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MPAD

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Donnerstag, 7. Juli 2011, 21:33

Vermieter verbietet Freigang - oh nein!!!!!!

Achtung lang -

Ach menno, und ich dachte, jetzt würde es mal ruhiger.

Heute hatte ich Besuch eines "Abgeordneten" der Wohnungsgenossenschaft, in deren Räumen ich Mieterin bin.

Zur Vorgeschichte: Im Vertrag ist Tierhaltung nicht verboten (es steht gar nichts dazu darin) - angeblich wird seit ein paar Jahren aber vor Vertragsunterschrift nach Freigängerkatzen gefragt (war bei mir aber noch nicht der Fall, obwohl es mir heute unterstellt wurde).
Bevor Charly im Januar bei mir einzog habe ich bei zwei Nachbarn nachgefragt, wie lange sie schon ihre Katzen haben und ob sie die Katzentreppe anbringen durften. Sie haben sie seit über 15 Jahren, haben nie gefragt wegen der Treppe (dem habe ich eine Duldung entnommen, da ja regelmäßig Besuche im Block stattfinden) - sie haben sie einfach schon so lange.

Ich habe dann im Februar eine Katzentreppe angebracht und der reaktionäre Kerl von direktem Balkonnachbar hat mich wohl verpetzt. Ich bekam Post und musste die Treppe entfernen. Da Charly die eh nie benutzte (er schaffts auch übers Geländer, ist allerdings sehr hoch und waghalsig) habe ich sie entfernt. Beim Nachschauen, ob ich sie entfernt habe, wurde natürlich die Treppe des Nachbarn entdeckt und der musste sie nun auch entfernen. Nach 15 Jahren!!! Er hat zwar beim Mieterschutzbund gefragt, aber die haben ihm dazu geraten!! :eek :no . Er hatte dann ne tolle Idee und hat so kleine Türme gebaut aus diesen Pflanzbegrenzungssteinen (solche: http://www.kann-bausysteme.de/typo3t...ef45df7972.jpg) - denn bepflanzen darf er (da hat er sich vor Jahren schon mal versichert und u.a. ein Rankgitter, Beete, all so einen Kram vor seinem Balkon errichtet. Es war wohl dann auch jemand da von der Genossenschaft und hat sich das angeguckt (als er nicht da war) und laut Nachbarin, die das beobachtet hat, waren sie wohl zufrieden/ einverstanden. Das war alles so im April.

Ich habe dann Ende April auch so ein Teil errichtet und alles klappt super. Fassade nicht in Mitleidenschaft gezogen und bequemes Rausgehen für Charly ins Hochpaterre (wo ich wohne).

Nun ist es so: Wir haben hier so um die 77 Wohnungen in ca. 11 Häusern, etwas ums Eck. Die offenen Seiten sind durch andere Mehrfamilienhäuser (nicht meiner Genossenschaft) flankiert. Ein großer Grünbereich hinter den Häusern, getrennt durch einen kleinen Zaun. In unserer Zeile leben 3 Katzen (mit Charly 4), die auch alle Freigang haben und das schon seit 15 Jahren! Zudem lümmeln sich hier 3-4 weitere Katzen aus den anderen Häusern herum (teilweise auch von weiter weg).
Auf der riesigen Grünfläche steht ein kleiner Sandkasten (schätze 3x3) - dieser wurde in den 6 Jahren, in denen ich hier wohne ca. 2x benutzt. Der Grünbereich wird von den Mietern überhaupt nicht genutzt und es wohnen auch "nur" 3 Kinder in diesem Block, eines davon ist mittlerweile um die 13 Jahre.

Heute bekam ich Besuch von der "Sicherheit" der Genossenschaft. Man hätte bemerkt, ich hätte die Leiter ja -wie gefordert- entfernt, aber nun Blumentöpfe (die ich auch bepflanzt habe) aufgestellt. Er fühle sich nun verarscht und er verbietet mir den Freigang der Katze. Ich blöde Kuh habe angefangen zu heulen (bin die letzten Tage so angespannt :-( ), wie peinlich!!
Nun, er hat die ganze Zeit nicht gefordert, die Konstruktion zu beseitigen, weil ihm wohl klar ist, dass das nicht so verlangt werden kann, wenn er anderen Mietern die Bepflanzung/ Bebauung erlaubt. Sondern, dass der Freigang verboten wird. Grund: Es gäbe einen Sandkasten und der sei sauber zu halten (das doofe: es liegt wohl wirklich Kot drin, ich habe vorgestern eine der "fremden" Katzen darin kacken sehen) - und er sei dafür verantwortlich. All meine Vorschläge, Abdeckungen verschiedener Art zu besorgen, hat er abgeschmettert (zu gefährlich für Kinder - es gibt neue Sicherheitsrichtlinien) - meinen Vorschlag, den Sandkasten zu entfernen, da er eh nie benutzt wird, hat er entrüstet abgelehnt, "ob ich Katzen über Kinder stellen würde" !!!An den Haken, die für die Plane an dem Kasten sein müssten, würden sie sich verletzen (die Kinder), in einem Netz verfangen und ein großes Brett, tja, dann könnten die ja nicht immer dran.

