern des Innenhofes... Allerdings wäre dies - arbeitszeittechnisch von meiner Seite her nur 2-3 mal die Woche möglich. Ist das eine praktikable Alternative?
Da Männe eigentlich lieber einen Hund gehabt hätte, könnte ich ihn eventuell noch dazu "verdonnern" öfter (1 mal täglich) mit Jackie "Gassie" zu gehen, da weiß ich aber noch nicht so genau ob das tatsächlich funktioniert (Männe-seits gesehen)

Hinderlich sind hier zusätzlich halt unsere Arbeitszeiten: Beide arbeiten wir in "schichtlastigen" Jobs... (Gastronomie und ÖPNV).
Daher meine großen Fragen:
Hat schon jemand eine Katze "im 3. Stock" zum Freigänger gemacht? - Und wenn ja, wie?
Ist die Leinen-Möglichkeit eine tatsächliche Alternative? - Wenn ja, wie häufig?
Schon mal dankbar Grüße
Stephan