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ostwestfalian

Katzenforum Neuling

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Samstag, 15. Oktober 2011, 22:03

Freigänger im Winter / Hilferuf

Hallo zusammen,
ich habe zwar einige Erfahrung mit Wohnungstigern, bräuchte jedoch wegen eines 'Problems' mit einem Freigänger mal euren Rat.

Unsere Nachbarn (älteres Ehepaar) mussten im September zwangsweise ihr Haus räumen. Da sie jetzt in einer Mietwohnung leben, konnten (bzw. durften) sie nur ihre beiden 16 Jahre alten Katzen mitnehmen. Ein etwa 6-8 Jahre alter, dreibeiniger Kater durfte leider nicht mit. Er ist zwar Freigänger, hat aber die Nächte oft im Haus und die beiden letzten Winter wohl größtenteils im Keller verbracht.

Dieser Herr Dreibein war uns gegenüber zwar anfangs sehr scheu, hat sich jedoch in den letzten Monaten mehr und mehr mit uns angefreundet (und ist uns inzwischen sehr ans Herz gewachsen). Wir haben daher mit seinem Frauchen vereinbart, das wir ihn durchfüttern, solange sie nach einem neuen Zuhause für ihn sucht. Parallel dazu sind wir auch auf der Suche nach einem neuen Heim für ihn. Er treibt sich daher seit einem Monat hier in der Gegend rum und ist pünktlich morgens und abends zum Futtern und Streicheleinheiten abholen auf unserer Terrasse. Wir haben ihm auch einen warmen Schlafplatz aus Decken, einem alten Fellmantel und einem Weidenkorb gebastelt, den nutzt er aber wohl nicht.

Eine 'Adoption' scheidet leider aus, da wir drei reine Wohnungskater haben, unser 'Rudelführer' sich nicht mit Dreibein verträgt und ein gesicherter Ein-/Ausgang für den Freigänger bei gleichzeitiger Wohnungshaltung der drei anderen nicht funktioniert.

Da sich die Suche eines neuen Zuhauses sehr schwierig gestaltet (er hat halt nur drei Beine, ist etwas 'korpulent' und leider 'nur' eine s/w-Kuhkatze und kein niiiiiiedliches Katzenbaby mehr), es draussen immer feuchter wird und die Temperaturen nachts schon mal den Gefrierpunkt streifen, fangen wir langsam an, uns Gedanken zu machen (die beiden letzten Winter waren ja extrem kalt. hier in Ostwestfalen mit tlw. bis zu -20 - -30 Grad).
Als letzte Chance bliebe zwar noch das Tierheim, aber das wollen wir solange wie möglich vermeiden.

Ab wann / welchen Dauerfrost-Temperaturen wird es für einen Freigänger ohne Wohnungszugang problematisch?
Was können wir sonst noch tun, um ihn alltags bzw. nachts zu unterstützen?
Worauf müssen wir sonst noch achten?
Bin für jede Hilfe dankbar, da ich eben keine Erfahrungen mit Freigängern habe.

Und falls jemand Interesse an einer Adoption oder Tipps für ein neues Zuhause hat > immer melden!


Danke und Gruß,
Andreas

Wolke

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Samstag, 15. Oktober 2011, 22:32

Könnt ihr ihm evtl. ein isoliertes Haus (mit Styropur rundum) bauen/kaufen? Die Hütte sollte nach Möglichkeit einen windfang haben, damit der kalte Wind nicht direkt rein blasen kann. Dann könntet ihr z.B. nachts einSnuggle Safe-Kissen reinlegen.
Mäuse trinken keinen Alkohol, sie haben Angst vor dem Kater.

Liebe Grüße, Wolke mit der Bande

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Charlie

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Sonntag, 16. Oktober 2011, 09:07

Oder hättet ihr einen Kellerraum, den ihr ihm zur Verfügung stellen könntet? Als mein Charlie meinen Mann noch nicht davon überzeugt hatte, dass Katzen im Haus ok sind habe ich ihm wenigstens einen Kellerraum zur Verfügung gestellt - Katzenklappe in das Fenster gebaut und ein warmes Körbchen und Futter hingestellt.

Ist natürlich etwas mehr Aufwand... :-(
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ostwestfalian

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Sonntag, 16. Oktober 2011, 21:33

Könnt ihr ihm evtl. ein isoliertes Haus (mit Styropur rundum) bauen/kaufen? Die Hütte sollte nach Möglichkeit einen windfang haben, damit der kalte Wind nicht direkt rein blasen kann. Dann könntet ihr z.B. nachts einSnuggle Safe-Kissen reinlegen.

Das wäre schon mal ne gute Sache. Bei ebay gibts ja ne große Auswahl.

Aber wie bekomme ich ihn dazu, in das Haus auch einzuziehen? Das Wärmenest, das wir ihm schon gebastelt haben, nimmt er leider auch nicht an.

In dem Häuschen füttern oder Katzenminze wären vielleicht ne Möglichkeit.

ostwestfalian

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Sonntag, 16. Oktober 2011, 21:37


Oder hättet ihr einen Kellerraum, den ihr ihm zur Verfügung stellen könntet?
Keller geht leider nicht. Wir haben keinen direkten Aus/Zugang vom Keller nach draussen und auch keine Fenster. Nur vergitterte Lichtschächte.
Scheidet daher leider aus...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ostwestfalian« (16. Oktober 2011, 21:37)


Wolke

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Sonntag, 16. Oktober 2011, 22:02

Aber wie bekomme ich ihn dazu, in das Haus auch einzuziehen?

Wenn das Haus an einem Platz steht, der ihm gefällt, wird er es auch annehmen. Oft ist es nur der falsche Platz.
Mäuse trinken keinen Alkohol, sie haben Angst vor dem Kater.

Liebe Grüße, Wolke mit der Bande

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