Der war so unverschämt. Man merkte förmlich, dass er es mir kleinem Mädchen mal so richtig zeigen wollte, war dabei aber schön korrekt und schleimig (hatte wohl für seinen Job schon ein paar tolle Kommunikationsschulungen). Er hatte auch nen Zeugen dabei (hab ich ihm auch so gesagt, hat er auch entrüstet von sich gewiesen, es sei ja nur ein Praktikant).
Nun, als er mehrfach sagte, ich würde ihm nicht entgegenkommen und ich ihn fragte, wie denn das aussehen könnte, wenn er keine Lösung finden will, sagte er, es gäbe keine Lösung. Beides (Katzen und Kinder) ginge nicht und dann wäre klar, dass die Katze weg muss. Sehe ich ja auch ein, wenn es denn Kinder gäbe!! Und wenn andere Möglichkeiten ausgeschöpft sind (Plane oder Brett). Und eins ist auch klar: Selbst wenn Charly weg wäre, gäbe es weiterhin Kacke im Kasten (er kann es nicht sein, er hasst Sand und außerdem leere ich täglich sein Katzenklo zweimal und sehe, was er bei mir macht, da kann er draußen nix mehr machen). Er hat mir dann gedroht, die Katze durch eine Lebendfalle zu fangen und sie mir so wegzunehmen. Ich habe dann gesagt, dass er das wohl kaum dürfe (muss ja dann ins Tierheim und Charly ist gechipt und käme ja dann wieder zu mir und auf Dauer würde das wohl teuer...)

Ach Mensch, ich könnt kotzen! Das Internet zeigt nach meiner Suche nur Urteile aus Bayern, wonach Freigang verboten werden kann, wenn Spielplätze verunreinigt werden.

Mich hat übrigens der reaktionäre Nachbar auf dem Kieker. Warum weiß ich nicht. Vor dem Urlaub haben wir uns noch 30 Minuten übers Wandern unterhalten. Hat mir wiederum eine Nachbarin gesteckt, die die Diskussion im Hausflur heute mitbekommen hat. Ich denke, er hat wieder die Genossenschaft angestachelt.

Nun, was mache ich jetzt?
Etwas beruhigt bin ich, weil ich im Rechtschutz bin. Demnächst wird also nen Brief kommen, dass ich den Freigang nicht mehr ermöglichen darf (sie werden es wahrscheinlich daran festmachen, ob die Blumenkonstruktion weg ist - Charly springt allerdings die 2,40 Meter auch runter und kommt durch ein Kellertreppengeländer unterhalb meines Balkons auch wieder hoch. Allerdings macht ihm das sehr viel Mühe und ich habe da echt Angst) - insofern könnte ich so tun als ob. Aber der Nachbar kann ihn ja noch im Garten sehen.
Also, Brief kommt und ich geh zum Anwalt. Aber nun brauch ich Eure Einschätzung: Wie lange dauert so etwas? Können die mich sofort rausschmeißen? Wird der Anwalt aufgrund des bayrischen Urteils überhaupt eine Chance sehen (und somit der Rechtschutz zahlen)? Können die mich auf die Straße setzen?

Der Messi-Typ, der ein paar Häuser weiter wohnt und regelmäßig nen Eimer Urin aus dem Fenster kippt und der schwarze Fenster hat (schwarz, weil noch nie geputzt), den kriegen die nicht raus. Dann kann es doch bei mir auch nicht so schnell gehen? In 2-3 Jahren wollt ich eh mal woanders hin...

