Von unseren zwei Freigängern ist eindeutig nur EINER der Ernährer: unser Eddy.
Sally findet Mäuse zwar interessant und hat sich auch schon einmal halbherzig an einer Gemeinschaftsjagd beteiligt, aber sie weiß nicht so recht, was sie damit anfangen soll. Unsere Prinzessin jagt nur ihre Fellpuschel.
Freiluftsaision ist bei uns ganzjährig. Die Herrschaften gehen ganz nach Belieben durch die Katzenklappe ein und aus.
Mitgebracht wurden in diesem Frühjahr schon etliche Gelbhalsmäuse (so heißen - glaube ich wenigstens - die stinknormalen "Gebrauchs"mäuse), 3 Spitzmäuse (das sind die kleinen dunklen, die den Katzen nicht schmecken

), 1 Haselmaus (so eine ganz putzige fast schon goldfarbene mit behaartem Schwanz) und 1 Wühlmaus von stattlicher Größe.
Es ist etwas schwierig, die genaue Anzahl zu bestimmen, denn einige Opfer wurden uns mit Sicherheit mehrfach "präsentiert", da wir die Jagderfolge offensichtlich nicht mit der erwarteten Begeisterung quittierten...
Einige wenige lebten noch und wurden gefangen, gerettet und an relativ sicherer Stelle wieder ausgesetzt, eine war nur noch halb vorhanden (was sehr unschön aussah...) und die meisten zeigten außer einem fachgerecht angebrachten Genickbiss keine äußeren Verletzungen.
Spektakulärstes Mitbringsel war eine Maus, die unter meiner Bettdecke verbuddelt wurde - natürlich als ich nachts drunterlag.

Die war vielleicht platt...

Nach diesem Horror-Erlebnis hatte Eddy eine Zeitlang Schlafzimmerverbot. Er hat es scheinbar verstanden: Jetzt legt er seine Opfer im Badezimmer ab

.
Zecken hatten wir - trotz Behandlung - dieses Jahr auch schon 5.
Weitere Mitbringsel = Fehlanzeige