Eine Anekdote nebenbei: Wie z.B. Sun weiß, wohn ich hier im totalen Ghetto. Die Vermieter hier im Viertel reißen sich um Mieter, die nicht völlig verwahrlost sind und ihre Miete pünktlich zahlen. Ich bin sauber (Putzfimmel), leise (zu alt für Party und immer müde) und zahle Miete. Ich kann nicht verstehen, warum man wegen so nem Scheiß so eine Aktion fährt (wohlgemerkt, der Sandkasten wird nicht genutzt!!)
Habe auch schon überlegt (wir zahlen den ja auch - 2x im Jahr kommt nen Bagger und wechselt Sand aus - für NIX) eine Unterschriftenliste zu erstellen. Oder ich besorge 30 Kinder aus dem Kindergarten und lass die im Sand spielen - DAS wird meinem Anschwärzernachbarn sicher nicht passen und da kann er nach dem neuen Urteil ja mal so gar nichts machen).

Ich könnt heulen...

Ach so - das beste hab ich vergessen: Auf meinen Vorwurf hin, er würde ja keine Lösung finden wollen sagte er: "Doch, die Lösung ist, sie können gewährleisten, dass ihr Kater nicht in den Sandkasten kackt". Ich habe ihm dann gesagt, dass ich das machen würde. Ich würde den Kot jeweils entgegennehmen und ihn auf Charlys DNA untersuchen lassen. Da ist er total frech geworden und laut und hat gesagt, dass wir jetzt in Themenbereiche kommen, die so gar nicht gehen und er jetzt das Gespräch beendet :eek :? Hallo? Ich meine - ich wollte beweisen, dass mein Kater nicht reinkackt und der flippt aus??

Mamagabi

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Donnerstag, 7. Juli 2011, 21:50

Hallöchen, eine Scheißsituation. Aus meinem Bauchgefühl heraus denk ich mal, man kann keinen Freigang verbieten. So wegen artgerechter Tierhaltung etc.
Irgendwie hab ich im Kopf, dass man bei Haltung von Katzen mindestens 2 Katzen den Freilauf ermöglichen darf. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.
Da Du im Rechtsschutz bist, wende Dich an einen Anwalt und lass Dich beraten. Ich arbeite selber bei einem RA und so eine Beratung kostet bei uns ca. € 50,00, die aber vom Rechtsschutz getragen werden (frag vorher die Versicherung, dann bist Du auf der sicheren Seite). Stehen Dir die beiden Nachbarn mit den Freilauf-Katzen evtl. als Zeugen zur Verfügung? Ich würd ein Gespräch mit denen suchen und fragen, ob sie evtl. auch was dagegen unternehmen wollen. Eine Katze, die jahrelang nach draußen durfte, da ist es dann sehr schwer ihr keinen Freigang mehr zu geben.
Ich drück Dir ganz dolle die Daumen und wenn alles nichts hilft, fass einen Umnzug ins Auge. :kerze1: :kerze1:
Gabi :computer , Ramses :cat4: , Anton cat_play ,
__________________________
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Donnerstag, 7. Juli 2011, 22:11

Dankeschön! Das mit der artgerechten Haltung wird nicht gesehen bei Freigängern (zumindest nicht bei den urteilen in Bayern). Das mit den zwei Katzen bezieht sich meines Wissens nach auf Hauseigentümer und deren Nachbarn und nicht auf Genossenschaften mit gemeinschaftlichen Nutzflächen :-(

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Donnerstag, 7. Juli 2011, 22:31

Bist du im Mieterverein? Wenn nicht - schau das du eintrittst und übergib denen den Fall - und schreib ein Protokoll, was passiert ist, wann und auch Gesprächsberichte - so weit du kannst - und das möglichst neutral - was sich jetzt vermutlich leichter sagt als tut. Aber die können dir helfen und dich auch gut beraten. Und :drdich für dich!
:right NDT - na dann Tschüss um es mit Tiggr zu sagen :left

Sylvia mit Tiger :katzenkopfund Bootsmann :katze den Kamikatzekatern...

Thread von Tiger & Bootsmann

Gabymaus

Charlie, Du sollst ein glückliches Katerchen werden!!

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Donnerstag, 7. Juli 2011, 23:08

Mann, das ist ja eine Schei..situation :-( .

Ich würde mich auf jeden Fall mit den anderen Katzenhaltern verbünden! Sie können nicht bei dem einen so und bei dem anderen so .......

Und bei Katzen, die seit 15 Jahren raus dürfen, kann man nicht auf einmal sagen - is nich :mad .

Und was Deinen Nachbarn betrifft, *** ...........

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg :dadr: :dadr:
Liebe Grüße Gaby mit Mizzi, Robin, Lenchen, Garfield und Tiger

Matteo für immer in meinem Herzen

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Ist eine Katze erst einmal in Dein Herz eingezogen, so bleibt sie in Deinem Herzen, egal wie lange sie ihr irdisches Leben mit Dir teilt

Stolze und glückliche Patentante von Seraphina

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Marani

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Freitag, 8. Juli 2011, 10:32

man kann keinen Freigang verbieten. So wegen artgerechter Tierhaltung etc.

soweit ich weiß, kann man es, wenn dabei Gemeinschaftseigentum "beeinträchtigt" wird... so dürfen ja auch manche ihre Katzen nicht übers Treppenhaus rauslassen, weil die Treppe dabei "verschmutzt" wird...

fertige auf alle Fälle ein Gedächtnisprotokoll an, so detailliert wie möglich, dass du dem "Zeugen" irgendwas entgegenzusetzen hast, solange alles noch so frisch ist und in Zukunft sorge dafür, dass bei weiteren Gesprächen ein Zeuge für DICH dabei ist, der das anschließende Gedächtnisprotokoll unterschreibt und wenn die überraschend auflaufen, dann hast halt grad keine Zeit. Die müssen sich auch ankündigen...
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Freitag, 8. Juli 2011, 11:59

was man sicher nicht machen kann ist, der einen mietpartei den freigang ihrer katze verbieten und ihn den anderen erlauben. so unschön das auch sein mag aber im falle, man würde deiner katze den freigang untersagen, würde ich darauf bestehen, dass auch die anderen katzen nicht mehr raus dürfen. damit würdest du dann wenigstens nicht mehr allein auf weiter flur kämpfen. ich bin sicher, die anderen katzenbesitzer würden auch auf die barrikaden gehen.


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Freitag, 8. Juli 2011, 13:19

aber im dümmsten Fall gehen sie nicht gegen die Genossenschaft, sondern gegen MPAD und ich glaub, sie hat genug Stress... ich würd mich aber mit den anderen Katzenhaltern zusammentun und beraten
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Freitag, 8. Juli 2011, 14:00

sicher wäre MPAD dann erstmal der prügelknabe für die anderen aber um gegen die entscheidung der genossenschaft vorzugehen, müßten die anderen katzenbesitzer sich trotzdem mit denen auseinander setzen. natürlich kann man versuchen, im vorfeld die restlichen freigangbesitzer auf seine seite zu ziehen, nur fürchte ich, die werden sich nicht einmischen wollen, nach dem motto, wir stecken den kopf in den sand, dann erwischt es uns nicht. ich glaube nicht, dass man in dem fall auf solidarität hoffen kann.


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Freitag, 8. Juli 2011, 15:41

Das Problem ist, dass die bestehenden Gesetze lediglich 'Richtlinien' sind, die der zuständige Richter dann eben 'auslegt'. Kommst du an einen tierlieben, verständnisvollen Richter :yes Ist der Richter ein Tierhasser oder sonst minderbemittelt :roll ist es :no

Auf jeden Fall solltest du dich an einen Anwalt wenden. Einen eingefleischten Freigänger einzusperren ist im Grunde Tierquälerei ... es hängt halt vom Richter ab, ob er das auch so sieht. Setz dich doch auch mal mit dem Tierschutzverein in eurer Gegen in Verbindung. Die haben evtl. noch Tipps und vielleicht sogar einen Anwalt, der sich da gut auskennt.

Für den Nachbarn und den 'Herrn' von der Genossenschaft (der sich mit Sicherheit vor seinem 'Azubi' in Szene setzen wollte und daher so extrem arschig war) ... mal ein Doppel :no :no

Und möööööööööööööööglicherweise zieht der Genossenschaftstyp schon den Schwanz ein wenn das Schreiben von deinem Anwalt kommt :dadr: :dadr: :dadr:

Für dich und Charly :3some:
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Freitag, 8. Juli 2011, 15:41

Die anderen Nachbarn wird es auch treffen - leider. Haben sie schin angekündigt. Allerdings ist der Ärger wegen mir entstanden, weil der Blockwartnachbar sich halt gegen mich richtet.
Die eine will dann ausziehen, der andere muss dann die Katzen abgeben :kerze1: . Nach über 15 Jahren! :eek :kerze1:

Die haben auch wenig Geld und wollen/ können nicht vor Gericht gehen. Allerdings wollen wir evtl. eine Unterschriftenaktion im Block starten und vielleicht auch die Presse informieren. allerdings kann ich das im Moment echt nicht gebrauchen.
Müssen die mir eigentlich beweisen, dass Charly draußen Ärger macht? Beim Auto ist das ja so. Ach Menno!
Wenn es um den Sandkasten geht - warum nicht einfach eine Plane drüber??

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Freitag, 8. Juli 2011, 15:44

Schreib dir auf jeden Fall alles auf - auch deine Argumente.

Beim Anwalt vergisst du sonst vielleicht ein interessantes Detail.

Ein verständnisvoller Richter wird sicherlich schon aufgrund der nichtentgegenkommenden Art der Genossenschaft und der Nichtbereitschaft zu einer anderen Lösung zu gelangen entsprechende Schlüsse ziehen. Je arschiger die sind - desto besser für die Verhandlung.
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13

Freitag, 8. Juli 2011, 15:48

Das Problem ist, dass die bestehenden Gesetze lediglich 'Richtlinien' sind, die der zuständige Richter dann eben 'auslegt'. Kommst du an einen tierlieben, verständnisvollen Richter :yes Ist der Richter ein Tierhasser oder sonst minderbemittelt :roll ist es :no

Auf jeden Fall solltest du dich an einen Anwalt wenden. Einen eingefleischten Freigänger einzusperren ist im Grunde Tierquälerei ... es hängt halt vom Richter ab, ob er das auch so sieht. Setz dich doch auch mal mit dem Tierschutzverein in eurer Gegen in Verbindung. Die haben evtl. noch Tipps und vielleicht sogar einen Anwalt, der sich da gut auskennt.

Für den Nachbarn und den 'Herrn' von der Genossenschaft (der sich mit Sicherheit vor seinem 'Azubi' in Szene setzen wollte und daher so extrem arschig war) ... mal ein Doppel :no :no

Und möööööööööööööööglicherweise zieht der Genossenschaftstyp schon den Schwanz ein wenn das Schreiben von deinem Anwalt kommt :dadr: :dadr: :dadr:

Für dich und Charly :3some:

Danke!!!

Ja, so sehe ich das auch. Ich habe schon beim Tierschutzbund angerufen und die Frau war vielleicht :eek .
Die hat mich erst einmal angepflaumt, warum er denn unbedingt Freilauf haben müsse und als ich erklärt habe, wie ich zu ihm gekommen bin und dass ich ihn halt vor dem Tierheim bewahren wollte ist sie etwas ausgerastet und hat gemeckert, was denn schlimm daran wäre und ich täte ja förmlich so, als wäre das wie Folter und Gefängnis für eine Katze :o :? Huch, was hatte ich der denn getan. Als ich ihr aber alles erklärt hatte, sie mir endlich zugehört hat, hat sie mir nen Anwalt empfohlen.

Ich geh aber erst, wenn ich den Brief der Rechtsabteilung bekommen habe, oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MPAD« (8. Juli 2011, 15:49)


MaunziiMaunz

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Freitag, 8. Juli 2011, 16:00

Oh Mann :roll also mal echt: manche Tierschutzvereine oder Tierschutzvereintypen könnte ich ja auch mal kurz ... :zip

Hmmmhmmmhmmmm ... grübel ... die Frage ist, zahlt deine Rechtsschutz schon, wenn du vorher schon mal zum Anwalt gehst?

Sich vorher schon mal erkundigen und erfragen, worauf man achten müsste und was man vielleicht schon tun könnte würde ja grundsätzlich nicht schaden. Außerdem weißt du dann schon, ob du mit dem Anwalt kannst. Ist ja auch wichtig, nä ;) Und du wärst schon mal gewappnet, wenn da noch was kommen sollte.

Ach ja, ich fänd's auch gut, wenn du dich auf jeden Fall mit den anderen Katzenbesitzern zusammen tust und sie dann auch jeweils informierst, was du so erfahren hast. Hoffentlich ziehen die mit dir an einem Strang. Denn: Gemeinschaft macht stark.

Die Genossenschaft kann sicherlich jeden einzelnen von euch deutlich leichter fertig machen, als wenn ihr euch gemeinsam gegen sie stellt!

Vielleicht kann dazu der Anwalt auch was sagen. Von wegen: es geht ja nicht um einen Einzelfall sondern um mehrere Betroffene. Und: WAS folgt als nächstes? Dürfen die Hunde nicht mehr spazieren geführt werden? Etc. etc.

Unterschriftenaktion find ich auch gut :yes Hoffentlich unterschreibt da der Großteil FÜR euch :dadr:
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Freitag, 8. Juli 2011, 16:23

Ja, Du hast recht; ich werde direkt am Montag den Rechtsschutz und dann den Anwalt anrufen.

Mit den Nachbarn stehe ich in Kontakt. Regelmäßig! Wir wollen auch die Unterschriftenaktion gemeinsam starten; dennoch braucht ja so etwas dann immer Zeit und Mühe :-( .

Danke Euch sehr für die Unterstützung!

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Freitag, 8. Juli 2011, 18:44

Die haben auch wenig Geld und wollen/ können nicht vor Gericht gehen.

dafür gibt's doch irgendeine "Beihilfe"...

und mach auf alle Fälle das Gedächtnisprotokoll von dem Gespräch
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Freitag, 8. Juli 2011, 18:49

Der war so unverschämt. Man merkte förmlich, dass er es mir kleinem Mädchen mal so richtig zeigen wollte, war dabei aber schön korrekt und schleimig

Und geweint hast du auch gleich. Kann es sein, dass hier der Ursprung des ganzen Übels liegt? Da hat jemand schlechte Laune und sucht sich ein geeignetes Opfer aus um sich daran auszuleben. Da kommt der Katzenkot im Sandkasten doch gerade recht........

Ich weiss es nicht genau, kann mir aber nicht vorstellen dass der Freigang einer einzigen Katze verboten werden kann. Zumal die Katzenhaltung in der Wohnung geduldet wird. Das macht keinen Sinn.

Du hast die Katzentreppe beseitigt, die Pflanzkübel würde ich erst mal stehen lassen. Sicherlich kannst du dich bereits jetzt schon bei einem Anwalt erkundigen. Allerdings kann der erst so richtig tätig werden wenn du etwas schriftliches von der Gesellschaft in den Händen hälst. Solange würde ich erstmal abwarten und meine Katze weiter herauslassen. Vielleicht kommt ja auch gar nichts mehr. Und falls doch, dann würde ich dir schon zu einer fachlichen Unterstützung raten. Jemand, der dem Herren etwas sicherer gegenüber tritt. Für den Anfang würde es evtl. auch ausreichen, wenn du dich an einen Mieterschutzbund wendest. Einen Anwalt kannst du immer noch hinzu ziehen. Und erkundige dich vorher nach einem guten. :roll Von den anderen gibt es nämlich genug, und die helfen dir dann auch nicht weiter.

Einen guten Kontakt zu den anderen Katzenbesitzern kann sicherlich von Vorteil sein. Nur würde ich mich nicht darauf verlassen. Wenn es hart auf hart kommt ist sich jeder selber der nächste.

Und das du vom Tierschutz keine Unterstützung erhälst ist doch klar. Das hier ist eine vertragsrechtliche Angelegenheit zwischen Mieter und Vermieter.

Das Sandkastenproblem bei Bekannten im Haus wurde so gelöst, indem die Eltern der darin spielenden Kindern eine Folie darüber legten. Denn wenn die Katzen aus dem eigenem Haus nicht darauf gehen, dann machen das die anderen von weiter her.

Mich würde es sehr interessieren wie sich das bei dir weiter entwickelt.
Ich drücke dir die Daumen dass sich die Angelegenheit in Luft auflöst. :dadr: Denn auf so einen Ärger kann man gerne verzichten.
Liebe Grüße von Katerline - mit den beiden Schmusetanten :katze Emmi und :katzenkopf Pauline. :herz-pfeil

Patin von Bienchen, beim Katzenschutzbund Köln

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Sonntag, 10. Juli 2011, 23:21

Herzlichen Dank für die Antwort.

Geweint habe ich, weil ich wegen anderer Dinge sehr angespannt war (genau in DEM Moment). Die Phase war aber nicht sehr lang und dann bin ich ihm schon ziemlich souverän und stark gegenübergetreten (wurde mir insbesondere beim Anfertigen des Protokolls klar wurde). Da war es ja dann auch immer schwerer für ihn, seine Rolle weiterzuführen und man sah sein "wahres" Gesicht.

Den Tierschutz habe ich nicht wegen Hilfe angerufen, sondern um einen Tipp bzgl. Anwalt (Empfehlung) zu erhalten.

Schreibe ich hier nur zur Klarstellung, nicht dass es missverständlich aufgefasst wird.

Vielen Dank für die Wünsche! Ich warte jetzt erst einmal ab und natürlich bleibt erst einmal alles so, wie es ist!

Ach so - Plastikplane...bist Du jeck? :o Sorry, kleiner Scherz. Ungefähr so hat er reagiert. Da kann doch was passieren! :roll Neeneneennee, nur ein offener Sandkasten geht, sonst nichts. Und für die Katzen, die dann von weiter weg kommen, stellen sie dann Fallen auf - was für ein toller Typ, oder? Ich glaube, wenn sein Vorgesetzter wüsste,w as der bei mir alles losgelassen hat... Der wollte es versuchen und mal sehen, was passiert, wenn sie merken, dass ich nicht sofort klein beigebe...

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Montag, 11. Juli 2011, 09:20

Das sehe ich genauso: Der Typ wollt den starken Macker vor seinem Azubi markieren und hat im Grunde keine Ahnung. Der wollt einfach ein Exempel statuieren.

Versuch ruhig zu bleiben (und ich weiß genau, wie schwer das ist ... ich kann das auch nur raten, weil ich nicht direkt betroffen bin - an deiner Stelle wär ich schon sowas von jenseits von Gut und Böse :roll :haha ) - der Typ redet sich noch selber um Kopf und Kragen.

Diese Planen für die Sandkästen gibt es im Fachhandel SPEZIELL für eben diese Anwendung ... von wegen 'Gefahr' :roll So ein Depp! Bei uns gab's auch Riesenstress wegen der Verunreinigungen im Sandkasten (an denen zugegebenermaßen auch meine Eumel dran beteiligt waren :roll ) und letztendlich hat man sich drauf geeinigt, dass die Eigentümergemeinschaft eine Plane anschafft und die Eltern dafür verantwortlich sind, dass die Plane aufgelegt und vernünftig behandelt wird. Tja, was soll ich sagen ... die Plane ist fast die ganze Zeit drauf und von Nachbarn hab ich gehört, dass sie mit ihrem Kind in die Nachbarsiedlung in den Sandkasten gehen ... :zp naja ... :roll

Also - was ich eigentlich sagen wollte, bevor ich abgelengt wurde :8 : Ich schätze, der Typ hat tatsächlich keine Ahnung und sich auch vorher nicht erkundigt was er darf und was nicht (ich bezweifle, dass er einfach so mal Fallen für Katzen aufstellen darf) und wird ob seiner Unfähigkeit und Unverschämtheit auch in der Firma noch rund gemacht werden. Die Frage ist, ob du dich sogar über ihn beschweren solltest (ich würde das durchaus als Nötigung bezeichnen, was er da abgezogen hat). Das könntest du ja mit deinem Anwalt besprechen ob das Sinn macht oder ob das evtl. schlafende Hunde weckt.
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Sabine_neu

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  • »Sabine_neu« ist weiblich

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Katzen: Minnie

Katzenrasse: Spitzohr

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Montag, 11. Juli 2011, 09:37

Hallo MPAD,

als ich mir Deinen Thread durchgelesen habe, habe ich mich gefragt, ob Du nicht in die Offensive gehen könntest. Letztlich schreibst Du es ja selbst:

Ich glaube, wenn sein Vorgesetzter wüsste,w as der bei mir alles losgelassen hat...


Genau das würde ich tun. Einen höflichen Brief direkt an seine Vorgesetzten, in dem Du das Problem schilderst, Deine zahlreichen Vorschläge, wie man es lösen könnte und sein unangemessenes und schikanöses Verhalten. Gleichzeitig könntest Du gleich noch Deinem Befremden Ausdruck geben, dass man Euch zumutet, neben dem Messie mit dem Urin-Eimer zu leben und die Situation nun noch unerträglicher macht, indem man Euch - den "guten", zahlenden Mietern - das Leben schwer macht. Das könne ja sicherlich nicht im Interesse der Hausverwaltung sein... ;)


Die Frage ist, ob du dich sogar über ihn beschweren solltest


Genau. Am besten mit den anderen Katzenhaltern zusammen. Und ganz souverän und sachlich schreiben.

Alles Gute! :dadr:
LG Sabine & Minnie